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Gegenspiel: Mathe <=> Physik
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Marin_Bukov
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Anmeldungsdatum: 17.12.2007
Beiträge: 345
Wohnort: Sofia

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2008 - 20:32:26    Titel: Gegenspiel: Mathe <=> Physik

Hallo!

Wie man schon laengst weiss, profitert die Physik von der Mathematik und benutz sie als Hilfsmittel zur genaueren Beschreibung der Prozesse und Ereignisse der Natur Smile

Ich hab mal gehoert, dass es durchaus auch Faelle gibt, wo sich die Physiker ueber die Verwendung von mathematischen Formalismen sicher fuehlen, die Mathematiker dagegen - nicht.

Kennt jemand so Beispiele, wo man die Profitierung der Mathe von der Physik beobachten kann?
p-norm
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Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 1375
Wohnort: Regensburg

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2008 - 21:26:49    Titel:

mathe wird ja zum lösen der praktischer probleme aus allen wissenschaften, darunter auch physik, entwickelt...in diesem sinne profitiert sie u.a. von physik, da sie durch diese erst sinn bekommt...
metbaron
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Anmeldungsdatum: 27.10.2005
Beiträge: 1646

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2008 - 07:42:51    Titel:

naja, wir physiker benutzen zB gerne tensoren, die die mathematiker meistens nicht brauchen.
Knalltüte
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Anmeldungsdatum: 31.08.2007
Beiträge: 2932
Wohnort: gleich um die Ecke

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2008 - 08:03:44    Titel:

Naja, mathematisch sicher sind ja eigentlich nur die Messwerte, die bisher erfasst wurden. Die ganzen Formeln und Gesetze dazu sind ja schon „unsicher“ – könnte ja sein, dass zwischen den Messwerten, was anderes passiert. Der Übergang zur Quantenmechanik, war ja so ein Fall, bei dem sich im Detail, dann doch etwas anderes gezeigt hat.
HoLa
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2008 - 18:22:46    Titel:

Ein Großteil der Forschung, die über Drittmittel geförtdert wird, muss anwendungsbezogen sein. Für physikalische Projekte erfindet man dann angebliche Anwedungen in der Halbleiterindustrie, Kommunikationstechnik, wasauchimmer. Mathematiker nehmen als Anwendungen oft physikalische Probleme oder Fragestellungen aus der Wirtschaftswelt. Deshalb gibt es z.B. viele Forschungsprojekte zu Numerik, aber auch analytisch, die Probleme aus der Festkörperphysik all., Feldtheorie, korrelierter/choatischer Systeme aufgreifen. Die Mathematik profitiert insofern, als das sie eine interessante Fragestellung und Geld bekommt.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2008 - 18:37:21    Titel:

p-norm hat folgendes geschrieben:
mathe wird ja zum lösen der praktischer probleme aus allen wissenschaften, darunter auch physik, entwickelt...in diesem sinne profitiert sie u.a. von physik, da sie durch diese erst sinn bekommt...


Wink

Mathematik besitzt durchaus ihren eigenen Sinn als Kuturgut. Smile


Im übrigen können Physiker meist nicht mit ordentlich die Voraussetzungen bennen für die Theoreme, die sie anwenden, weil in der Natur (laut Modell zumindest) diese abstrußen Sonderfälle, die Mathematiker sonst noch so betrachten bzw. für das Theorem ausschließen, nicht auftreten... Wink


Ansonsten entwickeln sich Kreuzungspunkte zwischen moderner Physik und Mathematik heute wohl zum einen zwischen Feld-Theorien und dem Gebiet der partiellen Differentialgleichungen bzw. zwischen der Quantenmechanik und der "härteren" Gruppentheorie (da tauchen dann so tolle Dinge wie "Heisenberg-Gruppe" u.ä. auf Wink ).

Dabei ist es durchaus häufiger so, dass in der Physik Modelle zur Erklärung von irgendetwas gebastelt werden müssen, für die es noch keinen mathematischen Formelapparat gibt. (Berühmtestes und bekanntestes solches Beispiel ist wohl Newton mit seinem Zugang zur Infinitesimalrechnung.) Erst dann stürzen sich eben manchmal irgendwelche Mathematiker darauf, und stellen den Spaß auf einen ordentlichen Unterbau, präzesieren und geben die genauen Vorbedingungen an usw. (im obigem Beispiel eben Leibniz).


Grüße,
Cyrix
HoLa
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2008 - 20:29:13    Titel:

Das stimmt so nicht. Du überschätzt den Anteil der Analytik massiv. Gug dir Interdisziplinäre Mathe/Physik-Projekte an. Da übernimmt die Mathematik meistens den Teil der Numerik. Natürlich nicht zu unterschätzen, das ist alles andere als trivial, aber "Theoreme", Algebra wird da kaum gemacht. Wenn dann können das die Theoretieker selber. Und so formal arbeitet auch nur eine kleine Randgruppe. Das kann man nicht verkaufen und bekommt es auch nicht gefördert.
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