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Verunglimpfung im Internet
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arakune
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Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2008 - 19:37:38    Titel: Verunglimpfung im Internet

Habe mir vor einem Jahr eine internetseite angelegt und dort ueber jemanden, der wirklich ausgepflippt ist, eine Persiflage verfasst. D.h. auf ironische art und weise auch mal unterhalb der guertellinie angegangen.

Jetzt, nach dem man es auch bei google finden kann, liegt mir von dessen anwalt ein schreiben vor, indem ich eine "Unterlassungserklaerung mit vertragsstrafeversprechen" unterschreiben soll und die kosten des Anwalts tragen soll.

weiter schreibt der anwalt, dass er bei der staatsanwaltschaft einen strafantrag gestellt hat.


meine frage waere: Was muss ich alles zahlen und wieweit kann es schlimmsten falls vor gericht kommen?

gruß A.
Lukeos
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Anmeldungsdatum: 17.04.2008
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2008 - 19:46:11    Titel:

Naja... da hast du dir aber was geleistet. In diesem Fall schätze ich, dass du viel bezahlen musst aber nicht besonders GROß strafrechtlich belangt wirst... Aber für alle Fälle, such dir einen Anwalt^^ dann wird das schon Smile
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2008 - 20:03:39    Titel:

Entweder hast du dich in den Grenzen der Meinungsfreiheit gehalten, dann musst du keine Unterlassungserklärung abgeben oder du hast es nicht und entweder beleidigende Äußerungen oder Schmähkritik abgesondert, dann wird's teuer und auch strafrechtlich interessant.
Ohne Kenntnis der Seite kann man dazu nix sagen.
Der_Hans_von_hier
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Anmeldungsdatum: 09.06.2008
Beiträge: 192

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2008 - 20:30:30    Titel:

Hallo,
etwas ähnliches hat sich ein Freund von mir auch geleistet. Als kleinen extra-Gag hat er ein Bild des "Opfers" mit einem Fadenkreuz überlagert.
Endete letztendlich mit einer Vorstrafe!
Damit ist also nicht zu spaßen.

Die Kosten werden mit Sicherheit dir auferlegt. Da dein "Freund" auch keine Person des öffentlichen Interesses ist hast du sicher seine Persönlichkeitsrechte verletzt (Ehrverletzung nach StGB).
-> z.B. Landgericht Coburg (Aktenzeichen: 21 O 595/02) "Für den Fall eines Verstoßes gegen dieses Verbot droht nun ein Ordnungsgeld bis zu 250.000,- €"
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