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pädagogik/erziehungswissenschaften
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*Lotta*
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Anmeldungsdatum: 08.04.2008
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2008 - 01:16:42    Titel: pädagogik/erziehungswissenschaften

huhu,

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. ich interessiere mich für den studiengang erziehungswissenschaften (kein lehramt!) und würde gern mal wissen, ob es hier einen unterschied zum pädagogik-studium gibt. oftmals wird es ja gleich gesetzt, manchmal aber auch nicht. mal ist die rede von diplom-pädagogik, mal wird man von erziehungswissenschaften-seiten direkt auf pädagogik-seiten umgelenkt. ich habe jetzt schon gelesen, dass beide begriffe eigentlich das gleiche meinen.
gibt es denn wirklich zwei verschiedene studiengänge? und worin genau bestehen die unterschiede?
kann ich mit einem erziehungswissenschaften-abschluss kinder- und jugendpsychotherapeutin werden? auch hier habe ich bisher nur den begriff "pädagogik" als voraussetzung gefunden.
wäre wirklich lieb, wenn ich schnell eine antwort bekommen könnte Smile
liebe grüße
Justine83
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Anmeldungsdatum: 27.05.2007
Beiträge: 21
Wohnort: Frankfurt/Main

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2008 - 09:50:15    Titel:

Hallo Lotta!

Es ist tatsächlich das Selbe.
Allerdings stellt sich die Frage für dich wohl sowieso nicht mehr, da es ja bald nur noch BA- und Master-Studiengänge gibt. Und damit ändert sich wieder etwas.

(Zum Teil gibt es den Studiengang Erziehungswissenschaft mit Abschluss Diplom-Pädagoge/-in, oder umgekehrt.. Wink Ich studiere Pädagogik im Fachbereich Erziehungswissenschaften. Eigentlich ist Pädagogik (wissenschaftlich betrachtet) der Oberbegriff, aber es ist wirklich egal was davon du nun studierst, ob Erziehungsw. oder Päda., ergibt das gleiche Endergebnis.)

*Lotta* hat folgendes geschrieben:
kann ich mit einem erziehungswissenschaften-abschluss kinder- und jugendpsychotherapeutin werden?

Ja. (Siehe oben)
*Melli*
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Anmeldungsdatum: 20.08.2007
Beiträge: 1692

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2008 - 16:54:24    Titel:

Bisher ja, WENN der Abschluss von der Uni ist.
Das FH-Diplom hat nicht gereicht.
Wie das mit den neuen Abschlüssen ist weiß ich leider nicht.
*Lotta*
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Anmeldungsdatum: 08.04.2008
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2008 - 18:46:38    Titel:

bezieht sich dein beitrag auch auf die frage nach kinder-und jugendpsychotherapie, melli?
kann man als sozialpädagoge also nicht mehr diese zusatzausbildung machen? nur noch mit einem richtigen uni-abschluss?

und mir ist noch etwas eingefallen. ich möchte später möglichst nah "am menschen" arbeiten, also in der beratung, betreuung usw. eignet sich der erziehungswissenschaften-studiengang dann überhaupt? ich habe auch gelesen, dass man sich im laufe des studiums spezialisieren kann, z.b. auf soziale arbeit. worin besteht dann der unterschied zum sozialpädagogik-studium?

ich würde mich freuen, wenn ihr mir nochmal weiterhelfen könntet Smile
Justine83
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Anmeldungsdatum: 27.05.2007
Beiträge: 21
Wohnort: Frankfurt/Main

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2008 - 22:28:38    Titel:

*Lotta* hat folgendes geschrieben:
kann man als sozialpädagoge also nicht mehr diese zusatzausbildung machen? nur noch mit einem richtigen uni-abschluss?

Arrow Gesetz über die Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (Psychotherapeutengesetz - PsychThG)

Auszug:
gesetze-im-internet.de hat folgendes geschrieben:
2.für eine Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
a)eine der Voraussetzungen nach Nummer 1,
b)die im Inland an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule bestandene Abschlußprüfung in den Studiengängen Pädagogik oder Sozialpädagogik,
c)ein in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erworbenes Diplom in den Studiengängen Pädagogik oder Sozialpädagogik oder
d)ein in einem anderen Staat erfolgreich abgeschlossenes gleichwertiges Hochschulstudium.
2§ 2 Abs. 2 Satz 3 und 4 gilt entsprechend.
(3) Die zuständige Behörde kann auf Antrag eine andere abgeschlossene Ausbildung im Umfang ihrer Gleichwertigkeit auf die Ausbildung nach Absatz 1 anrechnen, wenn die Durchführung der Ausbildung und die Erreichung des Ausbildungszieles dadurch nicht gefährdet werden.


*Lotta* hat folgendes geschrieben:
und mir ist noch etwas eingefallen. ich möchte später möglichst nah "am menschen" arbeiten, also in der beratung, betreuung usw. eignet sich der erziehungswissenschaften-studiengang dann überhaupt? ich habe auch gelesen, dass man sich im laufe des studiums spezialisieren kann, z.b. auf soziale arbeit. worin besteht dann der unterschied zum sozialpädagogik-studium?

Der Schwerpunkt wandelt sich häufig im Studium auch noch mal.
Aber wenn du so eine Weiterbildung machst, dann bist du danach doch automatisch "direkt am Menschen".
Ob du nun "Soziale Arbeit" (füher Sozialpädagogik und Sozialarbeit) studierst, oder doch lieber Pädagogik liegt an deinen Interessen und Art zu Lernen (Uni vs. FH), aber das verschwimmt ja alles wieder mit dem BA..

Schwerpunkt ist nur ein Bereich, mit welchem man sich dann eben vertieft noch durch Veranstaltungen auseinandersetzt. Beim Studium "Soziale Arbeit" hat man "nur" den Bereich, ist also etwas eingeschränkter.
*Melli*
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Anmeldungsdatum: 20.08.2007
Beiträge: 1692

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2008 - 00:22:22    Titel:

Kommando zurück. Offensichtlich gab es seit meiner Studien-Orientierungs-Phase eine Änderung. Seinerzeit war das nur via Uni möglich.

Am Menschen, das hörst Du aus Tausend Kehlen auf den Ersti-Infoveranstaltungen. Mach Praktika, nicht nur 2 Wochen, mal 1/2 Jahr oder so. Nach 4-6 Wochen ist immer alles heititei. Die anderen Seiten eines Jobs siehst Du erst, wenn Du länger drin bist und der Honeymoon schwindet. Und auch, ob Du wirklich gut drin bist. Viele stellen dann im längeren Beschuss fest, dass sie dies oder das doch nicht möchten/können. Für so einen Fall ist es gut, einen Plan b in der Tasche zu haben, sei es, dass Du einen nicht konsekutiven Master anhängst oder an der Uni den Schwerpunkt eh erst später festlegst.
Die Arbeitsgebiete sind weich abgegrenzt. Ich kenne Sozies im Betrieb und in der Erwachsenenbildung und Erwachsenenbildner im hoch-Sozialen. Wenn Du Deine Praktika etwas breiter anlegst, kannst du später flexibler schwenken. Was angesichts der oft miesen Bezahung im klassisch sozialen ein Vorteil ist.
Justine83
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Anmeldungsdatum: 27.05.2007
Beiträge: 21
Wohnort: Frankfurt/Main

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2008 - 07:41:22    Titel:

Da kann ich mich Melli nur anschließen Exclamation
*Lotta*
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Anmeldungsdatum: 08.04.2008
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2008 - 09:33:29    Titel:

danke für eure antworten Smile
jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, was ich wirklich will. gar nicht so leicht... eigentlich möchte ich psychologie studieren, was ich mit meinem voraussichtlichen durchschnitt aber wahrscheinlich nicht schaffen werde. und der statisik-teil im studium macht mir eh ein wenig angst ^^

sieht es mit der bezahlung im sozialen bereich denn wirklich so schlecht aus? in vielen foren hab ich jetzt auch schon gelesen, dass man als pädagoge oftmals keinen job findet oder sich "unter wert" verkaufen muss und z.b. den job eines sozialpädagogens annehmen muss. das gibt mir schon irgendwie zu denken. wir würdet ihr das einschätzen?

lg Smile
*Melli*
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Anmeldungsdatum: 20.08.2007
Beiträge: 1692

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2008 - 15:24:24    Titel:

Pschologie und Pädagogik in ihrem Reinwesen haben - jenseits des Nebenfachs Psychologie - nicht so viel gemein. Pädagogik ist integrativ, d.h. sie greift auf Erkenntnisse und Methoden der Psy zurück, ihr eigentliches Wesen ist v.a. in der Denke ein ganz anderes. Die Herangehensweisen auch. Offener, komplexer, weniger festgelegt auf bestimmte Standards und Schulen. Die meisten (ehrlichen Wink ) hatten mal Psy im Hinterkopf, aber nicht die Noten dazu. Dennoch, es sind 2 Paar Schuhe.

Es kommt auf Deine Qualifikation an. Die SEHR guten bei mir im Studium haben ihren Weg alle klasse gemacht. Die Mittelmäßigen eher weniger, da sind die Sozies schneller und ingrößerer Zahl durchs Raster gefallen.
Der Gehaltssprung Sozies/Andere ist oft merklich.
Als Sozialer Dienst in einer klinik oder Großkonzern verdienst Du TV-L oder Tarif und bist trotzdem exakt in Deinem Fach.
Ein kleiner kirchlicher Träger zahlt halt 2300 brutto.

Kontakte, Kontakte, Kontakte. Gute Praktika machen und den Fuß in der Tür behalten.
*Lotta*
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Anmeldungsdatum: 08.04.2008
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2008 - 23:03:19    Titel:

puh, das ist echt schwierig.
ich hab mich heute mit einem bekannten (sozialpädagoge) unterhalten und er hat mir seinen beruf auch schmackhaft gemacht.

könntet ihr mir evtl mal einige berufsfelder der erziehungswissenschaften aufzeigen? im grunde weiß ich es ja, aber ich bin mir im moment einfach so unsicher.

hoffentlich nerv ich noch nicht mit den vielen fragen!
lieber gruß
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