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Vor- und Nachteile der Kolonisation ?
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spartakusX
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Anmeldungsdatum: 22.06.2006
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2008 - 10:05:25    Titel: Vor- und Nachteile der Kolonisation ?

hey leute,
in zwei tagen schreibe ich eine klausur.
ich brauch die vor- und Nachteile der Kolonisation von afrika durch die franzosen.
was war für die kolonialisierten länder vorteilhalft und was nachteilhaft ?

würd mich freuen wenn ich mir paar ratschläge gebt.

danke
Descartes
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2008 - 10:45:18    Titel:

Warum selber schreiben, wenn google bereits beim 3. Treffer eine Antwort liefert:

Vorteile:
Die Vorteile der Kolonisation liegen eindeutig auf Seiten der Mutterländer. Zwar wurde die Infrastruktur sowie die medizinische Versorgung in den meisten Kolonien verbessert, jedoch war dies nur ein ,,Nebenprodukt". Die Mutterländer hingegen versprachen (erreicht bei weitem nicht von allen) sich ein starkes industrielles Wachstum, mit einer daraus folgenden Vermehrung des Wohlstands. Oft sollten die Kolonien als Auffangbecken des Bevölkerungsüberschusses fungieren. Durch die meist enormen Rohstoffressourcen der Kolonien, kam die Industrie in den Mutterländern in Gang, Luxus machte sich breit.

Nachteile:
Von wenigen Ausnahmen abgesehen (zum Beispiel Äthiopien, Liberia) sind die Länder der Dritten Welt im Zeitalter des Kolonialismus durch die Kolonialmächte, darunter bis zum Ende des Ersten Weltkrieges auch das Deutsche Reich, unterjocht und ihrer politischen, ökonomischen und kulturellen Selbständigkeit beraubt worden. Ob damit vielversprechende eigene Entwicklungslinien dieser Länder dauerhaft abgeschnitten wurden, ist umstritten. Unstreitig haben aber die "Mutterländer" ihre Kolonien zwangsweise auf ihre Interessen ausgerichtet und in eine ungleiche internationale Arbeitsteilung hineingezwungen. Einige Autoren halten die Entwicklung der Industrieländer einerseits und die Unterentwicklung der Dritten Welt andererseits für zwei Seiten derselben Medaille, da die Entwicklung der Industrieländer auf Kosten der Entwicklungsländer erfolgt sei (zielt auf Dependenztheorie. Die Entwicklungsländer seien also "unterentwickelt worden".
Auch wenn Strukturen der kolonialen Vergangenheit nach der staatlichen Unabhängigkeit in vielen Entwicklungsländern bis heute nachwirken - zum Beispiel Monokulturen, willkürliche Grenzziehungen -, so ist es doch sehr fraglich, ob die Erblast des Kolonialismus als Hauptursache der Unterentwicklung angesehen werden kann. Dagegen spricht unter anderem die sehr unterschiedliche Entwicklung sowohl der früheren Kolonien -z.B. der ehemaligen britischen Kolonien Australien, Singapur, Indien, Uganda und Südafrikanische Republik- als auch der früheren Kolonialmächte, zum Beispiel Portugals auf der einen, Großbritanniens auf der anderen Seite.

Ist zwar nicht nur auf Frankreich bezogen, wird aber sicherlich weiterhelfen.

Grüße
Descartes

PS: Hier noch etwas speziell für Frankreich:
Die Franzosen sahen in den Kolonien ebenfalls einen wirtschaftlichen Vorteil. Sie hatten aber keine so ideologischen Gründe wie die Engländer. Die Franzosen gingen jedoch davon aus, dass jede Nation von der Kolonialisierung profitiert, auch die unterworfenen Länder (siehe 2.1.)).
Französische Kolonien in Afrika waren:
Tunesien, Algerien, Marokko, Mauretanien, Mali, Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Senegal, Côte d′lvoire, Burkina-Faso, Niger, Tschad und Zentralafrika => 14 Kolonien
spartakusX
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Anmeldungsdatum: 22.06.2006
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2008 - 11:56:07    Titel:

ok danke dir aber die seite hatte ich schon gesehen und das wesentliche schon übernommen.

hast du noch andere vorschläge ?
shadowwalker
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 283
Wohnort: Königswinter

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2008 - 12:18:18    Titel:

Descartes hat folgendes geschrieben:

Vorteile:
Die Vorteile der Kolonisation liegen eindeutig auf Seiten der Mutterländer. Zwar wurde die Infrastruktur sowie die medizinische Versorgung in den meisten Kolonien verbessert, jedoch war dies nur ein ,,Nebenprodukt". Die Mutterländer hingegen versprachen (erreicht bei weitem nicht von allen) sich ein starkes industrielles Wachstum, mit einer daraus folgenden Vermehrung des Wohlstands. Oft sollten die Kolonien als Auffangbecken des Bevölkerungsüberschusses fungieren. Durch die meist enormen Rohstoffressourcen der Kolonien, kam die Industrie in den Mutterländern in Gang, Luxus machte sich breit.


Nun ja, der Wohlstand stellte sich aber zum Beispiel für Deutschland nicht ein, die machten mehr miesen, als Deviesen.

Die Verbesserung der Infrastruktur und die medizienische Versorgung ist ebenfalls fraglich.
Man bedenke, wie man mit den Eingeborenen umgegangen ist, sprich blutige Niederschlagungen, drakonische Strafen.

Ich glaube nicht, dass man die medizienische Versorgung den eingeborenen zu kommen ließ, eher den Kolonialherren.
lg
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