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2. Hausarbeit bei Prof. Satzger/Volk LMU
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> 2. Hausarbeit bei Prof. Satzger/Volk LMU
 
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Moli
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Anmeldungsdatum: 27.05.2008
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 16 Jun 2008 - 18:30:07    Titel:

Ich hab auch Rechtswidrigkeit und Schuld immer in einen Punkt mit einem Satz gestellt solange da keine Probleme sind.

Dagegen spricht eigentlich nur irgendwas von wegen Dreiteiliger Aufbau des Delikts. Aber es muss doch wohl reichen wenn in der Überschrift steht "Rechtswidrikeit und Schuld"

Tja... schon so viele HA's geschrieben und die erste Strafrechts-HA ist dank den ganzen Formalitäten schon wieder fast wie eine erste
Sarah_Muc
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
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BeitragVerfasst am: 16 Jun 2008 - 18:32:20    Titel:

ich weiß nicht, bis jetzt hab ich noch beide 244er einzeln. wenn man sie zusammen prüft, müsste man halt vorher eine tateinheit oder sowas herstellen... oder? aber du hast schon recht mit dem platz - weiß sowieso nicht, wei das alles auf 25 seiten passen soll...!
Sarah_Muc
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 52
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BeitragVerfasst am: 16 Jun 2008 - 18:34:21    Titel:

ist der regenschirm bei dir geeignet, erhebliche verletzungen herbeizuführen?
Moli
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Anmeldungsdatum: 27.05.2008
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 16 Jun 2008 - 18:44:14    Titel:

Zitat:
ich weiß nicht, bis jetzt hab ich noch beide 244er einzeln. wenn man sie zusammen prüft, müsste man halt vorher eine tateinheit oder sowas herstellen... oder? aber du hast schon recht mit dem platz - weiß sowieso nicht, wei das alles auf 25 seiten passen soll...!


Also ich bekomm wahrscheinlich keine Tateinheit hin, das ist immernoch etwas verworren weil es dazu keine einzige vernünftige Meinung in Lit und Rsp gibt... Ich hatte eher die Idee das im 244 so zu prüfen ob das Merkmal beim Messerdiebstahl vorhanden war und dann zu schreiben dass es deswegen um so mehr auch beim CD Diebstahl vorhanden war. Was meinst du, geht das?

Zitat:
st der regenschirm bei dir geeignet, erhebliche verletzungen herbeizuführen?

Also mal ehrlich: Natürlich ist das ding theoretisch geeignet. Wie gesagt wenn man damit ne Vitrine einschmeißen kann dann auch einen Kopf oder man kann damit ins Auge stechen oder oder....

Aber ich werd schon nen weg finden mich auf eine der Lit. Meinungen zu verständigen bei der dann der Regenschirm rausfällt. Wegen des Schirms 244 zu bejahen wäre einfach absurd.

Wir kämen sonst zu den unzähligen Beispielen in denen ein spitzer Bleistift, eine Nagelfeile, ein eingepacktes Bügeleisen (haha siehe erste Klausur letztes Semester) usw. alle geeignet wären um für 244 zu qualifizieren. Das wollen wir ja wohl net oder
Sarah_Muc
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
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BeitragVerfasst am: 16 Jun 2008 - 18:48:54    Titel:

nein, das wollen wir nicht... Smile
ich hab das jetzt so gelöst, dass ich bei der objektiv-generellen betrachtung (und nur da kommt man ja evtl. auf eine bejahung der gefählichkeit) das erfahrungsgemäße greifen von tätern zu dem gegenstand verneint habe (weil ja sicher alle diebe mit regenschirmen um sich schlagen... )- schon ist man draußen... Laughing
Sarah_Muc
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 52
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BeitragVerfasst am: 16 Jun 2008 - 18:50:00    Titel:

ich hab mich ehrlich gesagt noch nicht mit diesem thema tateinheit beschäftigt... sorry - keine ahnung.
Moli
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Anmeldungsdatum: 27.05.2008
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 16 Jun 2008 - 21:31:13    Titel:

Zitat:
ich hab das jetzt so gelöst, dass ich bei der objektiv-generellen betrachtung (und nur da kommt man ja evtl. auf eine bejahung der gefählichkeit) das erfahrungsgemäße greifen von tätern zu dem gegenstand verneint habe (weil ja sicher alle diebe mit regenschirmen um sich schlagen... )- schon ist man draußen...


Also ehrlich gesagt das überzeugt überhaupt nicht. Diese Betrachtung wird eigentlich einstimmig von allen abgelehnt egal welcher Meinung sie sonst sind .

Die Schlussfolgerung, welche man aus dieser Betrachtung ziehen kann ist nämlich auch ungewiss:

Den nach objektiv-genereller Betrachtung würde ein Dieb der sich zur Wehr setzen will erfahrungsgemäß gerade zu jedem geeigneten Mittel greifen. Also auch zu einem Regenschirm.
Klar, nicht jeder wehrhafte Dieb schlägt mit einem Regenschirm zu, das liegt aber vielleicht auch daran, dass nicht alle einen dabei haben Smile

Es ist diese Ansicht daher für den Fall blöd weil man für den Regenschirm genau so 244 bejahen könnte wie es die "Erfinder" dieser Ansicht ausschließen wollen

Mich beschleicht folgender Eindruck für Messer und Regenschirm:
nach der objektiv-abstrakten Meinung wird 244 bejaht, was die Lit aber gänzlich ablehnt und wohl auch nicht im Sinne der Andeutungen der Rsp ist.

nach der mit dem Verwendungsvorbehalt fallen wir in BEIDEN Fällen raus

nach der objektiv-konkreten Theorie würde man wohl auch bei BEIDEN rausfallen

nach der objektiv-generellen würde man für beide bejahen, da diese im Ergebnis immer mit der objektiv abstrakten gleichlaufen kann, s.o.

Also irgendwie... komme ich jetzt nirgends mehr wirklich auf einen 244 weil der A keinen Verwendungsvorbehalt hatte und auch objektiv gesehen nach den Umständen der konkreten Tat zu urteilen keine Anzeichen dafür gegeben sind, dass das Messer oder der Schirm hier als Waffe/Werkzeug gegen Personen eingesetzt werden sollte.
Sarah_Muc
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BeitragVerfasst am: 17 Jun 2008 - 10:11:43    Titel:

ich glaube, ich habe mich unglücklich ausgedrückt... im grunde liegen wir beide auf der gleichen schiene.

du hast den ansatz der rechtsprechung noch nicht berücksichtigt, der objektiv nur eine generelle eignung des gegenstandes zur zufügung erhedlicher verletzungen verlangt und dann unter dem merkmal des bei-sich-führens das bewusste und gebrauchsbereite mitführen.
-> danach sind objektiv noch beide gegenstände dabei, subjektiv muss das bewusstsein umso höher sein, je alltäglicher und waffenunähnlicher der gegenstand ist. dieses bewusstsein kann wohl für den regenschirm verneint werden, aber wenn A gerade erst ein messer gestohlen hat, wird man wohl kaum sagen können, dass er sich nicht mehr dessen bewusst ist...
danach müsste man das messer bejahen.

außerdem kann ich deine ansicht der objektiv-konkreten betrachtung nicht nachvollziehen. hier geht es doch darum, ob der gegenstand in irgendeiner form sozialverträglich für einen objektiven dritten nachvollziebar mitgeführt wird. das ist für einen schirm nicht das problem. wenn du aber jemanden mit messer im stiefel siehst, wirst du wohl nicht gleich glaube, dass er damit seine freundin beeindrucken will, oder? da kommt man doch erst auf andere gedanken.

also nach diesen beiden ansichten bleibt das messer bei mir drin.
Sarah_Muc
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
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BeitragVerfasst am: 17 Jun 2008 - 10:15:08    Titel:

die frage ich dann höchstens noch, ob zu den 244er auch gegenstände zählen, die erst durch den diebstahl an sich gebracht werden. dazu gibt es wieder verschiedene meinungen. also kann man im endeffekt beides machen.
welches ergebnis ist wohl für den weiteren verlauf "einfacher"?
Sarah_Muc
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 52
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BeitragVerfasst am: 17 Jun 2008 - 18:30:59    Titel:

hat sich schon jemand überlegt, ob er/sie beim zweiten teil versuchten totschlag oder versuchten mord prüft?
wenn man erst den totschlag allein prüft und über den rücktritt zur schuldaufhebung kommt, gibt es halt keinen grund mehr, die "schönen" mordmerkmale zu prüfen. aber bei mir wären die platztechnisch schon nicht mehr drin. fehlt einem dann was? ich meine, wenn sie schon so andeutungen bzgl. eifersucht und co. bringen... wollen sie doch dazu auch etwas hören, oder nicht?
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