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Midlife
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2008 - 13:10:58    Titel:

Maddin1303 hat folgendes geschrieben:
Worauf ich aber absolut keine Lust habe bzw mir nicht zutraue, wenn sich WI überwiegend mit der Programmierung beschäftigt.. Deshalb wollte ich mich mal etwas umhören, wie es auf eurer FH/Uni aussieht Smile


Dann wirs du an Unis eher fündig werden.
Midlife
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2008 - 13:13:09    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Einige Wirtschaftsinformatiker hatten Cobol und kennen sich damit aus. Ob es gefragt ist, kann ich grade nicht sehen. Außerdem solltest du dir mal ABAP ansehen. Dafür werden immer Spezialisten gesucht.


Schon bemerkt dass ABAP sozusgen aus Cobol entstanden ist?
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2008 - 13:16:55    Titel:

Zitat:
SAP-Berater sind ganz klassische Wirtschaftsinformatiker, von Programmierung null Ahnung, verdienen eine Schweinegeld und lacht die Programmierer einfach nur aus.


so siehts aus. Obwohl ich lieber entwickeln würde, will ich auch lieber auf die Berater Schiene.

Sicherer ist der Job als Berater sowieso. Das kann man nicht so leicht outsourcen. Bzw. als Berater ist man eher der Koordinater von ein komplettes Projekt und man managt z.B. so ein Offshore Projekt. Klar, man muss nicht wissen, wie man unter C++ einen Bytestrom ausliest, es reicht, wenn der Berater eben weiss, was die Programmierer so machen und er sollte in der Lage sein um z.B. eine Programmierarbeit bezüglich der Qualität einschätzen zu können.

Um z.B. kalkulieren zu können, ist eben etwas Programmiererfahrung hilfreich.

Zitat:
Finde ich nicht.

Als ich mit meinem WI-Studium angefangen habe habe ich auch so gedacht wie du. Heute bin ich etwas schlauer. Allgemeine Kenntnisse (Formale Sprachen, was ist Software-Engineering, was ist Objektorientierung) sollte man haben, in speziellen Programmiersprachen braucht man aber nicht unbedingt konkretes Wissen. Das sage ich auch nach 10 Jahren Berufserfahrung im IT-Bereich.


kommt darauf an, was man machen möchte. Wer Consulter werden will, der braucht in der Tat keine hochspezialisierten Programmierkenntnisse.
Allerdings sollte man sich schon mit den Technologien auskennen um z.B. einen Grobentwurf entwerfen zu können. Das Zeugs dann zu implementieren machen dann die Coder.

Wer allerdings eben als Entwickler anfangen will, von dem werden gute Programmierkenntnisse, sowie Projekterfahrung ausserhalb der Hochschule verlangt.


Zitat:
inige Wirtschaftsinformatiker hatten Cobol und kennen sich damit aus. Ob es gefragt ist, kann ich grade nicht sehen. Außerdem solltest du dir mal ABAP ansehen. Dafür werden immer Spezialisten gesucht.


Gerade Banken und Versicherungen haben oft noch Serverprogramme, die in Cobol geschrieben sind. Oft ist das 30 Jahre alter Code. Ganz verschwinden wird das wohl nie, denn der Code läuft ja und eine Umstellung wäre wohl zu teuer.

Aufgerufen werden diese serverseitigen Cobol Programme dann über einen RPC von z.B. einem C#, Visual Basic oder Java Client. D.h. man hat eine moderner Oberfläche, darunter läuft dann eben trotzdem die Uralt Software.

Zu ABAP : ich weiss nicht ob das langfristig Zukunft in Deutschland hat. Dann lieber SAP Beratung
Scelporus
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 526

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2008 - 19:56:25    Titel:

Aber soweit ich das erfasst habe, kommt man nicht von der Hochschule und geht dann gleich zum Berater-Posten.... Berater müssen gewisse Berufserfahrung im Hintergrundbereich haben, dazu gehört auch mal anständig entwickelt, programmiert und implementiert zu haben.
Argi
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1402

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2008 - 22:43:46    Titel:

Vielleicht hilft dieses Dokument dem Threadersteller auch ein bisschen weiter.

lg
Midlife
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 08 Jun 2008 - 13:58:52    Titel:

Argi hat folgendes geschrieben:
Vielleicht hilft dieses Dokument dem Threadersteller auch ein bisschen weiter.


Guter Ansatz, mangelnde Umsetzung.

BTW: Das Dokument ist für Unis, da wird weit weniger programmiert als an FHs. Das ist für mich auch ein plausibler Grund, warum Absolventen von Unis besser bezahlt weden als die von Unis: Von FHs kommen eben nur Programmierer (die man schön billig bezahlen kann), von Unis Wirtschaftsinformatiker (die halt mehr kosten).

Ein Außenstehender weiß nie, wie eine Hochschule die Schwerpunkte aufteilt. Woher soll denn ein Studieninteressierter wissen, was

(1) ALLGEMEINER TEIL
(2) INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIE
(3) INFORMATIONSMANAGEMENT
(4) BETRIEBLICHE INFORMATIONSSYSTEME,
(5) ANWENDUNGSSYSTEM-ENTWICKLUNG
(6) DATEN UND WISSEN
(7) DISPOSITIONS- UND ENTSCHEIDUNGSHILFEN

sind?

Da finde ich den Ansatz einer Hochschule sehr gut, die machen das so (Bilder zusammengefügt, teilweise abgeschnitten):



Die Hochschule zeigt 1. als Soll die konkrete Empfehlung (nicht so ein allgemeines Bla bla wie in dem von dir gezeigten PDF-Dokument), zeigt 2. als Ist wie sie selber gewichtet und zeigt auch, 3. welche Fächer in welchem Gewichtungsschwerpunkt enthalten sind! Mir ist keine zweite Hochschule bekannt, die das so macht.
Maddin1303
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Anmeldungsdatum: 12.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 08 Jun 2008 - 14:10:05    Titel:

finde das die .pdf recht umfangreich und informativ.
Ich denke mal mit den Basics der Progammierung werde ich schon zurecht kommen bzw. Struktur und Aufbau eines Programmes. Jedoch hab ich nicht wirklich vor, mich auf Software Engineering später mal zu spezialisieren.
Ich stelle mir das echt vor, wie der ein oder andere es schon vor mir erwähnt hat, dass der Programmiere in einer Dunkelkammer untergebracht und dort fleißig an neuen Entwicklungen tüftelt.
Anschließend der Berater bzw. Manager sich das fertige Programm unter den Nagel reist und sich damit dumm und dämlich verdient, wiederrum der Entwickler ansich den kleinsten Gewinnanteil kriegt.
Zudem kommt noch hinzu, dass ich mir nicht wirklich vorstellen kann, mein Brötchen zu verdienen, indem ich mein ganzes Leben vom Rechner sitze und irgendwelche Programme erstelle.

(mag sein, dass ich leicht übertreibe, jedoch entspricht es im groben und ganzen der Realität ^^)
karl.c
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Anmeldungsdatum: 07.02.2008
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 08 Jun 2008 - 16:51:52    Titel:

Ein Großteil des Quelltextes für Programme wird automatisch erstellt. Und zwar auf Basis von Modellen die der "gierige" Berater erstellt hat. Die anderen 10-20% werden dann von Programmierer erstellt, der je nach Stellung durchaus gut verdienen kann.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 08 Jun 2008 - 17:02:27    Titel:

karl.c hat folgendes geschrieben:
Ein Großteil des Quelltextes für Programme wird automatisch erstellt. Und zwar auf Basis von Modellen die der "gierige" Berater erstellt hat. Die anderen 10-20% werden dann von Programmierer erstellt, der je nach Stellung durchaus gut verdienen kann.


10 - 20 % ? also die automatische Generierung steckt eher noch in den Kinderschuhen. Generiert werden eben Klassen aus UML Diagrammen etc., man kann Frontends per GUI Tool zusammenklicken usw.

Wenn man mit gängigen MDA Werkzeugen arbeitet, dann kann man maximal bis zu 80 % generieren lassen, das geht aber längst nicht immer. Oft kann gerade mal 20 % generiert werden.

Wobei längst nicht alle Firmen mit MDA Werkzeugen arbeiten. D.h. das meiste wird nach wie vor noch programmiert. Wobei eben das Programmieren auch beschleunigt wird, in dem man Frameworks und Fremdbibliotheken nutzt.
Und um Kosten zu sparen wird eben oft die Programmierung outgesourct.
Im Trend ist immer mehr Osteuropa, aber eben auch Indien
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 08 Jun 2008 - 17:06:22    Titel:

Also das Handwerk des Programmierens (und mehr ist es nicht aus vorgegebenen Spezifikationen einen Quelltext zu machen) kann doch wohl nicht die Haupttätigkeit in einem Studium oder einem Beruf, der ein Hochschulstudium voraussetzt, sein.

Also mal ehrlich...


Grüße,
Cyrix
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