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Wo studieren? ETHZ, Imperial College, Fudan Uni
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beta3
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Anmeldungsdatum: 08.06.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2008 - 16:49:28    Titel: Wo studieren? ETHZ, Imperial College, Fudan Uni

Hi there!

So, ich habe ein nicht so kleines Problem, naemlich: ich kann mich nicht entscheiden, wo ich studieren soll. Und langsam sollte ich mich wirklich entscheiden. Es geht um Physik, Grundstudium
Zur Auswahl stehen:
-ETH Zuerich
-Imperial College London
-Fudan University (Shanghai)

An den ersten beiden koennte ich diesen Herbst anfangen, alles ohne weitere Probleme. Fuer Fudan muesste ich noch 1 Jahr aussetzen, da ich die Anmeldefrist verpasst habe und den Aufnahmetest dann im naechsten April machen muss. Aber ich habe ihn gesehen, Schwierigkeiten bereitet er mir nicht. Und ja, mein Chinesisch ist offiziell gut genug, ich persoenlich wuerde es nicht als gut genug einschätzen, aber offiziell reichts und den Rest werde ich mir waehrend dem Jahr aneigenen muessen.
Am liebsten wuerde ich nach dem Studium in Banking oder Consulting anfangen, wobei ersteres fuer ICL sprechen wuerde. Aber ich persoenliche habe den Eindruck, dass man an der ETH mehr lernt. Aber naja, Inhalt vom Grundstudium ist eh nicht so wichtig, da bei den meisten eh vieles identisch ist und die so genannten "soft skills" seien ja wichtiger, nur wo werden sie besser gelehrt?
Aber ich habe das Gefuehl, dass ich viel Chinesisch wieder vergessen werde, wenn ich nicht in Shanghai studiere bzw es nie perfektionieren kann, also wirklich ohne Probleme fluessig zu sein.
Wenn ich z.b. den Bachelor an der Fudan mache, wuerde ich im nachhinein einen Master aus Kontinentaleuropa anhaengen, vorraussichtlich TU Muenchen (Zuerich ist strikter bei der Aufnahme von Bachelor-Studenten aus anderen Laendern). In diesem Fall wuerde ich versuchen, bei einem Beratungsunternehmen anzuheueren bzw bei einem DAX oder einem internationalen Konzern, was auch seine Vorteile hat.
Naja, eine akademische Karriere erscheint mir auch noch interessant, aber das will ich erst entscheiden, wenn ich die akademische Welt besser kenne.

Also, was sagt ihr?
Wovon profitiere ich mehr?
Und wie wichtig ist Chinesisch wirklich?
Wie wichtig die Wahl der Uni?

Ich persoenlich kann keine Entscheidung fallen, hab mir seit ueber einem Monat schon den Kopf zerbrochen und langsam nervts...

Danke


p.s.: Ich bin Oesterreicher, Muttersprache ist Deutsch und hab auch meine Matura(=Abitur) in Oesterreich gemacht. Finanziell gibts auch keine Probleme bzw sollte sich alles knapp ausgehen koennen.
karl.c
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Anmeldungsdatum: 07.02.2008
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2008 - 17:10:16    Titel:

Vergiss Fudan. Da steckt nicht dahinter im Vergleich zu kontinentaleuropäischen Unis. Vielleicht wirst du damit einige Ami-Unis schlagen (aber deren Niveau ist im Schnitt auch nicht sonderlich hoch).

Das Grundstudium wird nicht mehr an ETH angeboten und an beiden Unis machst du den Bachelor. Chinesisch kann man lernen durch Auslandspraissemester machen. Aber mal ehrlich: Es gibt wesentlich besser geeignete Studiengänge um ins Banking oder Consulting zu kommen.
Wichtig sind im Studium die Hard-Skills die du lernst (bei 99,9% aller Arbeitgeber auch). Softskills kann man nicht lernen und wenn man vorher menschlich ein Depp wird wird man durch ein paar Uni-Kurse nicht besser.
Loserbernd
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Anmeldungsdatum: 23.06.2008
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2008 - 17:28:44    Titel:

http://www.rektorat.ethz.ch/students/admission/bachelor/ch_matura

? Question ?
beta3
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Anmeldungsdatum: 08.06.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 01:45:34    Titel:

Loserbernd hat folgendes geschrieben:
http://www.rektorat.ethz.ch/students/admission/bachelor/ch_matura

? Question ?


an der ETH gibt's einen offenen Hochschulzugang Wink

Zitat:

Das Grundstudium wird nicht mehr an ETH angeboten und an beiden Unis machst du den Bachelor.

In der heutigen Welt meine ich mit Grundstudium immer das Bachelorstudium. Diplomstudiengaenge gibt es fast keine mehr, daher auch kein Vordiplom...

Zitat:

Aber mal ehrlich: Es gibt wesentlich besser geeignete Studiengänge um ins Banking oder Consulting zu kommen.

Ich weiss, z.b. WHU oder LSE. Aber mir geht es nicht primaer um diese Berufswuensche. Ich liebe Physik und gibt keine Zweifel, was anderes zu studieren, und ich denke sogar an eine akademische Karriere (das will ich aber erst entscheiden, wenn ich die Uni-Welt besser kenne). Und Forschung in Wirtschaftswissenschaften finde ich eben nicht so interessant wie in Physik, Geschmackssache eben.


Irgendein anderer einen Kommentar zu meiner Situation?
Der_Hans_von_hier
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Anmeldungsdatum: 09.06.2008
Beiträge: 192

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 17:06:43    Titel:

ICL hört sich doch gut an!
Angeblich haben die auch die höchsten Einstiegsgehälter, v.a. bei den Wirtschaftlern. Im Times-Ranking sind sie auch immer oben mit dabei (Platz 5, 1. Deutsche Platz 60?)
Loserbernd
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Anmeldungsdatum: 23.06.2008
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 17:59:41    Titel:

Und was heißt offener Hochschulzugang?
HoLa
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 19:23:40    Titel:

Für eine akademische Karriere würde ich nicht nach China gehen. Chin. Forschung hat international einen eher zweifelhaften Ruf. Wie die Ausbildung da ist weiss ich nicht. ICL ist für Physik jetzt auch nicht so wahnsinnig toll. Da sind an der ETH bessere und produktivere Leute. Inwiweit das für einen Bachelor relevant ist, weiss ich allerdings auch nicht.
Wenn dich große Namen so reizen und du auch ein Studium in London finanzieren könntest, was spricht gegen MIT, Berkley, Calltech etc. in USA?
Stalafin
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Anmeldungsdatum: 11.12.2005
Beiträge: 280

BeitragVerfasst am: 30 Jun 2008 - 00:25:05    Titel:

In Europa sicherlich die ETH!

Ansonsten ist es aber denke ich reichlich egal, wo Du studierst. Physik ist so ein Studiengang, bei dem es nicht so sehr auf die Uni ankommt, an der Du studiert hast.


Die Top Adressen in Deutschland wie die TUM, die RWTH oder das KIT werden Dir eine aehnlich fundierte Ausbilung bieten wie die anderen vermeintlich grossen in Europa.
beta3
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Anmeldungsdatum: 08.06.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 30 Jun 2008 - 12:24:39    Titel:

HoLa hat folgendes geschrieben:
Wenn dich große Namen so reizen und du auch ein Studium in London finanzieren könntest, was spricht gegen MIT, Berkley, Calltech etc. in USA?

Dass ich mich nicht an amerikanischen Unis beworben habe. Und es gibt noch einen grossen Unterschied zw Britischen und Amerikanischen:
In London brauche ich ca. 11 000eur im Jahr zum Leben (Studiengebuehren werden per zinslosem Darlehen nach dem Studium bezahlt).
Am MIT und der gleichen (Berkeley vielleicht anders, da Berkeley oeffentlich ist) benoetigt man laut Website 45 000 USD per annum (ca. 30 000eur momentan). Laut Website werden jedoch grosszuegige Darlehen und (Teil-)Stipendien vergeben. Aber dazu kann man nur mehr sagen, wenn die Einkommensverhaeltnisse komplett geklaert wurden.

Also Zuerich eher als London? Wie sieht es bei den Jobchancen aus? Also wenn ich mich gegen eine akademische Karriere entscheide. Wo haette ich einen groesseren Vorteil?
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