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1.Staatsexamen vergleichbar mit Diplom?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> 1.Staatsexamen vergleichbar mit Diplom?
 
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Klaus_Kinski
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Anmeldungsdatum: 10.10.2005
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 24 Nov 2005 - 17:58:39    Titel:

Anonymous hat folgendes geschrieben:
WAS!!!!!!!!!! JETZT DURFEN SCHON FHLER ANWÄLTE WERDEN: DAS IST DOCH EINE FRECHHEIT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ICH ACKER MIT HIER DANN EINEN BUCKEL 5 JAHRE AN DER UNI, DANN SOLL DA SO NEN FH FUTZI MIT IHREM SCHMALSPURSTUDIUM DAS GLEICHE MACHEN KOENNEN WIE ICH? DAS IST DOCH EINE RIESEN UNVErSCHÄMTHEIT!!!!!!!!!!!!!!!!


Ein FH- "jurist" ist kein Volljurist und darf auch nur beratend tätig werden.
Als Anwalt etc. muss man Volljurist sein, und das ist man erst nach dem 2. examen.
Calm down.... Very Happy
Proteus05
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2005 - 18:25:52    Titel:

@ Klaus_Kinski

Da sieht man mal, wie wenig Ahnung ihr teilweise tatsächlich habt.

Diplom-Wirtschaftsjuristen, Diplom-Informationsjuristen, Diplom-Sozialjuristen dürfen aktuell auch nicht "rechts"beratend tätig sein.
Die Begrifflichkeiten Rechtsberatung und Unternehmensberatung sind ja wohl auch grundsätzlich unterschiedlich.

Aber wie auch immer. Das Steuerberatungsgesetz wurde in den letzten 15 Jahren unzählige Male novelliert (wenngleich sich auch nicht riesige Neuerungen ergaben), ebenso wird des dem Rechtsberatungsgesetz ergehen.

Und es wird auch höchst Zeit, die Berufsstände der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer zu aktivieren, um den Bürger vor unqualifizierter Steuerberatung durch Feld-Wald-und-Wiesen-Anwälte mit nicht ausreichender Qualifikation (solche, die nicht zumindest Fachanwalt für Steuerrecht oder Steuerberater sind) zu schützen.

Gewiss wird es noch einige Jahre (vielleicht zehn) dauern, bis sich eine relative Marktöffnung vollzogen haben wird. Aber ich bin ebenso der Überzeugung, daß das überholte Staatsexamina-System durch die Bachelor-Master-Struktur mit berufsspezifischen Zugangsprüfungen zu Anwaltschaft, Staatsanwaltschaft und Richterschaft ersetzt werden wird, wie auch andere Berufsgruppen außer den jetzt bekannten, in Zukunft eingeschränkten Rechtsrat erteilen werden dürfen.

Im übrigen geht die Gefahr nicht von einem angeblich so unqualifizierten Rechtsrat durch Diplom-FH-Juristen aus. Wir kennen uns in sehr spezifizierten Teilgebieten des Rechts bestens aus. Aber der europäische Wettbewerb ist eröffnet. Es ist also ein relativ leichtes Spiel, sich als andersnationaler EU-Anwalt in vier Jahren Tätigkeit auf dem Gebiet des deutschen Rechts in Deutschland sich die vollwertige deutsche Berufsbezeichnung Rechtsanwalt mitsamt allen Befugnissen zu ersitzen. Die Zugangsprüfung ist nicht notwendig. Ein Blick ins EuRAG macht schlau.

Statt dessen solltet Ihr Euch mal überlegen, ob es nicht vielleicht besser wäre eventuell doch eine Verbesserung der anwaltlichen Ausbildung herbeizuführen und gegebenenfalls mit "minderwertigen" FH-Juristen zu kooperieren. Eine solche ausbildungsspezifische Interaktion unserer Berufsbilder könnte nämlich ein interessanter und wichtiger Standortvorteil werden. Gerade die Betriebswirtschaftslehre (Stichworte z.B. Logistik, Controlling, International Accounting Standards, Joint-Ventures...) ist heute internationaler denn je.

Viele Diplom-Wirtschaftsjuristen (FH) legen zudem später das Steuerberaterexamen ab - Steuerrecht und Rechnungslegung sind gern gewählte Schwerpunkte im Studium. Nicht selten qualifizieren sie sich noch weiter zum WP. Die wenigsten Rechtsanwälte sehen hierin eine Notwendigkeit oder kommen einfach nicht mit den betriebswirtschaftlichen oder mathematischen Voraussetzungen zurecht.

Ihr könntet mindestens ebenso viel von uns lernen, wie wir von Euch.

Böte sich mir die Gelegenheit, nach Abschluß meiner berufsbegleitenden Studiengänge (Wirtschaft und Wirtschaftsrecht) ein Jura-Studium berufbegleitend aufzunehmen, würde ich wahrscheinlich sofort annehmen. Das Problem fängt aber schon dort an, daß man an den Universitäten nicht in der Lage ist, sinnvolle Teilzeitstudiengänge der Rechtswissenschaften für vorgebildtet Personen anzubieten. Statt dessen legt man eher Wert darauf, daß an Stelle einer Viezahl von Klausurscheinen unzählige Sitzscheine existieren und somit für Berufstätige aus zeitlichen Gründen schon ein solches Studium "flach fällt". Das nenne ich leistungsfeindlich.
angstvorderzukunft
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Anmeldungsdatum: 29.03.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 29 März 2006 - 11:11:32    Titel:

ist es nicht lächerlich sich mit der frage rumzuschlagen : wer ist besser ?

ich studiere selbst jura an der uni und mache demnächst mein erstes staatsexamen.
damit kann ich noch nichts anfangen, also muss ich dann nochmal 2 jahre dran hängen um das 2. zu machen. insgesamt hat meine ausbildung dann voraussichtlich insgesamt 7 - 8 Jahre gedauert weil ich auch an der uni nicht die schnellste war/bin. aber was solls ?
aber nur um nochmal kurz einen satz auszugreifen, der im laufe der diskussion fiel : man kann an der uni klausuren und scheine wiederholen bis man sie besteht,
ja ! aber
1. inzwischen gibt es eine zwischenprüfung bei der man ausser der tatsache welches gebiet (ö-recht, strafrecht, zivilrecht) nicht weiss, was dran kommt und die man pro fach 2 mal schreiben kann und einmal dreimal. allerdings alles bis zum ende des 6.semesters. die entsprechende klausur wird aber nur alle 2 semester angeboten und nebenbei muss man auch noch die regulären scheine machen.
2. zumindest als BaFöG-Empfänger muss man klausuren in einem regelmäßigen studienverlauf bestehen, da einem andernfalls der geldhahn zugedreht wird.
also ist es auch bei den juristen nicht so, dass man alles einfach schreibt bis man das dann schon irgendwann besteht.
zum thema jura an der uni ist weitgreifender oder auch nicht, je nach ansicht möchte ich folgendes sagen:
an der uni werden x vorlesungen zu den verschiedensten bereichen angeboten, steuerrecht, wertpapierrecht, versicherungsrecht, sozialrecht um nur einige zu nennen. das sind vorlesungen die man besuchen soll. pflicht mit nachweis sind sie nicht. ausserdem gibt es unendlich viele seminare und übungen.
alles in allem würde ich da sagen: man hat an der uni die möglichkeit ein breitgefächertes studium zu machen. wahrscheinlich weiter als an der fh, aber da heisst nicht immer, dass der uni-jurist mehr kennt als der fh-jurist. es hängt von jedem selbst ab, wieviel er macht oder eben nicht.
deswegen würde ich behaupten, dass mancher uni-jurist soviel ahnung hat wie der fh-ler und umgekehrt.
und zum thema : den uni-juristen braucht man nicht mehr.
selbst wenn! wieviele studiengänge gibt es bei denen man sich fragt wer sojemanden braucht? wozu braucht man einen philosophen? wozu den mathematiker, wenn der physiker viel praktischer arbeiten kann?
ganz einfach: manchmal braucht man auch einfach einen menschen der nachdenkt und den praktikern denkanstösse gibt.
also nicht gegeneinander. ist gibt zu wenig arbeit für zuviele "Juristen" gleich welcher art.
denkt doch lieber darüber nach wie wir zusammenarbeiten können, damit wir alle eine chance haben !
hasenkind
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 10:17:11    Titel:

bin vor kurzem auf das schamle brett gekommen, mein jura studium nach dem 1. Stex abzuschliessen und den titel "diplom jurist" zu beantragen.
sprich, ich wäre damit keiner von den von euch so verhassten FHlern!!! und habe wohl ahnung von ÖffR, StrafR, EuropaR,....

warum verhaltet ihr (die juristen) euch so unfair?
kennt ihr den? getroffene hunde bellen!!!
habt ihr am ende doch angst, mit den "nicht -volljuristen" konkurrieren zu müssen???

es will euch ja keiner euer können absprechen und es hat auch jeder einen großen respekt vor der juristischen ausbildung...
aber bitte, meine damen und herren...ein bisschen mehr zurückhaltung!!!
hasenkind
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 10:19:21    Titel:

bin vor kurzem auf das schamle brett gekommen, mein jura studium nach dem 1. Stex abzuschliessen und den titel "diplom jurist" zu beantragen.
sprich, ich wäre damit keiner von den von euch so verhassten FHlern!!! und habe wohl ahnung von ÖffR, StrafR, EuropaR,....

warum verhaltet ihr (die juristen) euch so unfair?
kennt ihr den? getroffene hunde bellen!!!
habt ihr am ende doch angst, mit den "nicht -volljuristen" konkurrieren zu müssen???

es will euch ja keiner euer können absprechen und es hat auch jeder einen großen respekt vor der juristischen ausbildung...
aber bitte, meine damen und herren...ein bisschen mehr zurückhaltung!!!
hasenkind
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 10:21:21    Titel:

sorry, ich meinte natürlich "SCHMALES" brett....

falls hier wieder die rechtschreib-polizei unterwegs ist Wink
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