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Huygenssches Prinzip
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Zeratul
Gast






BeitragVerfasst am: 03 Apr 2005 - 20:19:23    Titel: Huygenssches Prinzip

Tach ersma^^

ich hab mich entschieden ein Referat über das huygenssche Prinzip zu halten und bin mir allerdings über einige Sachverhalte im Unklaren...
Leider teilweise auch elementarst....
Sonst bin ich in Physik doch recht gut- aber in den Fragen hilft mir das Internet leider net weiter. Sad

ich hoffe ihr könnt mir helfen ohne mich groß auszulachen^^:

1. Ist "Elementarwelle" wirklich einfach nur als von einer Wellenfront ausgehenden neue Welle Licht??
2. Wenn ja warum wird das Licht dann nicht schwächer, wenn sich das Licht auch nach aussen ausdehnt und verstreut?
3.wenn wir weiter annehmen es wäre Licht, warum dehnt sich die Welle dann nicht auch nach hinten aus, wo es ja auch nicht durch Auslöschung nihiliert werden kann?
4. hat man einen einzigen Lichtstrahl, sendet dieser dann auch zu jedem Zeitpunkt eine neue Welle aus oder nicht?
5. hat der Ausstoss einer neuen Welle etwas damit zu tun, dass das Licht aufgefangen und durch einen Quantensprung erneut ausgestossen wird?( ich meine wenn es in jedem Punkt der Wellenfront neue Elementarwellen ausstösst muss es dafür ja auch einen Grund geben?)

Und zum Ausarbeiten des Referats:

1.wie lässt sich der Zusammenhang zwischen dem Prinzip, der Wellenlänge und der Farbbrechung leicht darstellen/ erklären?
2.ist es sinnvoll die ganzen Rechnungen die sich aus den Winkeln und Wellenlängen ergeben zu erleutern?

[/b]
Zeratul
Gast






BeitragVerfasst am: 06 Apr 2005 - 16:56:45    Titel: hmm...

danke im Vorraus... ich hoff wirklich, dass des jemand a weng weiss..
R@W
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Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 540
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BeitragVerfasst am: 06 Apr 2005 - 21:20:20    Titel:

1) ja; aber nicht nur bei licht, sondern bei allen wellen!!!
2) das licht wird schwächer; oder leuchtet deine taschenlampe auch noch in 100km entfernung Wink
3) weil sich die neuen elementar wellen nach vorne und zu den seiten ausbreiten, nicht jedoch nach hinten; das licht wird ja nicht reflektiert.
4) verwechsle niemals strahlenoptik mit wellenoptik!!!! eine lichtstrahl ist bereits eine welle und als solche immer eine überlagerung von elemtarwellen.
5) das huygenssche prinzip hat nichts mit quanteneffekten zu tun; es ist eine eigenschaft aller wellen z.b. elektromagnetische, wasser und schallwellen; (wenn du das quantenmechanisch betrachten würdest, müsstest du photonen, phononen etc benutzen, diese haben dann aber keine welleneigenschaften in dem sinne nach dem huygenssche prinzip)
d.h. es wird nichts absorbiert, nicht reflektiert oder der gleichen, dieser effekt tritt über alle, also auch im vakeum statt; er besagt nur, jeder pkt einer wellenfront, kann als ausgangspkt einer neuen elementarwelle angesehen werden; die einhüllende aller so entstandenen elementrawellen ist dann die vortschreitende welle.

1) du meinst die dispersion; bedeutet, das sich wellen mit unterschiedlichen wellenlängen unterschiedlich schnell in einem medium ausbreiten; dabei gilt bei normaler dispersion, das sich wellen mit größerer frequenz, also kleinerer wellenlänge langsamer vortbewegen; dementsprechen nimmt die brechzahl n mit steigender frequenz zu; nach dem brechungsgestz werden alo höhere frequenzen stärker gebrochen; daher spaltet sich das licht in einem prisma in seine farbbestandteile auf; wichtig ist, dasss bie einem übergan von einem medium in ein anderes die frewuenz der wellen immer gleich bleibt, es ändert sich nur die wellenlänge und die ausbreitungsgeschwindigkeit, es gilt weiterhin immer c=f*wellenlänge; wobei c natürlich in stoffen kleiner ist als c0 im vakeum; die frequenz darf sich schon allein aus energieerhaltungsgrößen nicht ändern E=h*f, E ist const und h ist eine naturkonst. also muss auch f const sein;
2) ka; das musst du selber wissen, ob es die leute interessiert, und wieviel du bringen willst; als lückenfüller ist es alle male gut Wink
Zeratul
Gast






BeitragVerfasst am: 07 Apr 2005 - 12:45:05    Titel:

jo danke
1.jo war mir fast klar ich wollte aber auf Nummer sicher gehen^^
2.aber müsste es nicht viel drastischer schwächer werden?....
3.ja aber das Prinzip sagt ja in Alle Richtungen beziehungsweise Kugel/ Kreisförmig...es kommt also nicht auf die Wellen der einzelnen Punkte, sondern auf die Einhüllende an?
5. Ja aber beim Wasser überträgt sich ja auch die Schwingung des Moleküls auf seine Nachbarn und so wird die Welle weitergegeben und breitet sich in alle Richtungen aus...die Lichtwelle braucht ja dann auch einen "Überträger"...

Und mit der Disopersion mach ich etz denk ich mal ne Animation die einzelne Wellenlängen beim Brechen nacheinnander zeigt...
R@W
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Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 540
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2005 - 13:34:28    Titel:

2) je nach dem wie stark das licht divergieret.
3) ist nur die einhüllende; die elemetarwellen addieren sich ja zur einhüllenden.
5) wasserwellen sind schwingungen (bessergesagt periodische rotationsbewegeung von wassermolekülen), schallwellen sind longitudinal wellen, also schwingungen von luft molekülen bzw auch in materialien; phononen sind schwingungen sowohl longitudinal als auch transversal in festkörpern und licht sind halt schwingungen von e und b feldern; alle wellen haben jeweils die wellentypischen eigenschaften, was bei den einzeilnen wellen jedoch schwing ist unterschiedlich (sonst könnte man sie ja auch nicht unterscheiden); elektromagnetische wellen (licht) braucht jedoch keinen körper zum schwingen; sie gehen auch durch vakeum; also brauchen sie keine überträger; dringen em wellen jedoch in einen stoff ein so ändert sich deren wellenlänge und deren geschwindigkeit, jenach stoff art, zusätzlich tritt ja auch dispersion auf.
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