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Welches Studium? (für nicht spezialisierte Person)
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Gordo123
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2008 - 17:59:52    Titel: Welches Studium? (für nicht spezialisierte Person)

Hi,

die Wahl eines Studiums bereitet mir Kopfzerbrechen.

Habe das Problem, mich nie richtig in eine Richtung spezialisiert zu haben.

In der Schule bin ich in fast allen Fächern "gut", wenn ich es will und ein bischen was dafür tue. Ich kann mich auch in die meisten Fächer hinenindenken und sie machen mir dann nahezu alle Spass.(auch Kunst, Religion, Deutsch, Englisch, Mathe, Physik, Sport, Wirtschaft, Geschichte,...)
Der Stoff ist mir eigentlich relativ egal, da ich alles interessant finde, solange die Lehrkraft halbswegs zu gebrauchen ist.
Bin leider in keinem Fach "sehr gut", außer Sport;) Ein paar Fächer befriedigend, was aber auch in Richtung gut geht.


Interessieren würden mich ein klein bischen mehr die technischen Sachen.
Maschinenbau und E-Technik sind aber eben eher die Sachen, die mich nicht so interessieren. Beim Maschinenbau stört mich das Konstruieren und die technische Mechanik. E-Technik und Informatik sind mir zu theoretisch und Nerd-mäßig.

Chemie und Wirtschaft würden mich zB auch ein wenig interessieren, allerdings nur solange es im zeitlich begrenzten Rahmen bleibt, also eher als Nebenfächer, Wirtschaft vll aber auch als Hauptfach, wobei ich da Recht wenig Erfahrung habe.
Im Prinzip gefällt mir die Aufteilung der Fächer in der Schule gut, weil es viel Verschiedenes gibt und in verschiedene Richtungen geht.
Habe das Problem, mich nicht tiefergehend spezialisieren zu wollen.
Mein Vorteil: Bin ansonsten recht flexibel, was den Inhalt angeht.
Kann mir vorstellen in meinem Job technische Sachen zu machen, aber auch beispielsweise irgendwelche Texte verfassen, im Kombinationsfall zB für ein technisches Handbuch.


Eigentlich würde ich vermutlich gerne Wirtschaftsingenieurwesen an einer Fh studieren. Jedoch sollen da auch 70 Prozent Maschinenbau sein, was wiederum recht schwer ist.
Meteorologie hielt ich für recht interessant, bis ich gesehen habe, dass es mit dem Grundstudium Physik fast übereinstimmt.


Das wichtigste:

- bin für viele Richtungen offen (Inhalt\Richtung relativ egal)
- sollte möglichst "Spass" machen
- genügend Freizeit
- die Durchfallerquote sollte nicht so hoch sein/Studium nicht zu schwer und trocken
--> weg fallen zB: Mathe, Physik, Jura
- Praxisbezug und Abwechslung --> Tendenz zu einer FH
- gute Jobaussichten

Ich erhoffe mir von diesem Thread, dass Ihr einige Studiengänge nennt, die mir gefallen könnten und an die ich selbst noch nicht gedacht habe.

Danke schon mal für Euere Antworten
Very Happy
theroots
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Anmeldungsdatum: 06.03.2008
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2008 - 18:07:01    Titel:

Fast hinter jedem Studium steckt relativ viel Arbeit. Weiss nicht ob da die Grundeinstellung schon verkehrt ist..
Gordo123
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2008 - 18:49:43    Titel:

theroots hat folgendes geschrieben:
Fast hinter jedem Studium steckt relativ viel Arbeit. Weiss nicht ob da die Grundeinstellung schon verkehrt ist..


ne, es gibt ja schwere fächer wie mathe, physik, und die technischen studiengänge, welche nicht ganz so schlimm sind.

auf der anderen seite stehen studiengänge mit 3 vorlesungstagen in der woche, wie geographie oder manche lehramt kombinationen. oder sozialpädagogik.
da ist schon ein unterschied.
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2008 - 20:03:20    Titel:

Gordo123 hat folgendes geschrieben:
ne, es gibt ja schwere fächer wie mathe, physik, und die technischen studiengänge, welche nicht ganz so schlimm sind.

Ne, es gibt keine Fächer die man pauschal als "schwer" bezeichnen kann.

Natürlich gibt es Fächer in denen man deutlich höheren Zeitaufwand rechnen muss als in anderen. Auch gibt es Fächer in denen ein wenig Fleiß (z.B. regelmäßiger Besuch der Vorlesungen und Übungen) unverzichtbar zum Bestehen der Prüfungen ist, während man bei anderen Fächern mit einem kurzen Lernmaraton vor den Prüfungen sehr gute Noten erreichen kann. All das hat rein gar nichts mit "schwer" oder "leicht" zu tun. Schwer ist ein Studium fast immer dann, wenn man sich für die falsche Studienrichtung entschieden hat, umd man sich nicht dafür begeistern kann. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein erfolgreicher Student in einem angeblich "schweren" Sudiengang z.B. Physik automatisch auch nur den Hauch eine Chance hat einen in deinen Augen "leichten" Studiengang zu bestehen?




Gordo123 hat folgendes geschrieben:
Das wichtigste:

- bin für viele Richtungen offen (Inhalt\Richtung relativ egal)
- sollte möglichst "Spass" machen
- genügend Freizeit
- die Durchfallerquote sollte nicht so hoch sein/Studium nicht zu schwer und trocken
--> weg fallen zB: Mathe, Physik, Jura
- Praxisbezug und Abwechslung --> Tendenz zu einer FH
- gute Jobaussichten

Wenn du auf das Vorurteil Physik=schwer=hohe Durchfallrate verzichtet hättest und mit "genügend Freizeit" keine unrealsitische Forderungen stellst, dann würde ich dir sogar empfehlen mal einen Blick auf Physik zu werfen - alle deine anderen wichtigen Kriterien treffen nämlich auf Physik zu. Wink
Queen of Argyll
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Anmeldungsdatum: 17.09.2007
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2008 - 20:46:47    Titel:

warum nicht meteorologie?
als ich das mit physik und der neuen bachelor ordnung gelesen hab, kam auch erst mal der "schock"- alles auf physik und mathe reduziert...
aber du studierst das fach ja weil es dich interessiert, und um vertieftere naturwissenschaften kommst du bei dem fachbereich, der dich interressiert, eh nicht rum... (außer du studierst lehramt, da soll das physikwissen ned ganz so tief gehn)
alternative mit weniger physik:
geographie mit nebenfach meteorologie in freiburg
oder physische geographie (gibts an einigen unis)
theroots
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Anmeldungsdatum: 06.03.2008
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2008 - 21:21:03    Titel:

Zitat:
auf der anderen seite stehen studiengänge mit 3 vorlesungstagen in der woche, wie geographie oder manche lehramt kombinationen. oder sozialpädagogik.
da ist schon ein unterschied.


Klar gibt es solche mit mehr und weniger Aufwand. Schlussendlich kann man aber wohl kaum sagen das ist schwer und das nicht. Das ist schliesslich bei jedem anders. Und über 3 Jahre muss man wohl bei jedem Studiengang eine genug grosse Anzahl an Studen investieren.

Und es kann ja nicht Sinn und Zweck eines Studiums sein, möglichst ohne Aufwand schlussendlich ein Diplom in den Händen zu halten. Ist eine Zumutung für alle..
Gordo123
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2008 - 22:17:11    Titel:

SO: Jetzt hört mal mit diesen "es gibt keine schweren und leichten Fächer"-Kram auf. Evil or Very Mad Mad Confused

Natürlich kriegt man die Prüfungen nicht geschenkt und man muss in jedem Studium lernen.
Ich hab mal eine Umfrage gesehen, wo die Leute nach dem subjektivem Schwierigkeitsgrad ihres Studiumganges gefragt wurden und da zeichnet sich einiges klar ab.
Man kann es auch pauschal sagen, dass das eine schwerer ist als das andere.

Wenn man in eine andere Richtung begabt ist, fällt einem das vermeintlich einfachere Studium schwerer. Wenn man ein absolutes Physik-Genie ist, ist das vll einfacher für die Person als Sozialpädagogik.

Im Forum hab ich ein paar Mal gelesen, dass Mathe-Studium für all die ist, die ein 1,0 Abi haben, oder zumindest größtenteils dafür.
Kenne selbst 2 Leute, die je das Physik- und das Mathestudium abgebrochen haben, obwohl sie in der Schule immer 15 Punkte in den Fächern hatten, aber es war einfach zu hart.

Dagegen kenne ich auch Leute, die zB ein BWL Studium gepackt haben, obwohl sie schon in der Schule nicht so gut waren und den Leuten, die Physik und Mathe studiert haben auch in den Fächern deutlich unterlegen sind. Es ist ja auch ein Massenstudiumgang. Hab schon oft gehört, wer ein Ing-Studium schaftt, schafft auch meist BWL. Umgekehrt funktioniert der Schluss nicht.

Es sind nicht alle Studiengänge gleich schwer und auch nicht nahezu !!!
Wenn man eine besondere Begabung und Interesse in eine Richtung hat, schafft man vll das schwerere ohne große Probleme!
Gordo123
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2008 - 22:19:30    Titel:

[quote="theroots"]
Zitat:

Und es kann ja nicht Sinn und Zweck eines Studiums sein, möglichst ohne Aufwand schlussendlich ein Diplom in den Händen zu halten. Ist eine Zumutung für alle..


Genau das machen Leute, die ich kenne. Um bei der Presse zu arbeiten, wurde gesagt, sie haben bessere Chancen mit einem Diplom. Deshalb studieren sie jetzt Geographie. Nicht des Faches wegen...


Dies ist allerdings nicht mein Ziel.
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2008 - 06:43:22    Titel:

Gordo123 hat folgendes geschrieben:
Ich hab mal eine Umfrage gesehen, wo die Leute nach dem subjektivem Schwierigkeitsgrad ihres Studiumganges gefragt wurden und da zeichnet sich einiges klar ab.

Die Betonung liegt auf "subjektiv".


Gordo123 hat folgendes geschrieben:
Im Forum hab ich ein paar Mal gelesen, dass Mathe-Studium für all die ist, die ein 1,0 Abi haben, oder zumindest größtenteils dafür.

Ob das irgendwo so stand, ist völlig egal: Es ist falsch. Man muss kein 1,0er Abi habe um Mathe oder Physik (oder ähnliches) zu studieren. Ebensowenig kann man sagen, das jemand mit 1,0er Abi eine gute Chance hat in einem Mathestudium (o.ä.) erfolgreich zu sein.


Gordo123 hat folgendes geschrieben:
Kenne selbst 2 Leute, die je das Physik- und das Mathestudium abgebrochen haben, obwohl sie in der Schule immer 15 Punkte in den Fächern hatten, aber es war einfach zu hart. Dagegen kenne ich auch Leute, die zB ein BWL Studium gepackt haben, obwohl sie schon in der Schule nicht so gut waren

Das zeigt, dass die Abinote nur sehr begrenzte Aussagekraft für den Studiumserfolg hat. Eine Schlussfolgerung, welches Studium besonders schwer ist, lässt sich daraus nicht ableiten.


Gordo123 hat folgendes geschrieben:
Hab schon oft gehört, wer ein Ing-Studium schaftt, schafft auch meist BWL.

Das ist schlicht falsch.


Gordo123 hat folgendes geschrieben:
Es sind nicht alle Studiengänge gleich schwer und auch nicht nahezu !!!

Einen solchen Schwiergigkeitsgrad gibt es nur aus Sicht jeder einzelnen Person. Es gibt Menschen, für die mag ein Ing-Studium schwer und BWL leicht sein - es gibt aber auch genügend Menschen, die das genau umgekehrt sehen.
my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2008 - 07:21:10    Titel:

ein studium ist DIEEEEEE spezialisierung schlechthin - am wenigstens spezifisch ist da ein lehramtsstudium, mehrere fächer plus pädagogik und ethik.
du suchst ja schon nach einem studiengang, der nicht auf schule abzielt.


wirtschafts und chemie -> verfahrenstechnik Idea
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