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vereinigung ddr/brd
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0dunkelbunt0
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Anmeldungsdatum: 03.05.2008
Beiträge: 27
Wohnort: pirna

BeitragVerfasst am: 03 Mai 2008 - 13:52:40    Titel: vereinigung ddr/brd

sooo am Freitag schreibe ich mein Geschichtsabi (LK) und habe mal ne Frage zu der Deutschen Einheit...

Wer hat eigentlich angefangen? Die Ungarn haben die Grenze aufgemacht, die DDR-Wirtschaft ist langsam aber sicher zusammengebrochen und die Menschen wollten raus. Fing es damit an?
Dann: wichtige Stationen? Neues Forum, Runder Tisch, Kohls 10 Punkte Plan, 4+2 Verträge...sonst noch was?


Ich wäre über eine kleine Übersicht echt dankbar, ich hab das Gefühl, viel zu wenig zu wissen....
dklicious
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Anmeldungsdatum: 29.03.2007
Beiträge: 148

BeitragVerfasst am: 03 Mai 2008 - 17:51:09    Titel:

Hallo! Ich bin auch aus Sachsen und schreibe am Freitag mein Geschichts-Abi im LK.
Ein paar Leute aus Sachsen haben sich schon organisiert, kannst ja dazukommen, wenn du willst:
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/186178,0.html

Es gab verschiedene Ursachen für das Zusammenbrechen der DDR.
Ich schreibe das jetzt mal kurz in stichpunktähnlichen Sätzen, weil ich wenig Zeit habe:

Ausgangsbedingungen
1) Wegfall des Ost-West-Konflikts und Beendigung des Kalten Krieges Mitte der 1980er Jahre. Reagan hatte die UdSSR sozusagen 'niedergerüstet', diese war zahlungsunfähig, sich immer wieder neue Waffen zu besorgen. Nach 1985 gab es dann deutlich mehr Verständigung und somit fiel es der DDR-Führung natürlich schwerer, ihrer Bevölkerung den Kampf gegen die 'kapitalistische BRD' anzudrehen.
2) Reformen in der UdSSR. Diese sind bedingt durch die tw. katastrophalen Lebensumstände in der UdSSR, der maroden Wirtschaft und natürlich auch dem Wegfall des Ost-West-Konfliktes. Gorbatschow setzte die Reformen "Glasnost" (Offenheit) und "Perestroika" (Umgestaltug). Nun war das Problem für die DDR, dass sie diese Reformen zwar begrüßte, aber nicht auf die DDR übertrug. Daraus kann man schon erkennen, dass sich die DDR in einem ideologischen 'Zweifrontenkrieg' befand. Sie hatte ja nun ihren Bürgern klar zu machen, dass die neben den Vereinigten Staaten auch das 'brüderliche' Russland gegen sie gewendet hatte.
3) Klar, die DDR-Wirtschaft war in einem miserablen Zustand, Industrieanlagen entweder veraltet oder gar marode und nicht mehr zu gebrauchen, auf Grund der völlig verstaatlichten Wirtschaft hatte die DDR die vielen Wirtschafts- und Ölkrisen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts besonders hart zu spüren bekommen. Bereits 1983 wurde sie deshalb mit einem Milliardenkredit aus der BRD gestützt.
4) Die Glaubwürdigkeitskrise war natürlich ein entscheidendes Merkmal. An manchen Orten gab es bei der Wahl am 7. Mai 1989 bis zu 20% Nein-Stimmen, was bei nichtdemokratischen Wahlen mehr ist, als man es am Anfang vermutet. Viele Bürger hatten sich schon lange von der Staatsmacht distanziert, weil sie erstens in die BRD schauten und zweitens die Hoffnung auf Verbesserung der Lebensumstände aufgegeben hatte.
5) Das Scheitern der Gesellschaftsform des Kommunismus bzw. des Sozialismus 'ermöglichte' ja erst wirtschaftliche Schwierigkeiten und war mitverantwortlich für alle anderen Gründe.

Eine ausreichende Zusammenfassung müsste dir eigentlich dein Lehrbuch oder das Internet geben, bestimmt teilweise auch in Kurzform. Wir haben ein Arbeitsblatt mit mehr oder weniger wichtigen Daten erhalten, davon sind etwa 15 wichtig, meinte unser Lehrer.

Gruß,
dklicious
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