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Septakkorde
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Inevitable
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Anmeldungsdatum: 27.10.2007
Beiträge: 1166

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 18:22:57    Titel: Septakkorde

Sad
Kann bei einem Septakkord prinzipiell sowohl ein Kreuz als auch ein Be vorkommen?
Annette89
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 2228

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 18:57:50    Titel:

Mir wäre da jetzt nur ein übermäßiger Dreiklang mit kleiner Septime über C bekannt - der hat sowohl ein b als auch ein Kreuz... übliche Abkürzung in der populären Musik: C (hochgestellt) +7

Worum geht es denn genau? Smile
gaffer
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 682

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 21:32:48    Titel:

Lucie23 hat folgendes geschrieben:
übliche Abkürzung in der populären Musik: C (hochgestellt) +7



Auch n der Jazz-Musik (Leadsheets) wird diese Schreibweise verwendet. Ich hätte den so geschrieben: C 7 #5.
Mike Lindinger
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Anmeldungsdatum: 08.10.2008
Beiträge: 93
Wohnort: Lübeck

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2008 - 20:29:36    Titel:

Hallo, ja, bei einem Septimeakkord kann grundsätzlich beides vorkommen, z.B. einen C7/#5/-9. Statt dem Minuszeichen kann auch ein "b" stehen. Wir haben also ein C-Septime-Akkord mit erhöhter Quinte (#5) und erniedrigter None (-9). Grundsätzlich gibt es Sorten Septime-akkorde, einmal die mit der Tonleiter-eigenen Septime (bei C-Dur wäre das das "H"), welche auch mit "j", "mj", "maj" gekennzeichnet werden, die Amis nehmen dafür gerne ein kleines Dreieck.
Dann gibs noch die Dur-Septime-Akkorde mit "kleiner" Septime, die sogennannten Dominant-Septakkorde. Bei C-Dur hätten wir jetzt nicht das "h", sondern das "B". Diese Septakkorde sind die wichtigsten.
Und es gibt noch die Mollsept-akkorde, die im Prinip einfach erweitete Mollakkorde sind. Alles in Allem hört sich das kompliziert an, ist aber, wenn man es für eine Tonart begrffen hat, recht einfach. Es gibt nur 12 verschiedene Töne. Sonst frag´noch mal, damit kenn ich mich ganz gut aus, Gruß Mike.
gaffer
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 682

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2008 - 20:32:15    Titel:

Mike Lindinger hat folgendes geschrieben:
Bei C-Dur hätten wir jetzt nicht das "h", sondern das "B". Diese Septakkorde sind die wichtigsten.

Im Jazz reden wir doch von h=b und b=bb;)
Mike Lindinger
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Anmeldungsdatum: 08.10.2008
Beiträge: 93
Wohnort: Lübeck

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2008 - 14:51:27    Titel:

gaffer hat folgendes geschrieben:
Mike Lindinger hat folgendes geschrieben:
Bei C-Dur hätten wir jetzt nicht das "h", sondern das "B". Diese Septakkorde sind die wichtigsten.

Im Jazz reden wir doch von h=b und b=bb;)


In der Frage ging es auch nicht um den Ton "B" (oder "H"), sondern um die Vorzeichen b und #, oder nicht?
Man sollte sich einfach vorher darauf einigen, ob man nun zum "H" lieber "B" sagen möcht oder nicht.
Mike Lindinger
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Anmeldungsdatum: 08.10.2008
Beiträge: 93
Wohnort: Lübeck

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2008 - 14:52:52    Titel:

gaffer hat folgendes geschrieben:
Mike Lindinger hat folgendes geschrieben:
Bei C-Dur hätten wir jetzt nicht das "h", sondern das "B". Diese Septakkorde sind die wichtigsten.

Im Jazz reden wir doch von h=b und b=bb;)


In der Frage ging es auch nicht um den Ton "B" (oder "H"), sondern um die Vorzeichen b und #, oder nicht?
Man sollte sich einfach vorher darauf einigen, ob man nun zum "H" lieber "B" sagen möcht oder nicht.
gaffer
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Anmeldungsdatum: 11.02.2006
Beiträge: 682

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2008 - 14:55:52    Titel:

Mike Lindinger hat folgendes geschrieben:
gaffer hat folgendes geschrieben:
Mike Lindinger hat folgendes geschrieben:
Bei C-Dur hätten wir jetzt nicht das "h", sondern das "B". Diese Septakkorde sind die wichtigsten.

Im Jazz reden wir doch von h=b und b=bb;)


In der Frage ging es auch nicht um den Ton "B" (oder "H"), sondern um die Vorzeichen b und #, oder nicht?

Ja, aber du warst fachlich nicht exakt.
Mike Lindinger
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Anmeldungsdatum: 08.10.2008
Beiträge: 93
Wohnort: Lübeck

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 19:39:09    Titel:

gaffer hat folgendes geschrieben:
Mike Lindinger hat folgendes geschrieben:
gaffer hat folgendes geschrieben:
Mike Lindinger hat folgendes geschrieben:
Bei C-Dur hätten wir jetzt nicht das "h", sondern das "B". Diese Septakkorde sind die wichtigsten.

Im Jazz reden wir doch von h=b und b=bb;)


In der Frage ging es auch nicht um den Ton "B" (oder "H"), sondern um die Vorzeichen b und #, oder nicht?

Ja, aber du warst fachlich nicht exakt.



Hallo gaffer,
unabhängig davon, wie denn nun der Halbton unter C bezeichnet wird ( "H" im deutschsprachigem Raum, "Si"/"Ti" im romanischem, oder eben "B" im Angloamerikanischem), muß ich als einigermaßen gewissenhafter Mensch wissen, wo ich fachlich nicht exakt gewesen bin, ich lerne immer noch gerne dazu!
Oder willst Du meine "fachliche Exaktheit" an einem Semantikproblem ausmachen?!
Davon mal abgesehen, warum Bb, warum nicht einfach Bes, also aussprachmäßig, so wie G-Ges usw.?
Was heißt, "im Jazz reden wir doch..."? Gilt das denn nicht auch für Rock/Pop/etc.?
Ist Jazz eine rein amerikanisch besetzte Domäne, die mir vorschreibt, der Ton heißt so oder so??
Das ist sicher nicht Dein Ernst.
Uns wenn doch, würde ich mutmaßen, dass Du auch rigoros jeden Fliegenschiß in den Noten mitspielst, egal, ob musikalisch sinnvoll oder nicht.
Diese ganze Haarspalterei lohnt doch eigentlich garnicht, oder gibt es da einen "höheren Auftrag"?
*gretchen*
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Anmeldungsdatum: 02.03.2009
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 04 März 2009 - 01:25:04    Titel:

Also, ich muss sagen, mike und gaffer, ihr habt beide recht.
Aber gaffer, du hast insofern unrecht, als dass du mikes ausdrucksweise als "falsch" oder "fachlich nicht exakt" bezeichnest! Denn dann muss man wissen über WELCHES Fach wir sprechen!! Jazz, Rock, Pop, und vor allem Klassik sind doch unterschiedliche Fächer in der Musik und (jetzt kommts^^) auch mit unterschiedlicher Fachsprache!!
Du hast völlig recht, wenn du sagst, im Jazz heißt es B und Bb. Doch weißt du auch, wie es in der Klassik heißt? h und b!!
natürlich kommen da viele durcheinander, doch es ist keineswegs fachlich inkorrekt! in der allgemeinen Musiktheorie und Harmonielehre der Klassik werden die Töne und die sich ergebenden Skalen nach dem Alphabet benannt und bei der Schwelle von g bzw. h zu a überlappt sich das.
h ist im klassischen Sinne also dasselbe wie b im Jazz.
Der eigentliche Ursprung kommt ja noch viel weiter her als vom Alphabet. Da gab es nämlich noch nicht einmal die deutsche Sprache!
Die Bezeichnung B kommt nämlich noch aus dem frühen Mittelalter (wenn nicht sogar noch früher, noch vor Christi Geburt), in dieser Zeit gab es ganz andere Skalen (Tonleitern) als heute. Es waren insgesamt 5 beziehungsweise später dann 7, und sie wurden jeweils über dem Ton c, d, e, f, g oder a gebildet und hatten dadurch einige Regeln, die man bei der Verwendung zu beachten hatte. Das noch weiter auszuführen, wäre aber viel zu viel.... Shocked
also, eine strikte Regel in dieser Kirchenmusik, war jedoch, dass man nie und nimmer eine übermäßige quarte (tritonus) hintereinander singen/spielen durfte. Sie galt als Element des Teufels...
Die Sache dabei ist nur, dass früher auch erst keine Vorzeichen verwendet wurden, aber was ist f, h für ein Intervall---> ein Tritonus!
Um in bestimmten Skalen die verwendung beider Töne hintereinander möglich zu machen, hat man nun das "b" erfunden. Es war anfangs allerdings nur eine andere Art von Note (die ähnlichkeit ist ja unverkennbar, oder?), die insbesondere den Ton "h" einen Halbton tiefer alterierte und sie wurde "b rotundum" genannt. Noch später gab es schließlich auch das "b quadratum" (ein eckiges b^^), das einen Ton erhöhte.
Es ist doch witzig , oder: Aus reiner Fahrlässigkeit beim Schriftbild sind daraus heute zum einen "h" und "b" geworden, zum Anderen aber auch die Vorzeichen: b und das kreuz beziehungsweise das Auflösungszeichen. Ihr könnt sicher darin das b quadratum erkennen! Smile

musikalische Grüße[/list]
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