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Das Einkoten, aufgrund familiärer Probleme
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naschkatze_duisburg
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Anmeldungsdatum: 31.05.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2008 - 17:43:19    Titel: Das Einkoten, aufgrund familiärer Probleme

Hallo ihr lieben! Habe ca. drei Praxisbeispiele, die ich beschreiben und reflektieren muss. Ich soll Problemlösungen suchen, sowie die Kinder einzeln analysieren und diese in verschiedenen Stufen von Psychoanalytikern einstufen, vielleicht könnt ihr mir helfen?

Fallbeispiel:

In der Freisspielphase hat sich folgende Situation ereignet:

Meine Kolleginnen waren gerade im Büro, als ich zurück in den Gruppenraum ging, damit die Gruppe nicht alleine war. Beim Betreten des Raumes kam mir jedoch der Geruch von "In- die- Hose- geschmachtem" entgegen. Ich dachte zuerst, es wäre vielleicht bei einem der kleinsten ein Malheur passiert und fragte diese dann auch, ob sie vielleicht gepupst hätten oder etwas in die Hose gegangen wäre. Plötzlich rief Pia (5;6 Jahre): "Die Jenny hat in die Hose gemacht!". Jenny (6;3 Jahre), die mit Pia am Tisch ein Spiel gespielt hatte, stand auf, wurde sehr schnell rot und sagte empört: "Gar nicht!" Jenny hatte an diesem Tag eine weiße Hose an und Pia zeigte hinten auf die Hose. "Wohl, da ist doch Ah-Ah an deiner Hose", sagte Pia und nun sah auch ich diesen Fleck. Um Jenny aus dieser für sie sehr peinlichen Situation zu helfen, bat ich sie auf Klo zu gehen und sagte, sie solle bitte einmal nachschauen, vielleicht habe sie sich nur in etwas hineingestzt, als sie vorher draußen spielen war. Jenny ging auf die Toilette und als ich fragte was los sei, sagte sie alles sei in Ordnung. Da ich sie nicht bedrängen wollte, wartete ich einige Minuten und ging nochmal zu ihr in den Waschraum. Diesmal sagte ich jedoch dass ich nun mal gerne nachsehen wolle, ob wirklich alles ok war, was ich nicht glaubte. Wie vermutet, hatte Jenny sich eingekotet. Das war ihr sehr peinlich und sie weigerte sich nun, zurück in den Gruppenraum zu gehen. Ich bot ihr an, Wechselwäsche zu holen, aber sie wollte trotzdem nicht zurück. In Absprache mit meiner Anleiterin, rief ich die Mutter an, erzählte ihr alles und sie sagte, sie käme jetzt und hole Jenny ab. Als sie erfuhr, dass Jenny auch zu Hause oft einkotet. Sie sagte, wir sollten Jenny
sagen, dass sie zu den mittlerweile draußen spielenden Kindern raus gehen sollte. Frau B. vertrat die Meinung, Jenny müsste "da jetzt durch", damit sie so etwas nicht wieder tut. Nach dem Telefonat ging ich zurück in den Waschraum und erzählte Jenny alles . Daraufhin säuberte sie ihre Unterhose, zog sich dann die Schuhe an und ging raus. Dort spielte sie, als sei nichts gewesen und ignorierte Fragen und Kommentare der anderen Kinder. Kaum zehn Minuten später war auch schon Frau B. da. sie fragte Jenny nur: "Was machst du nur für Sachen?" verabschiedete sich von uns und machte sich mit Jenny auf den Weg nach Hause. Als ich Frau B. am nächsten Tag auf den Vorfall ansprach, erklärte sie mir, dass Jenny schon immer "komisch war mit dem Groß machen". Jenny kotete öfters zu Hause ein und mache dass auch anderswo. Außerdem melde sie sich nicht, wenn etwas in die Hose gegangen ist und tue als wenn nichts wäre. Auch ein Arzt , der Jenny auf diese Problematik hin untersucht hat, hat keine medizinischen Auffälligkeiten feststellen können. lediglich sei ihm ebenfalls Jennys Einstellung zu ihrem Kot aufgefallen. Er meinte dass es nicht normal sei, dass sich Jenny vor dem Klogang drückte und so oft in die Hose macht. Er empfahl Frau B. einen Psychologen aufzusuchen, wenn sich das Problem nicht bessere. Wie ich jedoch merkte, hält Frau B. nicht viel von einem Besuch beim Psychologen.

Hintergrundinformationen zu Jenny:

Jenny ist 6;3 Jahre alt und seit etwa drei Jahren in unserer Einrichtung. Jennyist ein ruhiges Kind, was sich an die Regeln in der Gruppe hält und ein gutes Sozialverhalten hat. Sie hat Pia als festen Spielpartner ud kommt auch gut mit den anderen Kindern klar. Auch auf der kognitiven und der motorischen Ebene ist sie altersentsprechend entwickelt. Sie ist ein Einzelkind und die Eltern haben sich scheiden lassen. Nachdem Jenny zuerst aufgewachsen ist, in einer intakten Familie, begannen ihre Eltern sich irgendwann nicht mehr zu verstehen. Die Eltern stritten sich, versöhnten sich dann wieder, flüchteten sich jeder für sich in Affären mit anderen Partnern und versöhnten sich dann wieder. Schließlich zog Frau B. doch einen Schlußstrich und zog mit Jenny aus. Dass ist nun etwa ein Jahr her. Jenny lebt seitdem bei ihrer nun halbtags berufstätigen Mutter. Sie sieht ihren Vater mittlerweile regelmäßig. Er holt sie regelmäßig ab und scheint alles in Ordnung zu sein. Der Vater, der mit der Trennung auch schwer zu kämpfen hatte und unter anderem auch wegen Depressionen in Behandlung war, scheint mittlerweile die Trennung akzeptiert zu haben. jenny

wiederrum scheint die Scheidung eher zu verdrängen als sich dmait auseinanderzusetzen. Bei den Gesprächen mit der Mutter entsteht der Eindruck, als wollte sie viele Probleme nicht sehen und scheint überfordert.


Zuletzt bearbeitet von naschkatze_duisburg am 01 Jun 2008 - 14:30:22, insgesamt 2-mal bearbeitet
Ghosty
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 823

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2008 - 17:44:33    Titel:

Gut, dass Du es zweimal postest.
Nach dem ersten Mal hatte ich es nämlich nicht so ganz verstanden.
PatrickHH
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Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 1573
Wohnort: Norderstedt

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2008 - 20:34:29    Titel:

Zitat:
1. Kevin hält Dilara 2;9 Jahre am Arm fest und drückt mit der anderen Hand den Kopf von ihr an den Türrahmen. Dann zieht er die Tür zu und versucht, den Kopf von Dilara einzuklemmen.

2. Patrick 3;6 Jahre kommt weinend über den Flur in unsere Gruppe gerant . Kevin läuft ihm hinterher, lacht und tritt dabei immer wieder in den Po von Patrick, 2 andere Kinder, die nebenher laufen, fordert er auf, dies ebenfalls zu tun.


Kevin scheint ein echtes Arschloch zu sein. Shocked
Ironiker
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 879

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2008 - 21:38:16    Titel:

was hat das ganze denn nun mit der Überschrift "Einkoten" zu tun?
Gruwe
Valued Contributor
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2008 - 22:17:12    Titel:

Und was bedeutet z.B. 5;0 oder 2;9 Jahre?
naschkatze_duisburg
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Anmeldungsdatum: 31.05.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2008 - 14:26:38    Titel:

5;6 Jahre z. B 5 Jahre und 6 Monate die Überschrift muss ich nochmal überarbeiten
Pauker
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2008 - 18:45:35    Titel:

Sorry, ist aber das letzte Offtopic. Ich bin gerade beim Überblick über die neuen Threads auf den Titel "Einkoten" im Zusammenhang mit dem Nick des Threaderstellers: "Naschkatze" gestoßen... Was sagt die Psychologie dazu?
Ansonsten hast du ein sehr spezielles Problem. Vielleicht findest du hier einen Experten, bin da aber nicht ganz so großer Hoffnung.

Gruß
Pauker
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3823

BeitragVerfasst am: 02 Jun 2008 - 05:51:57    Titel:

Kevin Jenny und...?

Antworten sind doch sinnlos, wenn später das EP einfach komplett ausgetauscht wird.

Und was ist denn das für ein pädagogischer Ansatz, der die Probleme der Erwachsenen beschreibt, die sie mit ihren Kindern haben?

Fake?
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