Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

1.Staatsexamen ohne Vorbereitung möglich?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> 1.Staatsexamen ohne Vorbereitung möglich?
 
Autor Nachricht
Alberthold
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2008 - 10:34:59    Titel:

Also ich hab letztes Jahr im September geschrieben und hab mit drei Monaten und jeden Tag ca. 6 h vier von sechs Klausuren 9+ geschrieben.

Ich kann aus verschiedenen Gründen jedem empfehlen den Freischuss wahrzunehmen.
Die Klausuren sind meiner Erfahrung nach etwas anders als die Examensklausurenkurse oder auch Fortgeschrittenenklausuren, da hier meist keine alten Standardprobleme "abgefragt" werden, sondern neue Konstellationen quasi Freestyle gelöst werden müssen. Und Verständnis für die Materie kann man auch in 5 Monaten aufbauen.
StR-Tobi
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2008 - 10:36:13    Titel:

Schreibgeil hat folgendes geschrieben:
(...) Der 6 Stunden lerner hat hauptsächlich Klausuren geschrieben und hatte am Ende das beste Ergebnis...

Meiner Meinung nach der Schlüssel zu einem guten Examen. Ich wunder' mich beinahe täglich über die vielen Leute in der Bib, die tagein tagaus über ihren fetten Rep-Ordnern brüten. Klar, gehört auch dazu. Aber lieber 5 Stunden Probeklausur + 3-4 Stunden Nacharbeiten derselben, als den ganzen Tag stumpfsinnig vor sich hin brüten. Den Stoff bekommt man eh nie komplett rein (bzw. vergisst die Detailfragen extrem schnell wieder), der wirklich wichtige Stoff und die Technik des Bearbeitens unbekannter Probleme bleiben hingegen am besten bei der Klausurenpraxis hängen.

Ist aber wahrscheinlich auch der steinigere Weg. Jede Klausur im A/S-Klausurenkurs kostet mich echte Überwindung. Erst recht, wenn man kurz zuvor mal wieder eine Klausur mit der Anmerkung "mit Bedenken: 4 Punkte" zurück bekommen hat. Mad

Zum Thema: Ich finde auch, dass man den psychologischen Effekt eines versemmelten Examens nicht unterschätzen sollte. Das gilt nicht nur für die Durchfaller, sondern auch für die Leute mit 8,9x-Examen. Das kann schon irre runter ziehen. Allerdings gibt es auch Menschen, die gerade aus solchen Misserfolgen echte Motivation schöpfen können. Ich würde es also ausschließlich davon abhängig machen, ob ich mich in der Lage sehe, eine Ohrfeige durch den Brief des JPA zu verkraften, ohne einen dauerhaften Motivationsverlust davon zu tragen. Wer sich das zutraut, der soll den Freischuss ruhig als Probeversuch nutzen.
Schreibgeil
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 24.10.2004
Beiträge: 230
Wohnort: Frankfurt(Oder)

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2008 - 11:16:08    Titel:

Hi Marina,

bitte entschuldige das "Quatsch", ich wollte damit nicht ausdrücken, dass ich Deine Meinung nicht respektieren oder als verfehlt betrachte, denn Du hast in jedem Fall Recht, dass jeder Mensch das anders empfindet.

Allerdings ist es aufgrund der Fakten für mich nicht nachvollziehbar wie man so empfinden kann, wahrscheinlich ist das z.T. so ein Mann - Frau - Ding, bei dem ich als männlicher Holzkopf keinen Zugang zur weiblichen Ansicht finde Confused

Lieben Gruß
Schreibgeil
Asterisque
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2008 - 13:09:10    Titel:

Eben... jeder Mensch ist anders und jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er das machen will oder nicht. Das trifft für das Nutzen eines Freischusses genauso zu wie für die Lernmethode.

Tobi, machst du den AS-Online-Klausurenkurs?
StR-Tobi
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2008 - 13:11:17    Titel:

Jupp, mach' ich.
Marina85
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2008 - 18:50:25    Titel:

Alberthold hat folgendes geschrieben:
Also ich hab letztes Jahr im September geschrieben und hab mit drei Monaten und jeden Tag ca. 6 h vier von sechs Klausuren 9+ geschrieben.

Ich kann aus verschiedenen Gründen jedem empfehlen den Freischuss wahrzunehmen.
Die Klausuren sind meiner Erfahrung nach etwas anders als die Examensklausurenkurse oder auch Fortgeschrittenenklausuren, da hier meist keine alten Standardprobleme "abgefragt" werden, sondern neue Konstellationen quasi Freestyle gelöst werden müssen. Und Verständnis für die Materie kann man auch in 5 Monaten aufbauen.


Das kommt aber sehr darauf an, wie gut die juristischen Fähigkeiten bereits ausgereift sind... Ich gehe mal davon aus, dass du mit diesen Ergebnisse auch im Studium schon immer in diesem Notenbereich gelegen hast. Ich denke aber grundsätzlich nicht, dass das für einen Kandidaten zu schaffen ist, der beispielsweise immer im unteren 4/5-Punkte-Bereich lag.

Ich wollte auch mal klar erwähnen, dass ich nicht gegen den Freischuss bin! Möchte ihn ja auch machen. Aber es kommt eben m.E. auf die richtige Vorbereitung an.
Rhyeira
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2008 - 19:56:23    Titel:

Ohnehin muss man beim Thema Freischuss ja differenzieren: In Bundesländern, in denen der Verbesserungsversuch an den Freischuss gekoppelt ist, kommt letzterem ja eine ganz andere Bedeutung zu als in Bundesländern, in denen der Verbesserungsversuch vom Freischuss unabhängig ist.
Dean1982
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 01.08.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2008 - 11:21:41    Titel:

Hmm, bei mir an der Uni ist es so, dass wenn man die Pflichtfachprüfung im Rahmen des Freiversuches besteht, kann diese zur Verbesserung der Note spätestens in der übernächsten Prüfung einmal wiederholt werden.

Da der Verbesserungsversuch an meiner Uni an den Freiversuch gekoppelt ist, hat man logischerweise weniger Zeit zum Lernen für den Verbesserungsversuch, als in Bundesländern, wo man nach bestandenem Freiversuch sich so lange Zeit zum Verbessern lassen kann, wie man will.
@Rhyeira Wolltest Du das damit sagen???
Marina85
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2008 - 12:02:39    Titel:

Ich glaube, Rhyeira wollte damit sagen, dass man in manchen Bundesländern auch ohne den Freiversuch einen Notenverbesserungsversuch hat (z.B. Niedersachsen, glaube ich). D.h. wenn du in einem solchen Land den Freiversuch nicht wahrnimmst und das Examen bestehst, kannst du dich danach trotzdem nochmal verbessern. In vielen Bundesländern ist das ohne Freiversuch überhaupt nicht möglich, da kannst du nur nochmal antreten, wenn du durchgefallen bist.
derjim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2008 - 11:41:38    Titel:

eine unfaire Sauerei ist das.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> 1.Staatsexamen ohne Vorbereitung möglich?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
Seite 3 von 4

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum