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Arbeitsmarkt für Mediziner?
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Foren-Übersicht -> Medizin-Forum -> Arbeitsmarkt für Mediziner?
 
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Pacifico
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Anmeldungsdatum: 03.07.2007
Beiträge: 551
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 20:37:33    Titel:

astrophys hat folgendes geschrieben:

Ärzte verdienen in jedem Stadium im Beruf weit mehr als alle anderen Akademiker im öffentlichen Dienst.


Und das ist natürlich das wichtigste am Beruf des Mediziners Wink
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 21:28:53    Titel:

Wer war ]Hippokrates ?

http://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates


Zitat:
Wie sieht der akt. Arbeitsmarkt aus?

Gefragteste Berufsgruppe

Zitat:
Wird sich die Situation wieder ändern(Schichtdienst, Nachtdienst, kein Schlaf, schlechtes Gehalt)?

K.a.. kurz -bis mittelfristig glaube ich das nicht

Zitat:
Welches sind die besten Möglichkeiten, als Mediziner wieder so gut wie früher zu verdienen?

Welche Ärzte verdienen denn schlecht ?
..aber wohl einfach Facharzt werden ?

Zitat:
Welche Uni ist die beste?

Heidelberg, Tübingen und Jena soll glaube gut sein

Zitat:
Wieso verdienen Zahnis soviel mehr?

Weil sofort Facharzt ???
Desweiteren können Zahnärzte ja eine nicht unerhebliche Marge bei Zahnprotesen usw. erheben.. ein komplett künstlicher Zahn kostet ja gut seine fast 2000€. Oder auch Kieferorthopäden mit den Zahnspangen der Jugendlichen.. die Herstellung der Zahnspangen an sich kostet etwa 250€ aber durch die monatliche Kontrolle seitens der Kfo kommt am Ende für die Kasse etwa ein Betrag von bis zu 4000,5000€ zusammen.[/list]
Funky87
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 22:07:49    Titel:

Zitat:
Das ist mittlerweile längst nicht mehr der Fall. Ärzte verdienen in jedem Stadium im Beruf weit mehr als alle anderen Akademiker im öffentlichen Dienst.


Alle Akademiker werden im öffentlichen Dienst gelinde gesagt beschissen bezahlt. Also das sollte wahrlich nicht als Maßstab dafür genommen werden, ob ein Gehalt eher hoch oder niedrig ist.

Man sollte da wohl eher den Gehaltsschnitt der Akademiker nehmen, die am Arbeitsmarkt stark nachgefragt sind, und dann haben Ärzte sicher kein hohes, sondern eher mittelmäßiges Gehalt.

Gruß
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 22:39:20    Titel:

wohl kaum..

wenn man im Internet mal googlet, haben Ärzte deutlich mehr als andere Berufsgruppen.. gerade niedergelassene Ärzte und Fachärzte verdienen sehr gut.
Da bleiben selbst Mathematiker, NaWis und die ach so begehrten Ingenieure weit dahinter!
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 23:00:03    Titel:

Medizin:

http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Arzt-Aerztin-Uni.html

http://www.sueddeutsche.de/app/jobkarriere/gehaltstest/index.html?action=detail&detail=gehalt&id=12&searchAction=info

http://www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/Aktuelles/Uni-News/Zahlen-Fakten-Arztberuf-Pressemitteilung-BMG/ Exclamation

Physik:

http://jobs.trovit.de/jobs/physiker-reutlingen

http://www.gehaltsvergleich.com/index.php?display=search

http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/artikel/718/65653/

Mathematik:

http://www.gehalts-check.de/gehaltsfuehrer/gehalt-technik/berufe/BG_6/GR_149/ANFANG.HTM

http://www.focus.de/jobs/karriere/gehalt/Gehaltsreport/versicherungen_aid_17542.html

Ingenieur:

http://www.ingenieur.stepstone.de/content/de/de/gehaltsstruktur.cfm

http://www.gehalts-check.de/gehaltsfuehrer/gehalt-technik/BERUFE/BG_5/GR_61/ANFANG.HTM
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 23:16:51    Titel:

was man natürlich auch noch beachten muss, ist der evtl. Schwierigkeitsgrad der Fächer, auch wenn objektiv schwer beurteilbar.
lichtenstein
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Anmeldungsdatum: 06.04.2007
Beiträge: 228

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 23:38:31    Titel:

was sehr interessan ist, ist die tatsache das immer mehr mediziner, der medizin "an sich" den rücken kehren und in die wirtschaft gehen.
Dort werden sie mit offenen armen empfangen.
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 00:01:00    Titel:

Zitat:
und in die wirtschaft gehen

welche sich vermutlich auf die Pharmazie beschränkt.

Verstehe gar nicht, weshalb Medizin in Deutschland so angesehen, beliebt und im Vgl. zu anderen Berufsgruppen übermäßig vergütet wird. Hängt nicht vielmehr alles an den Natur -und Ingenieurswissenschaften bzw. Mathematik ? In den Asien sind diese Wissenschaften das Angesehenste was wohl auch durch den materiellen Anstieg begründet ist.
Bei uns scheint alles gesättigt zu sein und es geht nur noch um den medizinischen wie materiellen Selbsterhalt..

nebenbei: Ich kenne nur einen berühmten Mediziner und das war Mengele..
Funky87
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 11:51:28    Titel:

Zitat:
was man natürlich auch noch beachten muss, ist der evtl. Schwierigkeitsgrad der Fächer, auch wenn objektiv schwer beurteilbar


Kein Mensch wird danach bezahlt, wie schwer sein Studium war, sondern was er erwirtschaftet, welche Leistung er fürs Unternehmen bringt. Das hat mit der sog. Schwierigkeit des Studiums ja mal direkt nichts zu tun.

Zitat:
Verstehe gar nicht, weshalb Medizin in Deutschland so angesehen


Wenn du mal wieder krank bist und ein Arzt dir helfen kann und dich von einem Leiden befreit oder es zumindest lindert, wird dir das vielleicht wieder klarer.

Zitat:
welche sich vermutlich auf die Pharmazie beschränkt.


Und Medizintechnik und Krankenkassen und Versicherungen und MdK und... Ärzte sind halt doch nicht so unbrauchbar wie gern dargestellt. Warum sie dort hingehen? Mehr Geld für weniger Arbeit vielleicht?

Eben deine aufgeführten Tabellen zeigen doch, dass Ärzte mittendrin liegen. Ein AA in kommunaler Klinik bekommt 42000€/a Das ist nun nicht wenig, aber auch nicht hoch. Die OA-Gehälter sehen zwar schon besser aus, aber 1. wird nicht jeder OA und zweitens ist das eine Tätigkeit mit Leitungsverantwortung und die wird auch in der Wirtschaft immer entsprechend vergütet. Ein FA bekommt nach 6jähriger Weiterbildung und 3 Jahren Arbeit als FA áuf gerade 56k€. Also wenn das ein üppiges und überhöhtes Gehalt ist....

Außerdem muss man auch die Wochenarbeitszeit berücksichtigen. Eine 42h Woche (laut Vertrag in Uniklinken) ist was anderes als ne 35h (zB als Ingenieur bei VW) Woche als Ingenieur. Klar, dass das Bruttogehalt bei 42h erstmal höher ausfällt, aber dafür arbeitet man auch mehr, sodass sich das relativiert. ( Ich spreche hier nicht von unbezahlten Überstunden, sondern von regulärer Arbeitszeit....)
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 14:09:17    Titel:

Zitat:
Kein Mensch wird danach bezahlt, wie schwer sein Studium war, sondern was er erwirtschaftet,

Das sieht man an den Managern... desweiteren werden natürlich Studienfächer in der Regel besser bezahlt, die durch "hohen" Schwierigkeitsgrad abschrecken, was man an den Ingenieurwissenschaften sieht im Vgl. zu den Geisteswissenschaften.

Zitat:
Wenn du mal wieder krank bist und ein Arzt dir helfen kann und dich von einem Leiden befreit oder es zumindest lindert, wird dir das vielleicht wieder klarer.

Und wenn du das nächste mal geröntgt wirst kannst du dir mal Gedanken machen, woher der Arzt seine unglaublich tollen Geräte und Medikamente her hat und wer die entwickelt.

Zitat:
Und Medizintechnik und Krankenkassen und Versicherungen und MdK und... Ärzte sind halt doch nicht so unbrauchbar wie gern dargestellt.

Wüsste nicht, wo Ärzte außer in der Heilfürsorge und in der Pharmazie gebraucht werden.. der Rest ist ja Wirtschaftskram.. das bringt die Menschheit ungeheur voran, ob das Medikament 12% teurer ist als vorher oder Leistungen seitens der Kasse jetzt gestrichen werden, die vorher bezahlt wurden.
Und Medizintechnik ist übrigens eine Ingenieurswissenschaft. Der Mediziner sagt da wahrscheinlich nur "Wir brauchen ein Gerät, das das und das kann..".

Zitat:
Eben deine aufgeführten Tabellen zeigen doch, dass Ärzte mittendrin liegen.

Zeig mir mal eine Statistik, wonach ein selbstständiger Ingenieur an die 90000€ verdient. Mal abgesehen davon, dass ein projektleitender Ingenieur mit Glück auf 60000€ kommt, wobei ein "Oberarzt" o.ä. da immer noch mehr bekommt.

Zitat:
Eine 42h Woche (laut Vertrag in Uniklinken) ist was anderes als ne 35h (zB als Ingenieur bei VW) Woche als Ingenieur

Und bei VW arbeitet ja auch nicht jeder Ingenieur.. es gibt zig die in irgendwelchen Hinterwäldler Betrieben profane Produkte für 3000€ brutto entwickeln müssen.. mal abgesehen von den großen Ingenieurabteilungen bei z.B. Blohm & Voss wo nach Jahren dann endlich ein Schiff ins Wasser gelassen wird. Meinst du, die Reederei macht da keinen Druck, zumal sie bei Zeitverzögerungen finanzielle Entschädigung einfordern kann ?

aber mal so am Rande: Ich habe persönlich nichts gegen Mediziner. Im Gegenteil, ich erkenne durchaus deren Arbeit an aber ich sehe es nicht ein, dass sie ständig an der Spitze der Wissenschaften stehen und gesellschaftliche Anerkennung dafür bekommen, was viele andere aus anderen Bereichen leisten. Mal von dem ständigen Gejammer der Mindervergütung abgesehen.. klar, in den USA verdient ein Arzt mehr.. aber welcher Akademiker tut das dort nicht ?
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