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warum heist es einmal in DER Zukunft und einmal in DIE Zuku
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Foren-Übersicht -> Deutsch-Forum -> warum heist es einmal in DER Zukunft und einmal in DIE Zuku
 
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dany44
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Anmeldungsdatum: 27.06.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2008 - 22:33:10    Titel: warum heist es einmal in DER Zukunft und einmal in DIE Zuku

Hi

warum schreibt man einmal "es liegt in DER Zukunft" und ein einderes mal "ich blicke in DIE Zukunft" ???????

gibt es da eine verständliche Regel???

vielen Dank

Rolling Eyes

P.S. eine deutsch Studentin aus Togo stellte mir diese Frage und ich weiß wann ich es wie benutze, aber sie möchte gerne wissen warum???
eine gute Frage die ich leider nur mit deiner Hilfe beantworten kann.
Mephistoles
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2008 - 22:44:46    Titel:

Ja,

WOHIN blicke ich?
WORIN liegt etwas?

Der Grund würde mich auch interessieren Wink
Bellis
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Anmeldungsdatum: 02.04.2008
Beiträge: 1545
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2008 - 22:52:58    Titel:

Es liegt in der Zukunft. Wo,worin?- Dativ, indirektes Objekt

Ich blicke in die Zukunft. Wohin? - Akkusativ, direktes Objekt

Nominativ: Die Zukunft
Genitiv : der Zukunft
Dativ : der Zukunft
Akkusativ : die Zukunft
Mephistoles
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2008 - 22:55:23    Titel:

Fehlt noch ein Beispiel für Genitiv und Nominativ Wink

Ich kann diese 4 Begriffe immer nicht auseinanderhalten...
Vesar
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 1360
Wohnort: Toulouse/Frankreich

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2008 - 23:02:21    Titel:

Ich ergänze zu Mephistopheles:

In der Zukunft. - Es wird abstrakt ein Ort dargesetellt, ein Raum. Innerhalb dieses abstrakten Raumes wird häufig einStillstand ausgdedrückt (Ich befinde mich IM Zimmer), es kann aber auch Bewegung innerhalb des Raumes ausgedrückt werden. (Ich gehe auf DEM Platz umher). Wenn das kVerbkomplement die Bedeutung 'innerhalb des abstrakten Raumes' aufweist, spricht man in der traditionellen Grammatik vom Lokativ und es muss der Dativ verwendet werden.

Ich blicke in die Zukunft. - Das Verb blicken drückt eine Bewegungsrichtung auf einen Zielpunkt aus (das ist sehr bildlich) Das ist das Gleiche bei 'Ich sehe DICH an.' Wenn die Bewegungsrichtung ausgedrückt wird, sprricht man in der traditionellen Grammatik vom Direktiv, mit dem der Akkusativ verwendet werden muss.

Es gibt nur ein Problem: Bei dem Satz 'Ich gehe zu meiner Freundin' wird eine Bewegungsrichtung ausgedrückt aber der Dativ verwendet. Dieses Beispiel verdeutlicht die Grenzen der traditionellen Grammatik. Letztendlich stellt diese "Anomalie" kein problem mehr da, wenn man sich von den Begriffen Lokativ und Direktiv löst. Dies hier aber darzustellen, würde aber viel zu weit gehen. Für deine Beispiele kannst du die beiden Begriffe locker verwenden, Dank derer sich Dativ und Akkusativ erklären lassen.
Bellis
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Anmeldungsdatum: 02.04.2008
Beiträge: 1545
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2008 - 23:04:51    Titel:

Die Zukunft beginnt heute. - Wer ? Nominativ

Die Ungewissheit der Zukunft... - Wessen Ungewissheit? Genitiv
Vesar
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 1360
Wohnort: Toulouse/Frankreich

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2008 - 23:06:09    Titel:

@Bellis: "In die Zukunft" ist kein direktes Objekt, da es sich um eine Präpositionalphrase handelt. Dementsprechend handelt es sich um ein Präpositionalobjekt. Das Gleiche gilt für "in der Zukunft". Diese Präpositionalphrase ist ebenfalls ein Präpositionalobjekt.
Bellis
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Anmeldungsdatum: 02.04.2008
Beiträge: 1545
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2008 - 23:12:06    Titel:

Du hast Recht,
ein Beispiel für ein direktes Objekt wäre : ich liebe (oder sehe ) die Zukunft
Beau
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Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 6875
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2008 - 08:39:31    Titel:

Bellis hat folgendes geschrieben:
Es ist eagl, in wleahcer Reiehnfogle die Bchustbaen in Woeretrn vokrmomen. Huapstache , der estre und leztte Bchustbae sitmmen. Der Rset knan tatol falcsh sien und man knan es onhe Porbelme lseen.

Bellis, ma chréie, ich lbiee Diene nuee Sgntiaur... aber da ich die wunderbaren deutschen Gründlichkeit und Präzision parallel mit meinem geliebten Deutsch lerne, gestatte es mir zu bemerken, dass Dein "wleahcer" ein "a" zu viel behält.

Dien Dcih lbiedneer Baeu
________________________________________________
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3408

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2008 - 10:03:32    Titel:

Liebster Vesar, liebste Bellis,

Bei der Frage, wann es "in der Zukunft" und wann es "in die Zukunft" heißt, möchte ich euch bescheiden darauf hinweisen, dass wir uns in der deutschen, nicht in der französischen Sprache befinden. - Insofern sollten wir hier nicht von "direktem" und "indirektem" Objekt, sondern von "Akkusativ" und "Dativ" sprechen! Ein OBJEKT ist es schon gar nicht! Es ist HIER ein TEMPORALES ADVERBIALE!

Bekanntermaßen steht auf die Frage "WO?" der Dativ, und auf die Frage "WOHIN?" der Akkusativ.

Dies ist im Deutschen immer so, ohne Ausnahme. Und es ist die einzige Begründung für die Erklärung, wann es so und wann anders heißt.

Lasst uns positiv in DIE Zukunft sehen! - (Wohin?)
Das wird in (DER) Zukunft anders sein. - WO? ist natürlich nicht die korrekte Hinterfragung, denn wir haben es hier mit einem ZEITLICHEN Adverb zu tun! Wir müssten also logischer Weise mit "WANN?" hinterfragen! - Dieses "WANN" entspricht aber dem "WO"!

Bei der örtlichen Angabe ist es nicht anders:

Ich gehe auf DER Straße. - WO gehe ich? (als Satzteil ist es LOKALES ADVERBIALE im Dativ)

Ich gehe auf DIE Straße. - WOHIN gehe ich? (als Satzteil ist es LOKALES ADVERBIALE im Akkusativ)

Grammatische Samstagsgrüße,

Klimperkasten

Wink
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