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Jurastudium
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Gregsen
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2008 - 01:56:50    Titel:

nichts für ungut, aber wie macht man abi mit 16?

Abi mit 1.3 ist keinesfalls schlecht, nur eben auch nichts so besonderes dass harvard sich um dich reißen würde - und das ist denke ich auch was tobi dir sagen wollte.

Zumindest für die BLS sind deine noten aber zweitrangig, ausschlaggebend ist dein abschneiden bei deren eigenen Aufnahmetests. Was harvard angeht kenne ich mich nicht aus, denke aber dass sie es ähnlich handhaben.

Und klar, wenn du später in USA arbeiten willst bietet es sich an auch in den USA zu studieren, schließlich sind die beiden Rechtssysteme nur sehr entfernt miteinander vergleichbar, so dass du von einem deutschen Jura Studium in den USA nur profitierst wenn du dort sehr viel mit Deutschem recht zu tun haben wirst.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2008 - 07:40:49    Titel:

Nun, selbst mit einem utopischen "sehr gut" im Juristischen Staatsexamen (= ca. 0,2% der Absolventen) reißt sich Harvard im Postgraduierten-Bereich nicht um Bewerber. Auf deine (noch nicht mal perfekten) Zeugnisse solltest du dir also nicht allzu viel einbilden. Geld und Kontakte sind da schon interessanter.

Bei der BLS sieht es schon anders aus, dort dürfte dann 1,3 im Mittelfeld zu verorten sein, wobei das möglicherweise auch von Jahrgang zu Jahrgang unterschiedlich ist. Nur kannst du mit einem deutschen Examen schwierig in die USA wechseln. Juristen sind notwendigerweise an die nationale Rechtsordnung gebunden, zumal das kontinentale Gesetzesrecht auch erhebliche strukturelle Unterschiede zum US-Recht aufweist. Meines Wissens einzig New York würde die Möglichkeit bieten, mit einem deutschen Staatsexamen relativ schnell zur Bar zugelassen zu werden. Ob das die tatsächliche Befähigung nachweist, im US-Rechtssystem zurecht zu kommen und dir vor allem Berufschancen im nationalen Anwaltsmarkt verschafft, ist die andere Frage. Solltest dir also gut überlegen, ob die BLS deinem Ziel gerecht wird.

Ich würde mich an deiner Stelle mal nach normalen US-Universitäten erkundigen. Wenn man so früh weiß, wo man hin will, sollte man das auch nutzen und seinen Lebenslauf frühstmöglich in die entsprechende Bahn lenken.
neUK
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Anmeldungsdatum: 16.05.2008
Beiträge: 5
Wohnort: London

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2008 - 11:41:27    Titel:

Gregsen hat folgendes geschrieben:
nichts für ungut, aber wie macht man abi mit 16?


Zwei Klassen übersprungen... und früh eingeschult.
manaseh
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Anmeldungsdatum: 03.05.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2008 - 18:58:01    Titel:

StR-Tobi hat in dieser Sache offenbar weniger als keine Ahnung.

@neUK

Mit deinem Abischnitt solltest du die notwendige Bedingung was das Abi für Harvard angeht (noch!) erfüllen bzw. wird die Abinote durch dein Alter sehr relativiert und auf solche Besonderheiten (i.e. effektiv 3x übersprungen und das Abi dennoch gut abgeschlossen zu haben) wird eher geachtet, denn das Abi ist für Ivy-League Unis kein allzu wichtiger Indikator in der Region von 1,0-1,3. Ich kenne sogar Beispiele von Leuten, die mit einem schlechteren Schnitt in die Ivy-League Unis gekommen sind. Vielmehr sind jetzt wichtiger, dass du die SAT Tests sehr gut machst, deine Extracurriculars passen, Essays vorbereitest, das Funding klärst und dir die Uni vor Ort anschaust (einfach das Admissions Office anschreiben, das sollte passen und Achtung: Dein Eindruck dabei ist nicht unbedingt irrelevant für die Admission). Du solltest das alles rund ein Jahr vorher in Angriff nehmen.
Dein Profil ist grundsätzlich gut, d.h. du hast sehr jung das Abi gemacht, warst im Ausland und hast dort A-Levels noch on top gesetzt. Wobei diese zwar ein nettes Plus sind (AAB), allerdings wird deine Fächerkombination ungerne bei Unis gesehen, da du mit Business und Law zwei der von (zumindest bei UK-) Unis auf der "Black List" rangierenden Fächer belegt hast. Allerdings hebt der relativ gute Abschluss in Verbindung mit dem sehr guten Abi diesen Makel wieder auf, von daher ist das in Ordnung.

Du musst im Undergrad kein Law machen, das kannst du im Postgrad an einer amerikanischen Law School machen. Wichtiger ist es, erst einmal reinzukommen. Beachte hierbei, dass es noch weitere Alternativen neben Harvard gibt. Gerade in Bezug auf das Funding solltest du die mit Undergrad Stipendien für Overseas recht großzügigen Yale und Stanford noch in Erwägung ziehen.

Falls es nicht unbedingt USA im Undergrad sein muss, würde ich noch UK (Oxbridge, LSE, UCL, KCL) als Alternative sehen, dort dann mit LLB. Das sollte eigentlich klappen.

Grüße und viel Erfolg!

P.S.: Im Netz wirst du sicher noch detailliertere Infos finden!
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2008 - 18:08:46    Titel:

4 Voraussetzungen:

Zitat:

520.6(b)(2) – Qualifying to Sit for Bar Exam based on Admission in an English Common Law Jurisdiction and Successful Completion of a Law School/Law Office Study Program. Subdivision (b)(2) of part 520.6 permits certain applicants to qualify for the bar examination where: (1) the applicant has been admitted to practice law in a foreign country whose jurisprudence is based upon the principles of the English Common Law; and (2) the admission was based on a program of study in a law school and/or law office, that is recognized by the competent accrediting agency of the government of such other country; and (3) the combination of the law school and law office programs of study is durationally equivalent but yet substantively deficient under subdivision (b)(1)(i) of section 520.6; and (4) the applicant has also successfully completed a full-time or part-time program consisting of a minimum of 20 semester hours of credit, or the equivalent, in professional law subjects, which includes basic courses in American law, in an approved law school in the United States. Historically, applicants who may qualify under Section 520.6(b)(2) generally have been solicitors or barristers in English Common Law jurisdictions who do not have an LLB degree but who were admitted to practice in their foreign jurisdiction based on successful completion of either the Common Professional Examination course or the Bar Vocational Course, a practical skills course, and a training contract (i.e., articles), the aggregate of which satisfies the durational equivalency requirements.


http://www.nybarexam.org/foreign.htm
Fabian23
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Anmeldungsdatum: 26.08.2008
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 27 Aug 2008 - 14:52:46    Titel:

Möchte auch Jura studieren...nicht gerade in Harvard^^, aber trotzdem Jura.
Mit einem Abischnitt von 2,3 wäre das ja auch zu schaffen.

Meine Frage ist: Wie viel Mathe brauche ich im Studium, bzw. was brauche ich an Kenntnissen und Resultaten in Mathematik um an Unis wie Heidelberg aufgenommen zu werden? (Nehme Bio statt Mathe im Abitur)
Gregsen
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 27 Aug 2008 - 15:42:39    Titel:

wie kommst du drauf, dass du für jura mathekentnisse brauchst? Klar, beides verlangt logisches denken, aber das lernen von zahlen beschränkt sich bei jura auf die paragraphen.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 27 Aug 2008 - 17:25:06    Titel:

Iudex non calculat. Oder, in anderen Worten: Du brauchst kein Mathe fürs Jurastudium. Wink
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 28 Aug 2008 - 09:42:54    Titel:

Zitat:
Wenn du später in Amerika leben willst, dann brauchst du nen Bar-Exam in dem Bundesstaat, wo du später leben wirst. Daneben noch den LLM, den du nach dem 1. bzw. 2 Staatsexamen machen kannst.


nicht ganz. 1 Semester 20 SWS Basiskurs in American Law tuts auch
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2008 - 22:32:36    Titel:

Ich kann ja Mathe recht gut und hab da im Rep immer bewundernde Blicke geerntet. Razz In der Regel kommt es aber auf das letztendliche Rechenergebnis in Klausuren doch gar nicht an. Klar, im Erbrecht ist es wichtig richtig zu quoteln. Wer dann aber nicht in der Lage ist die Quote bzgl. dem Erbvermögen umzusetzen, dem wird der Kopf auch nicht abgerissen. Dann schreibt man einfach immer ganz dreist 23/24 von xy. Hab ich früher oftmals auch in Zeitnot gemacht, weil ich erst recht im Klausurenstress keine Nerven hatte noch mit schriftlichem Dividieren anzufangen.
Und ja... in Schuldrecht-Klausuren hatten wir bisher immer völlig unterschiedliche Ergebnisse, was die Zahlen angeht. Das mag oftmals am falschen Wert liegen (objektiver Wert, Kaufpreis, was weiß ich), aber noch viel öfter am Nichtrechnenkönnen/wollen.


Und im wahren Leben benutzt jeder Depp für solche Rechnungen einen Taschenrechner. Man muss das also auch nicht für das Leben danach lernen. Wink
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