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Mac, Windows oder Linux zum Programmieren
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Foren-Übersicht -> Informatik-Forum -> Mac, Windows oder Linux zum Programmieren
 
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Copperfield88
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Anmeldungsdatum: 18.06.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2008 - 11:22:26    Titel: Mac, Windows oder Linux zum Programmieren

Hallo,
ich werde Informatik studieren und möchte mir einen neuen Laptop kaufen und bin noch nicht sicher, welchen Betriebssystem ich wählen soll.
Das wichtisgte an dem Laptop ist, dass er eine gute Leistung hat, lange Akkuzeit und man mit allen Programmiersprachen programmieren kann.

Ist Linux wirklich am geeignetsten? Bei Windows wuerde ich XP wählen.
Ich wuerde mir auch gerne einen Mac kaufen, aber eignet sich der fuer ein Informatikstudium?
Also kann man ohne weiteres mit Java und C auf einem Mac programmieren?

Ich habe zurzeit Vista und habe es beim besten Willen nciht geschafft, den C-Compiler zum laufen zu kriegen (da gibt es noch erhebliche Unterschiede zu XP).

Vielen Dank. Copperfield
peristroika
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Anmeldungsdatum: 18.07.2005
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2008 - 11:56:28    Titel:

Also das ist alles voellig schnuppe.

A) Kannst du die gaengigen Sprachen, die dir im Studium begegnen werden (Java, C, C++, Haskell, ML, OCaml, Python) auf ALLEN der Systeme benutzen. Das einzige C# ist etwas Windows-zentriert, gibt aber auch Mono oder DotGNU, mit denen das im Prinzip geht.

B) Kannst du z.B. Linux auch auf einem System dazuinstallieren, auf dem Windows laeuft.

C) Kannst du auch auf einem Mac ueber Bootcamp (nativ) oder Parallels / VMware Fusion (virtuell) jedes andere X86 Betriebssystem laufen lassen.

D) Ist es absolut kein Problem einen anstaendigen C-Compiler unter Vista zum laufen zu bringen!!!
neff
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Anmeldungsdatum: 11.06.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Calau

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2008 - 23:15:54    Titel:

peridingsda hat vollkommen recht, die lehrstuhlseiten bieten für die gängisten bs geeignete versionen und wenn nich musste dich halt selbst kümmern aber funktionieren wirds mit allen


btw: haskell *brrrr* davon hab ich immernoch n trauma Razz
wima_typ
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 1086

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2008 - 23:19:57    Titel:

Naja, je nachdem was du studierst, solltest du darüber nachdenken, mehrere Betriebssysteme zu installieren. Ich hab z.B. Windows und Linux. Programmieren geht prinzipiell auf beiden OS, allerdings ist meine persönliche Einschätzung, dass mir Linux mit der mächtigeren Shell usw. beim Programmieren manches leichter macht. Gerade, wenn man nur was proggen will, kann man auf ne sehr abgespeckte Linux-Distribution zurückgreifen, die einen den Rechner nicht mit allem möglichen Zeug vollpackt, wie bei Windows. Aber das ist Geschmacks- UND Glaubenssache. Mancher betreibt die Wahl seines Betriebssystems wie eine Art Religion...
Copperfield88
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Anmeldungsdatum: 18.06.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2008 - 10:18:27    Titel:

@peristroika: Hast du denn schon den C-compiler unter Vista zum Laufen gebracht?
Istallieren geht natuerlich und dann uss man noch einige Variablen verändern, aber halt nicht nur wie bei xp.

Ich musste mir im Endeffekt halt Linux mit dazu installieren.

Was bringt einem denn Linux und Windows zusammen? Man kann doch wirklich alles ohne Probleme mit Linux machen, so dass es dann auch auf Windows benutzbar ist.
peristroika
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Anmeldungsdatum: 18.07.2005
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2008 - 00:51:22    Titel:

A) Gibt es nicht "den" C Compiler, es gibt jede Menge C-Compiler. Und z.B. der vom Visual Studio laeuft ganz sicher unter Vista.. gibts glaub ich auch frei verfuegbar in irgendso ner Express Version

B) gcc laeuft auch wunderbar

C) Wart doch einfach mal ab bis du studierst... es gibt immer irgendwelche Software, die nur unter einem System laeuft... is halt so. Also mit nur einem wirst du nie wirklich glueklich werden.

D) Bevor du dich so viel mit dem richtigen Betriebssystem fuer einen Laptop auseinandersetzt, wiederhol lieber Mathe Smile Davon haengt viel viel mehr im Studium ab, als vom Betriebsszstem Smile
Deep Thought
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Anmeldungsdatum: 02.09.2007
Beiträge: 133
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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2008 - 09:09:14    Titel:

Programmieren kannst du mit beiden, ist schnuppe, welche API du nun nutzt.
Bedenken solltest du aber auch, dass die meisten Leute nunmal Windows benutzen. Dementsprechend kann(!) es sein, je nachdem was du machst, dass du öfters zu Windows greifst (aber ich weiß es nicht genau). Außerdem macht es vieles einfacher, zB wenns darum geht etwas zu drucken, oder bestimmte Programme zum Laufen zu kriegen etc Wink
ABER: Bei Linux schätze ich diese unglaubliche Flexiblität.
Wenn du zB wissen willst, wie son Betriebssystem zusammengesetzt ist, ist Linux schon zum Lernen ideal, da es nunmal kein festes Betriebssystem ist (genau genommen ist Linux nur der Kernel, aber das ist ne andere Geschichte Wink). Dh du kannst es schön auseinandernehmen wie du willst und genau nach deinen Wünschen zurechtwerkeln. Linux hat nicht umsonst den Ruf eines Bastlersystems! Und ein weiterer Vorteil ist, wie schon erwähnt, die mächtige Shell, die dir einiges erleichtert.

Zusammenfassend: Install einfach beide, so hast du die Möglichkeit, beides einfach mal auszuprobieren (und weniger Frust! ^^)

Was aber das Studium betrifft hat peristroika schon Recht: Wh lieber Mathe, ist wichtiger und hat weitaus mehr Anteil. Ich bin zwar keine Informatikstudentin, hab mich aber mal unfangreicht drüber informiert, was so alles da drin vorkommt. Es wäre auch hilfreich, dir vorher mal ein paar Übungen dazu anzusehen, die Uniseiten sind wahre Fundgruben!
Copperfield88
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Anmeldungsdatum: 18.06.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2008 - 16:25:26    Titel:

Naja, Mathe sollte kein Problem sein. Ich habe ja gerade zwei Semester Mathe studiert.

Welche Linux version wuerded ihr denn empfehlen? Ich habe jetzt umbunt, weil es am einfachsten zu installieren ging, aber so richtig gefällt mir die auch nicht.
sarc
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 2657

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2008 - 16:53:16    Titel:

Zitat:
Bedenken solltest du aber auch, dass die meisten Leute nunmal Windows benutzen. Dementsprechend kann(!) es sein, je nachdem was du machst, dass du öfters zu Windows greifst (aber ich weiß es nicht genau).


Nun... Ich glaube nicht, dass er direkt irgendwelche Tiefen abtauchen will. Wenn man nicht grad irgendwelche Spezialitäten wie grafische Oberflächen oder Dateisystemzugriffe will, dann sollten sich die Programme für gewöhnlich unter allen Systemen kompilieren lassen.


Zitat:
Außerdem macht es vieles einfacher, zB wenns darum geht etwas zu drucken, oder bestimmte Programme zum Laufen zu kriegen etc


Das aber nur, weils die Leute gewohnt sind... Ich bin mittlerweile der Meinung, dass ein Computeranfänger, den man vor Linux setzt, damit deutlich glücklicher wird als mit Windows.
Drucker und Scanner funktionieren damit ähnlich wie unter Windows. (Ich hab auch unter Windows ewig gesucht, bis ich meinen uralt-Scanner zum Laufen gekriegt hab. Unter Linux ging das deutlich schneller. Das Problem bei Windows ist an der Stelle halt, wenns nix mitgeliefertes gibt gehts meistens nicht. Und vernünftige Anleitungen findet man meistens sowieso nicht... Klar muss man bei Linux dann mal ne Config-Datei editieren oder solche Späße, allerdings gibts auch immer Anleitungen, die das exakt beschreiben.)
Ansonsten finde ich gerade so Sachen wie Programminstallationen unter Windows deutlich umständlicher wie unter Linux. Von den ätzenden Neustarts ganz zu schweigen...

Aber gut, man muss hier sicherlich keine Glaubenskriege anfangen, das wurd schon oft genug getan... Wink Ich kann jedoch jedem Informatiker nur raten, sich Linux mal anzuschauen. Spätestens, wenn man in ner Betriebssysteme-Vorlesung hockt, kommt man eh nicht mehr drumrum... Wink


Zitat:
Welche Linux version wuerded ihr denn empfehlen? Ich habe jetzt umbunt, weil es am einfachsten zu installieren ging, aber so richtig gefällt mir die auch nicht.


Nun... Dann wäre die Frage, was dir daran nicht gefällt. Sollte es die grafische Oberfläche sein: Das ist mit der geringste Teil bei so ner Distribution. Bei Ubuntu kannst du netterweise noch zwischen verschiedenen Oberflächen wählen - vielleicht reicht ja schon ein Wechsel zu ner anderen für ne völlig andere Einstellung. Ansonsten ist eigentlich fast alles, was einem nicht gefällt, konfigurierbar. Ein deutlicher Grund für einen Wechsel der Distri wäre, wenn dir das Konzept, dass es keinen aktiven root gibt, nicht gefällt. Denn das umzustellen hieße, das halbe System umzukrempeln...
Deep Thought
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Anmeldungsdatum: 02.09.2007
Beiträge: 133
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2008 - 09:19:08    Titel:

Dass Linux schwierig ist wollte ich damit auch nicht behaupten Smile
Auch ich bin der Meinung, dass prinzipiell jeder Linux erlernen kann! Allerdings würde ich es nicht empfehlen, wenn man mal eben schnell etwas machen will, ohne sich vorher durch kA wie viele manpages zu blättern. Wenn man genug Zeit kann man das ja machen und ist dann fürs nächste mal einen Schritt weiter Very Happy

Was die Frage mit der Distri betrifft:
Die Wahl der Distri ist eher Geschmackssache. Schau mal auf Distrowatch.com, vlt findest du da was passendes. Ich persönlich mag bisher Slackware ziemlich gern (hab bisher Debian und Suse probiert, Gentoo und Arch stehen bei mir noch aufer Liste), da ich bisher dort am Meisten lernen konnte und es schön stabil läuft. Als wm gefällt mir Fluxbox am Besten. Du musst da zwar vieles per Hand machen, da es auf viele (teils unnötige) Extras verzichtet, dafür ist er schön schlank, schnell (im Gegensatz zu KDE Twisted Evil ) und recht schick Wink
Am Besten du probierst einfach möglichst viel aus und triffst dann deine eigene Entscheidung!
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