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20 Fragen-wie würdet ihr sie beantworten? Testet euch selbst
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ridderle
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Anmeldungsdatum: 29.02.2008
Beiträge: 210

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2008 - 15:05:10    Titel:

naja, ein wenig hat er sicherlich damit mitgenommen.
Aber du könntest ja so freundlich sein und die "falschen" Antworten zu berichtigen, da ich dabei auch gerne selbst noch etwas mitnehmen würde.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2008 - 15:06:46    Titel:

ridderle hat folgendes geschrieben:
auf welcher FH bist du "Wirtschaftsinformatiker" ?


das kann ich hier nicht beantworten. Weil sonst fühlt sich mancher Prof auf den Schlips getreten
sarc
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 2657

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2008 - 19:07:32    Titel:

Zitat:
naja, ein wenig hat er sicherlich damit mitgenommen.


Unwahrscheinlich, da so was genau der Typ Thread ist, in dem jemand schnell seine Hausaufgaben erledigt haben möchte. Da besteht leider in den allermeisten Fällen gar kein Interesse, irgendwas zu lernen. Man wird damit effektiv nur als dummer Arbeitssklave missbraucht. Mir zumindest ist dazu meine Zeit zu schade. (Wobei... Zeit schein ich ja doch zu viel zu haben... Rolling Eyes )


Zitat:
Aber du könntest ja so freundlich sein und die "falschen" Antworten zu berichtigen, da ich dabei auch gerne selbst noch etwas mitnehmen würde.


Hm... Ich schreib mal was zu den physikalischen Sachen, weil ich denke, dass das für mehr Leute interessant sein könnte.

Zunächst mal zu den magnetischen Speichermedien. Die Vorstellung, dass da einelne Metallteilchen ausgerichtet werden (im Sinne von "da schwimmen Metallstückchen und die drehen sich dann / bewegen sich in eine Richtung / wie auch immer").
Die einzelnen Teilchen des Materials bleiben brav an ihrem Platz. Stattdessen wird in modernen Festplatten eine Eigenschaft namens "Spin" benutzt, um die Magnetisierung zu erzeugen. Was das nun ist ist schwer zu erklären, man stelle sich das einfach mal als Pfeil vor, der in ne bestimmte Richtung zeigt. Man kanns bei den verwendeten Materialien schaffen, dass in einem kleinen Bereich alle Spins gleich ausgerichtet sind. In solch einem Fall kann man an der Stelle eine Magnetisierung des Materials feststellen. In der Richtung dieser Magnetisierung wird nun die Information gespeichert.
Moderne Festplatten nutzen dabei einige Techniken, die diese Bereiche (und den Schreib- / Lesekopf) extrem klein werden lassen. Wenn man mal drüber nachdenkt, dass dazu der Kopf dann im Abstand weniger Nanometer bei recht hohen Geschwindigkeiten über der Platte gehalten werden muss, sieht man Festplatten in deutlich anderem Licht... Wink

Dann noch eine Sache zur Abtastung der Tonsignale. Prinzipiell gibt es das sogenannte "Abtasttheorem", das besagt, dass man mit einer bestimmten Abtastfrequenz nur Frequenzen unterhalb dieser Abtastfrequenz korrekt abtasten kann. (Ganz grobe anschauliche Überlegung: Nehmen wir an, wir haben eine Sinusförmige Schwingung. Bei einer Abtastung mit genau der gleichen Frequenz könnte man zum Beispiel immer Messwerte im Minimum der Schwinung kriegen. Daraus lässt sich aber rein gar nichts rekonstruieren.)
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man für ein Tonsignal schauen muss, was die maximal vorkommende Frequenz ist und mit mehr als dem doppelten abtasten muss.
Dieser schöne Wert von 44,1 kHz kommt daher, dass man davon ausgeht, dass ein normaler Mensch Signale oberhalb von 22 kHz nicht mehr wirklich hört, es also auch nicht notwendig ist, sie zu erhalten.
Deswegen kann man aber nicht sagen, dass 44,1 kHz für jedes Tonsignal reichen! Das fiese ist nämlich, dass zu große Frequenzen nicht einfach verschwinden, sondern stattdessen falsch erkannt werden können. Man würde also Artefakte in sein Signal kriegen, die man so nicht haben will.
Das Problem stellt man in der Praxis mit dem PC natürlich nicht fest. Der Grund ist, dass hier bei der Auswahl der Abtastfrequenz (beispielsweise dieser 44,1 kHz) ein Filter vorgeschalten wird, der hohe Frequenzen ausfiltert. Damit ist das Problem dann vermieden. Aber zu sagen, 44,1 kHz passt für jedes Signal ist grundsätzlich falsch.
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