Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Hausarbeit im Zivilrecht für Anfänger Uni Mannheim
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit im Zivilrecht für Anfänger Uni Mannheim
 
Autor Nachricht
Sommerlaune
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 28.07.2008
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2008 - 18:50:05    Titel:

achja...hab bei frage 2 übrigens auch kein "richtiges" problem entdeckt...
ich hab irgendwie das gefühl, dass ich in der ganzen hausarbeit irgendwas übersehn habe...kommt mir so wenig vor
Snoopy5
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 13.08.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2008 - 20:30:41    Titel:

Hallo??
Ok nochmal...wie kommt ihr überhaupt zu Frage 2?Bejaht ihr den Rücktritt für K einfach?
Wär mal nett,wenn jmd darauf antwortet?!?!?
Sommerlaune
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 28.07.2008
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2008 - 20:37:31    Titel:

also das mit dem rücktritt seh ich so:

da sich der rücktritt dann ja nach §326 V richtet, findet §323 entsprechende anwendung, einzige abweichung: fristsetzung entbehrliche.

Dadruch dass sich der rücktritt nach §323 richtet, muss §323 VI beachtet werden: die verantwortlichkeit des schuldners für den umstand der ihn zum rücktritt berechtigt. Die anwendbarkeit des §323 VI iVm §326 V ist in der Literatur jedoch umstritten. Also alles auslegungssache...je nach dem, ob man das bejaht oder verneint, kann K zurücktreten oder nicht.
blablablub
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2008 - 20:41:44    Titel:

je nach dem ob du ihm ne überwiegende Mitschuld gibst oder nicht...
Snoopy5
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 13.08.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 - 12:42:57    Titel:

Ja,genau da hakt's bei mir an der Stelle.Denn durch sein Verhalten trägt er meines Erachtens schon eine Mitschuld.Wenn ihr die jetzt verneint habt, habt ihr dem K auch nicht ein grob fahrlässiges Verhalten beim Wertersatz zugesprochen?
Mausi007
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 - 12:59:33    Titel:

So wie ich gelesen hab, spielt das Mitverschulden dann beim Wertersatz eine Rolle. Weil zurücktreten kann K ohne weiteres, und die Streitigkeiten bei der Anwendung von § 323 VI i.V.m. § 326 V spielen nur dann eine Rolle, wenn der Mangel behabbar war (zumindest hab ich das jetzt so im Looschelders gelesen)
Zumindest hab ich das jetzt so verstanden, bin aber gerade ziemlich verwirrt
Sommerlaune
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 28.07.2008
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 - 20:04:40    Titel:

Arbeite auch mit dem Looschelders udn hab das genauso verstanden wie Mausi007. Also, dass die Anwendung nur in dem Falle streitig ist, wenn der Mangel behebbar gewesen wäre (wenn der gegenstand nicht schuldhaft zersört worden wäre).
Hab noch in ein paar andern Büchern geguckt und die meisten sind der Meinung, dass die neue Schuldrechtsreform nicht zum Auschluss des Rücktrittsrechts führen sollte. Ich werde das Rücktrittsrecht für K bejahen. Also die Anwendbarkeit des §323 VI iVm §326 V verneinen.
Auf die Mitschuld des K werde ich dann "nur" im Wertersatz einfgehen.

Ich hab da noch eine Frage: Ich bin irgendwie die ganze zeit einfach davon ausgegangen, dass es sich hier um einen Unfallwagen handelt...dabei steht das ja nirgends. Aber wie soll der SChaden sonst enstanden sein? bin verwirrt...
Snoopy5
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 13.08.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2008 - 21:18:57    Titel:

Ja das mit dem Rücktritt hatte ich auch so nachgelesen. Wenn dr Rücktritt nach §§ 326 V, 323 VI Alt. 1 BGB muss ja § 346 III I Nr.3 analog angewendet und dann ist da ja bereits ja doch schon das grob fahrlässige Verhalten von K anzusprechen. Was ihn wiederrum meines Erachtens nicht zurücktreten lässt?!?!
Mausi007
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 24 Aug 2008 - 20:07:14    Titel:

Also wenn ichs richtig verstanden hab, dann war es vor der Schuldrechtsreform 2001 so, dass der Käufer nicht vom Vertrag zurücktreten konnte, wenn er den Untergang der Kaufsache mit zu verschulden hatte.
Nach neuem Schuldrecht seit 2002 ist es so, dass der Käufer selbst dann vom Vertrag zurücktreten kann, wenn er die Kaufsache vorsätzlich kaputt macht. Aber für diese Fälle wurde dann das mit dem Wertersatz eingeführt.

Bin endlich fertig mit der Hausarbeit. Hab den Rücktritt bei Frage 1 bejaht, und bei Frage 2 den Anspruch auf Wertersatz ebenfalls bejaht.
Bei Frage 2 war hab ich auch nicht viel. Ehrlich gesagt hab ich da nur unter die Vorschriften von § 346 subsumiert. Mehr war da irgendwie auch nicht zu tun Shocked
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit im Zivilrecht für Anfänger Uni Mannheim
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
Seite 7 von 7

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum