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Klausuren mitschreiben, ohne dafür gelernt zu haben
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cola-light
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Anmeldungsdatum: 11.12.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2008 - 12:32:51    Titel: Klausuren mitschreiben, ohne dafür gelernt zu haben

Hi,
Meint ihr, es macht Sinn, Klausuren mitzuschreiben, ohne dafür gelernt zu haben? Oder demotiviert man sich damit selbst, weil ja kein "allzu gutes" ergebnis zu erwarten ist. Ich meine damit jetzt so 2-stündige Übungsklausuren, oder Klausuren aus den kleinen Übungen, wenn man den Schein noch nicht hat, und die nur zum Spaß mitschreiben möchte. (Und somit die note sowieso egal ist)

Bei mir steht montag nämlich eine (übungs)klausur an, aber dafür lernen geht leider nicht, da ich noch für eine andere (wichtigere) Prüfung lernen muss.

Würdet ihr mitschreiben? wenn nein, warum nicht?

lg, cola
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2008 - 18:07:17    Titel:

Diese Frage lässt sich so allgemein nicht beantworten. Das hängt primär davon ab, ob du vom Stoff schonmal was gehört hast. Wenn du nämlich beispielsweise noch nie Schuldrecht gelernt hast, aber dann eine Klausur mitschreiben willst, rate ich davon ab. Falls du den Schein noch brauchst und es daher einfach mal versuchen willst, kommt es darauf an, wie viele Versuche du hast und wie wichtig dir deine Noten sind, die auf Leistungsübersichten erscheinen.

Wenn du aber (v.a. in höheren Semestern) von allem schonmal mehr oder weniger was gehört hast, sollte man auch Klausuren mitschreiben, wenn man für diese speziell nicht gelernt hat - insbesondere solche der großen Übungen (freiwillig, wenn man die Übungen schon hat). Je mehr Klausuren man in bestimmten Fächern schreibt, desto besser werden die Noten - auch ohne Lernen, da man den Stoff verinnerlicht und Klausurübung bekommt. Es ist dann sogar vorteilhaft, die eigene Fähigkeit zu testen, mit fremden oder lange nicht mehr wiederholten Problemen umzugehen.
cola-light
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Anmeldungsdatum: 11.12.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2008 - 21:17:27    Titel:

Hey,
danke schonmal für deine Antwort. Es geht in meinem fall um ne probeKlausur innerhalb der schuldrecht AG. Den Stoff dazu hatten wir also schon in Fällen, mehr wird auch nicht drankommen. Ich weiß hatl nur nicht, ob ich bis Montag noch großartig dazu kommen werde,zu wiederholen... Die Note ist dementsprechend auch egal, sie steht nirgends.
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2008 - 01:22:20    Titel:

'ne Probeklausur aus einer AG? Also die sollte auch ohne Lernerei machbar sein, wenn du immer in der AG anwesend warst (nicht nur körperlich sondern auch geistig).

Ansonsten schließ ich mich Marina an. Man wird auch im Examen mit Klausuren rechnen müssen von deren Problematik man noch nie gehört hat, aber man muss da durch. Es schadet also nichts, wenn man das schon das ein oder andere Mal hinter sich gebracht hat.
Allerdings ist es zu Übungszwecken eher sinnlos Klausuren mitzuschreiben von denen man im Vorfeld schon weiß, dass man keine Ahnung hat. Im Examen hat man ja von allem so ein bisschen Ahnung und kann sich damit auch im Zweifelsffall durch Unbekanntes wurschteln. Aber gerade so am Anfang des Studiums - unwahrscheinlich. Da empfinde ich es eher als Zeitverschwendung.

Aber wenn du in der AG warst....hopp hopp.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2008 - 10:53:52    Titel:

Klausuren aus Anfänger-AGs würde ich immer mitschreiben.

Selbst wenn du den Stoff nicht nochmal extra wiederholt hast, wird aus der AG-Teilnahme sicher noch ein bißchen was hängen geblieben sein, und selbst wenn nicht - gerade bei Anfänger-Übungsklausuren geht es ja nicht nur um das Inhaltliche, sondern auch um das Einüben eines vernünftigen Gutachtenstils, einer sinnvollen Schwerpunktsetzung, richtiger Formulierungen usw.
Schon allein deshalb ist es sinnvoll, Übungsklausuren in den AGs mitzuschreiben, um diesbezügliche Fehler dort zu machen anstatt in der richtigen Klausur.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2008 - 11:29:38    Titel:

Eben. Man muss das Gefühl kennen, in einer Klausur zu schwimmen und keine Ahnung von dem zu haben, über das man gerade kennt. Zwar ist das in einer Prüfungssituation noch tausendfach verstärkt, aber die Richtung stimmt auch bei einer Übungsklausur. Schreib daher so viele Übungsklausuren wie es geht (natürlich nur, wenn du weißt, was das Fach bedeutet, das heißt nicht, dass du jetzt eine 5 h Wahlfachklausur Kapitalmarktrecht mitschreiben sollst).
Thali1
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 314
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2008 - 11:50:25    Titel: Klausuren

Dem schließ ich mich an. Vor allem in Bundesländern mit "Viel-Klausuren-Examen" macht eine gute Klausurpraxis 50% des Examenserfolgs aus. Im 2. Staatsexamen hatte ich Klausursachverhalte mit bis zu 18 Seiten, wer da nicht genau weiß, welche inhaltliche Tiefe wo zulässig ist, hat schlechte Chancen fertig zu werden.
Außerdem ist es gut fürs Selbstvertrauen, wenn man merkt, daß man auch Klausuren, deren Stoff man nicht gelernt hat, lösen kann, wenn dies auch nicht immer gelingt. In Bereichen wie Zwangsvollstreckungsrecht oder Insolvenzrecht ist es im 2 Stex normal, daß die Kandidaten unvorbereitet sind und dennoch sind die Ergebnisse dort zumeist tolerabel, einfach weil die Situation geübt ist.
cola-light
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Anmeldungsdatum: 11.12.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2008 - 19:05:48    Titel:

So, hab sie heut mitgeschrieben, war machbar Wink Danke für eure Tipps.
Bin jetzt mal gespannt, wie die Klausur ausgegangen ist.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2008 - 20:14:02    Titel:

Sag dann mal hier Bescheid! Smile
cola-light
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Anmeldungsdatum: 11.12.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2008 - 12:50:04    Titel:

7 Punkte Cool

Zu prüfen war einmal SE aus §§437,280I,281I und dann noch ein SE(Mangelfolgeschaden) aus §437Nr3, 280I
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