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Gemeinschaftliches Testament - Einige Fragen.
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Sharillon
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Anmeldungsdatum: 29.02.2008
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 15:50:29    Titel: Gemeinschaftliches Testament - Einige Fragen.

Hi. Hab einige Fragen zum gemeinschaftlichen Testament.

Also. Wie sieht das überhaupt aus? Machen beide Ehepartner 1 Testament für beide oder hat jeder ein eigenes, also insgesamt dann 2, pro Partner eins?

Und diese wechselbezüglichen Verfügungen. Was soll das sein? Ich komm immer noch nicht dahinter, was diese eigentlich bezwecken sollen...


Schonmal Danke für ne Antwort.
DeViaje
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Anmeldungsdatum: 27.06.2008
Beiträge: 42
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 16:07:32    Titel:

Also zu 1)

Üblich ist ein Testament, nach der Formerleichterung des § 2267 reicht es aus, das einer das Testament verfasst und beide unterschreiben. Wenn beide ein eigenes Testament verfassen, gilt dies jedenfalls dann als gemeinsames Testament, wenn sich dies aus dem Willen der Ehegatten durch Auslegung der Testamente ergibt, beispielsweise durch gleiche Verfügungen.

Zu 2)

Wechselseitige Verfügungen liegen vor, wenn ein Ehegatte eine Verfügung unter Rücksicht auf die Verfügung des anderen Ehegatten trifft, wenn also eine innere Abhängigkeit vorliegt, quasi für Laien...

Ich verfüge, wenn du verfügst....
Sharillon
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Anmeldungsdatum: 29.02.2008
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 18:14:11    Titel:

Ah. Okay. Danke.

Irgendwie schwachsinnig, so nen gemeinschaftliches Testament (und wird wohl leider in der Klausur vorkommen, wenn man sich die früheren Klausuren von Dr. Mansel ansieht Wink)
DeViaje
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Anmeldungsdatum: 27.06.2008
Beiträge: 42
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 20:09:08    Titel:

Dann ginge die Klausur noch..also die vom letzten Sem war echt ok, hab ichgesehen, war ja einmal ohn wechselseitige Verfügung, einmal mit und ine Frage zu Erbrecht...Zeitlich für 90 min fand ich was knapp, aber es ging noch...wenn se so käme, wär ich glaub ich vollnds zufrieden ^^

Mach mir bei Veraltungsrecht übelst sorgen ^^ anfchtungsklage oder verpflichtungsklage ginge noch, aber der rest...
Sharillon
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Anmeldungsdatum: 29.02.2008
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 21:08:12    Titel:

Hehe

Naja. Ich würd dennoch gerne lieber 1 Fall Familienrecht und 1 Fall Erbrecht haben.
Fänd ich eigentlich perfekt. Und bis auf die letzte Klausur war das bei seinen Klausuren ja immer der Fall.
DeViaje
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Anmeldungsdatum: 27.06.2008
Beiträge: 42
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 22:42:54    Titel:

Und was kam da dann vor an Familenrecht?

§ 1365 oder 1369?
Sharillon
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Anmeldungsdatum: 29.02.2008
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 23:01:12    Titel:

Einmal der Fall aus der Probeklausur mit dem Auto, also §1357.

Dann gabs das selbe nur mit ner Kühltruhe, die aber viel teurer ist als die alte Kühltruhe.

Dann gabs nen paar Fragen zum Familienrecht z.B. was ne ehebedingte Zuwendung ist oder ne Ehegatteninnengesellschaft.

Und dann gab es noch nen Fall, wo M und F ihrem Sohn zum 1. Geburtstag nen Gemälde, das beiden Ehepartnern gehört übereignen wollen und gefragt wurde, ob sie das ohne Mitwirkung anderer Personen können.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2008 - 23:40:41    Titel:

Sharillon hat folgendes geschrieben:
Ah. Okay. Danke.

Irgendwie schwachsinnig, so nen gemeinschaftliches Testament (und wird wohl leider in der Klausur vorkommen, wenn man sich die früheren Klausuren von Dr. Mansel ansieht Wink)


*hust hust* Schwachsinnig sind gemeinschaftliche Testamente wohl kaum. Sie bezwecken ja v.a. den Schutz des längstlebenden Ehegatten (insbes. das Berliner Testament). Und übrigens auch ungeheuer interessant, wie man gemeinschaftliche Testamente gestalten kann Smile . Das sind hoch komplexe Angelegenheiten, also wirklich alles andere als "schwachsinnig".

Hauptsächlich wird damit bezweckt, dass der Ehegatte vor den Kindern erbt und die Kinder erst nach Tod des längstlebenden Ehegatten. Um zu verhindern, dass Kinder nach Tod des Erstversterbenden Pflichtteilsansprüche geltend machen, kann man z.B. Abänderungsvorbehalte oder Pflichtteilsstrafklauseln einfügen oder am besten Pflichtteilsverzichte mit den Kindern abschließen.
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