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Karriere machen mit Software!
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MiG877
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Anmeldungsdatum: 25.04.2006
Beiträge: 290
Wohnort: Ulm

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 14:02:32    Titel:

Um mal eine etwas freundlichere Antwort zu geben:

Ja es viele Firmen, vor allem kleinere nehmen auch freie Mitarbeiter. Vielfach sind das dann aber eher Sublieferanten, dh du bist als freier Mitarbeiter in einer Softwarefirma.

Die Punkte die Quatsch da schreibt sind alles Punkte die du bedenken musst und die gerade einem unerfahrenen Entwickler schnell das Genick brechen können.

Solange du kein Softwareprojekt entwickelt hast das mindestens 5-6 Leute dauerhaft verwenden würde ich dir raten, erst einmal eine Ausbildung zu machen und ggfs. ein paar Jahre zu arbeiten.
gotcha
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Anmeldungsdatum: 15.01.2007
Beiträge: 249

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 14:23:16    Titel:

Moin,

so wie ich dich verstehe geht es dir erstmal nicht darum damit Geld zu verdienen, sondern etwas sinnvolles zu entwicklen und dabei etwas zu lernen.

Hast du schon mal daran gedacht im OpenSource Bereich etwas zu machen? Es gibt genug Projekte bei denen du dich engagieren kannst. Du wirst zwar meist klein anfangen, kannst dich aber heraufarbeiten. Gleichzeitig lernst du was und hast danach Referenzen, die du anführen kannst.

Gruß
Fredesyoloe
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Anmeldungsdatum: 09.04.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 14:37:40    Titel:

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich versuche mal ein paar Punkte von Quatsch aufzugreifen:

Zitat:
Ohne Referenzen oder andere nachweisbare Erfahrung dürfte es da schwer werden, Aufträge zu bekommen.

Das ist mir natürlich klar, gerade deshalb habe ich auch dieses Thema erstellt.
Zitat:
Bist Du Dir sicher, dass Du das kannst? Weniger wegen Mathematik u. ä., als wegen Benutzbarkeit, Wartbarkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit?

Mathematik, Benutzbarkeit - kein Problem. Aber: Sicherheit. Sicherheit ist ein unglaublich komplexer Faktor. Auf Kosten der Flexibilität könnte ich meinen Kunden folgendes anbieten: Der Computer, auf dem meine Software installiert ist, darf an kein Netzwerk angeschlossen sein. Des Weiteren werden alle im Programm eingegebenen Daten bei jeder Änderung in einer *.txt Datei abgespeichert. Diese Dateien sollte man sich dann regelmäßig kopieren.
Zitat:
Und sichergestellt, dass Deine Lösung nicht zusammengebrochen ist, als plötzlich jemand darauf gearbeitet hat?

Solange dies jemandem auffällt, sollte ich im schlimmsten Fall im Stande sein, mit Hilfe der *.txt Datein das Programm wieder funktionstüchtig herzustellen und zu verbessern.
Zitat:
Es gibt Standardsoftware für jeden Scheiß. Für Metzgereien, für Pizzadienste, für hastenichtgesehen.

Das ist mir neu. Bei meiner Recherche im Internet habe ich nur sehr wenige Auftragsbearbeitungsprogramme gefunden. Aber ich habe vermutlich auch nicht den Überblick wie Ihr.
Zitat:
Du würdest entsprechend wenig verlangen. Meinst Du, eine seriöse Firma spart Geld an so etwas? Wo was dran hängt? Was ist, wenn Dein "Auftragsbearbeitungssystem" nicht funktioniert und Aufträge verlorgengehen? Welche Reaktionszeit garantierst Du? Wie hoch ist die Vertragsstrafe bei nichterfüllung?

Stimmt alles. Bevor die Software nicht erprobt ist, kann ich sie den Firmen nur kostenlos zur Verfügung stellen und Geld verlangen, wenn sie für eine bestimmte Zeit lang funktioniert.
Es wäre ein Disaster, wenn Aufträge verloren gehen würden. Aber jede seriöse Firma wird auch noch andere Software oder Bücher haben, um zu überprüfen, ob alle Aufträge vorhanden sind.
Zitat:
Ich treibe mich nun ein paar Jährchen in der Branche rum und ich kann nur sagen, fang erstmal an zu arbeiten. Wenn Du mal ernstzunehmende Projekte mitgemacht hast, reden wir wieder.

Fang erst mal an zu arbeiten? Würde ich wirklich gerne, sag mir einfach wo und wie.
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 15:43:48    Titel:

Fredesyoloe hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Es gibt Standardsoftware für jeden Scheiß. Für Metzgereien, für Pizzadienste, für hastenichtgesehen.

Das ist mir neu. Bei meiner Recherche im Internet habe ich nur sehr wenige Auftragsbearbeitungsprogramme gefunden. Aber ich habe vermutlich auch nicht den Überblick wie Ihr.

Also ich weiß ja nicht, was Du unter Auftragsbearbeitung verstehst, aber Branchenlösungen (und der Kern jedes Geschäfts in jeder Branche ist eben die Bearbeitung von Aufträgen) gibt es wirklich für alles, z. B. für die Fleischverarbeitende Industrie (http://www.softguide.de/prog_k/pk_1313.htm) und so etwas gibt es echt für alles. Außerdem hat jede Branche ihre spezfischen Probleme, die Du so mal locker nicht aufrollen kannst. Wenn Du Dich im Pharma-Umfeld bewegst, musst Du z. B. sicherstellen, dass Deine Lösung den Vorschriften von FDA, RKI und je nachdem X anderen nationalen Zulassungsbehörden entspricht. Kannst Du das?
Sorry, aber ich sehe nicht, wie Du da auf einen grünen Zweig kommen willst. Du kannst höchstens, wenn Du Glück hast, ein paar Frickellösungen machen, dann lernst Du aber nicht, wie man es richtig macht. Und, glaub mir, die Sache ist nicht so trivial, insbesondere, weil es mit Programmierung nicht getan ist. Kannst Du ein Angebot schreiben, das so ist, dass, wenn Du anonym an einer EU-weiten Ausschreibung teilnimmst, es ernsthaft in Betracht gezogen wird? Kannst Du eine Dokumentation schreiben, die den Ansprüchen ernstzunehmender Kunden genügt? Ich kann nur empfehlen, eine Ausbildung oder ein Studium zu machen und parallel bzw. anschließend Erfahrungen zu gewinnen, so dass Du ein Projekt überhaupt einschätzen kannst und dann entsprechend damit umgehen.
Annihilator
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 6394
Wohnort: (hier nicht mehr aktiv)

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 16:05:56    Titel:

Ob ein Studium für ihn das richtige ist, wage ich jetzt mal zu bezweifeln. Ihm scheint es in erster Linie um's Programmieren zu gehen und nicht um Dinge wie GThI, Logik, Mathematik, IKT, etc. was aber nunmal zum Informatik-Studium dazu gehört. 'Programmieren' an sich ist nun mal kein Studienfach.

Aber mal ganz allgemein: Zwar weiß ich nicht genau, 'was du so drauf hast', aber ich glaube, dass du dich noch längst nicht als Crack bezeichnen kannst, was Programmieren angeht, weil teilweise einfach die theoretische Grundlage fehlt - soll kein Vorwurf, sondern eher eine Feststellung sein. In der Praxis wirst du wohl häufig mit Dingen konfrontiert werden, die dich schneller an deine Grenzen bringen, als du es denkst. Sicherlich gibt es auch Fälle, in denen deine Kenntnisse ausreichen würden, aber viele Dinge laufen nicht nach einem einfachen Schema, wie etwa 'Schreiben sie ein Programm, welches die PFZ einer eingegeben Zahl ausgibt!'.
Fredesyoloe
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Anmeldungsdatum: 09.04.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 16:07:46    Titel:

Danke für Deine Antwort, Du scheinst dich ebenfalls mal mit dem Thema befasst zu haben.

Ich möchte mich auch gar nicht festlegen, was meine Software genau machen soll, bestimmt ist ein Auftragsbearbeitungsprogramm von mir bereits für "leicht" mittelständische Betriebe nicht gut genug.

Aber es gibt ja in so vielen Bereichen "Probleme", die durch maßgeschneiderte Software gelöst werden können. Und da möchte ich aktiv werden, sei es auch nur mit kleinen Programmen, auf deren Schultern keine so große Verantworung lastet.

Studieren kann ich leider ist in einem Jahr.
sarc
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 2657

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 18:10:07    Titel:

Ich finde den Open Source Bereich als Vorschlag jetzt gar nicht so schlecht. Wenn du sagst, du programmierst in deiner Freizeit, dann hast du doch sicherlich schon ein paar praktische Sachen fertiggestellt.

Warum nicht einfach alles, was mehr Leuten nutzen könnte, sammeln und auf ner Webseite anbieten? Mit etwas Werbung (je nachdem, wofür das Zeug nun geeignet ist), sollte sich nach einiger Zeit auch das entsprechende Suchmaschinenranking einstellen. Und dann kriegst du idealerweise auch direkte Rückmeldungen zu deinen Tools.
Und selbst wenn du damit kein größeres Publikum erreichst, du hast damit einen wichtigen Schritt gelernt: Dir Gedanken zu machen, wie du die Software anpassen musst, dass sie allgemein taugt. Denn ich gehe davon aus, dass deine Tools momentan von genau einer Person genutzt werden können: Von dir.


Ansonsten... Frag doch einfach mal an der Schule nach, ob die nicht irgendein kleines Programm brauchen könnten. Geld gibts dafür zwar wohl nicht so viel, aber eventuell schlägt sich das dann irgendwo aufm Zeugnis nieder.
peristroika
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Anmeldungsdatum: 18.07.2005
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2008 - 19:35:22    Titel:

Zitat:
Mathematik, Benutzbarkeit - kein Problem. Aber: Sicherheit. Sicherheit ist ein unglaublich komplexer Faktor. Auf Kosten der Flexibilität könnte ich meinen Kunden folgendes anbieten: Der Computer, auf dem meine Software installiert ist, darf an kein Netzwerk angeschlossen sein. Des Weiteren werden alle im Programm eingegebenen Daten bei jeder Änderung in einer *.txt Datei abgespeichert. Diese Dateien sollte man sich dann regelmäßig kopieren.


Wenn ich das lese, drehen sich mehrere Organe um bei mir!

a) Die Einstellung - Mathematik, Benutzbarkeit - kein Problem... Schlimmer als die Menschen, die nichts koennen, sind die, die nicht wissen, dass sie nichts koennen...

b) Kein Netzwerk - Inhalte in eine .txt Datei speichern und manuell wegsichern... Und dann in der Ueberschrift - Geld verdienen... dafuer gibt dir kein Mensch geld... Junge, aufwachen! Warum glauben Leute, nur weil es sich bei Software um etwas inmaterielles handelt, koennte es jeder machen (so wie leute bei DSDS meinen, sie koennten singen)... Du wuerdest doch auch nicht auf die Idee kommen, ein Auto zu bauen und es zu verkaufen. Und um bei der Metapher zu bleiben. Da waere es dann aequivalent zu sagen: Es koennte sein, dass das Auto zu brennen beginnt, aber ganz einfach: Fahren Sie das Auto einfach nicht und tragen Sie feuerfeste kleidung!

Also mal ehrlich... studiere Informatik, oder mach ne Ausbildung, geh auf ne FH... aber sonst wirds nix... nicht mal fuer Schulsoftware... jeder Mensch, der gewillt ist, Geld fuer Software auszugeben, braucht Sie fuer einen Zweck, den sie dann auch erfuellen soll... und glaub mir: Deine Software wird das nicht im Moment!
Tolotos
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Anmeldungsdatum: 20.01.2007
Beiträge: 307

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2008 - 19:54:05    Titel:

Fredesyoloe hat folgendes geschrieben:
Sicherheit ist ein unglaublich komplexer Faktor. Auf Kosten der Flexibilität könnte ich meinen Kunden folgendes anbieten: Der Computer, auf dem meine Software installiert ist, darf an kein Netzwerk angeschlossen sein. Des Weiteren werden alle im Programm eingegebenen Daten bei jeder Änderung in einer *.txt Datei abgespeichert. Diese Dateien sollte man sich dann regelmäßig kopieren.

Shocked Shocked
Ich glaub's nicht!

Wenn es das ist, was dir unter dem Stichwort Sicherheit von Softwaresystemen einfällt, kann ich nur jedem raten, sich von
dir keine Programme zusammenfrickeln zu lassen!

Sorry wegen der harten Worte eines Informatikers, aber dieser Absatz
von dir, ist ja so ziemlich der größte Bullshit, den ich seit langem gelesen habe.
Sad
Box
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Anmeldungsdatum: 29.12.2005
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2008 - 23:02:50    Titel:

Ich würde Dir auch raten bei einem open source Projekt einzusteigen und dort die ersten Erfahrungen sammeln, damit Du überhaupt etwas vorweisen kannst.
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