Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Uni Frankfurt: Hausarbeit StrafR III (Prittwitz)
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Uni Frankfurt: Hausarbeit StrafR III (Prittwitz)
 
Autor Nachricht
Jura84E
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 04.07.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2008 - 10:04:15    Titel: Uni Frankfurt: Hausarbeit StrafR III (Prittwitz)

Hi!

Wurde denn die Straf III Hausarbeit schon rausgegeben?

Danke!

E.
alexis4170
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2008 - 18:20:00    Titel:

Sollte heute online eingestellt werden wurde mir gesagt... sollte Rolling Eyes ...
Zimt_Stern
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 10.02.2008
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 08:02:36    Titel:

Inzwischen ist die Hausarbeit online:

http://www.jura.uni-frankfurt.de/ifkur1/prittwitz/Lehre/2008_09_WS/Strafrecht_III_Hausarbeit_-_Sachverhalt.doc

Ich fange gerade damit an, eine grobe Lösungsskizze zu erstellen Smile
alexis4170
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2008 - 09:35:15    Titel:

Naja, fangen wir mal an... das erste wird wohl Betrug sein, sehe da keine großen Probleme. Geringwertigkeit noch, aber Strafantrag ist ja gestellt...

Wer Lust hat sich hier privat austauschen, kann mir gerne ne PN schreiben!
theTB87
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 03.08.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2008 - 08:31:39    Titel:

hey, na seid ihr schon fließig ???

I. ja, denke auch, dass der erste Abschnitt Betrug ist, also As Handlung
II. und was ist mit M und N ? handelt es sich dabei um versuchten Be-
trug, denn M zählt ja als ihn der K fragt, die zuvor durch N ge-
löschten speisen auf und bezahlt alles... also, versuchter betrug?
III. was ist mit N, dieser ist ja noch nicht strafmündig !?
marinap83
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 00:17:07    Titel:

Hallo. Mit der HA fange ich erst nächste Woche an. Deshalb sind es nur Überlegungen.

Denke auch, dass bei A § 263 zu prüfen ist.
Bei N werde ich mit der Strafbarkeit wegen Betrugs anfangen und dann zum versuchten Betrug kommen, der aber wegen der Schuldunfähigkeit des N (-)

Bei M werde ich den versuchten Betrug in mittelbarer Täterschaft prüfen. Was sagt ihr dazu? Macht ihr auch so?
DennisK.
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 144

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 00:45:00    Titel:

Der Sozialarbeiter versucht sich mal wieder Rolling Eyes
Ich hoffe, es fühlt sich niemand gestört Smile Will nur ein wenig üben - würde mich über Rückmeldung freuen...

Strafbarkeit des A:
Objektiver Tatbestand lässt sich super mit Betrug subsumieren.
Er hatte die Absicht einer bewussten Täuschung und hat sich einen rechtswidrigen Vermögensvorteil (10€ Bereicherung) verschafft. Das geschah über eine Vorspiegelung falscher Tatsachen - nämlich einer bewusst fehlerhaften Rechnung. Diesen Irrtum hat er absichtlich erregt und auch unterhalten. Geringwertigkeit nach §248a ist zu bejahen, aber Strafantrag wurde gestellt. Der subjektive Tatbestand dürfte im Fall des A auch klar sein - er wollte betrügen (Vorsatz) und war sich des Unrechts bewusst (Schuld).

Strafbarkeit des N:
Die Tat des Jungen erfüllt die klaren objektiven Tatbestandsmerkmale des §263a StGB. Es war eine bewusste manipulation einer Datenverarbeitungsanlage, die zu einem Vermögensnachteil des A bzw. zu einem Vermögensvorteil des M führte (20€). Die Löschung der Daten kann als "unbefugtes Einwirken auf die Abläufe" bezeichnet werden. Bei den subjekten Tatbestandsmerkmalen ist der Vorsatz zwar zu bejahen, der Junge ist mit 13 allerdings gemäß §13 StGB nicht Schuldfähig. Da das Unterfangen keinen Erfolg hatte, aber es mE einen abgeschlossenen Versuch darstellt (der nur durch die Aufmerksamkeit des Kellners vereitelt wurde), ist die Strafbarkeit als Versuch gegeben...

Strafbarkeit des M:
Wie oben erwähnt handelte der Junge (N) in seinem versuchten (Computer)Betrug vorsätzlich. M bestärkte den Jungen in seinem vorsätzlichen Unterfangen, den Computer zu manipulieren. M könnte sich daher der Anstiftung zum Computerbetrug schuldig gemacht haben.
Er handelte Vorsätzlich, da auch er den A schädigen wollte. Bei N handelt es sich klar um "einen anderen", da M nicht N ist (*g*) und N begeht letzlich die rechtswidrige Tat, zu der er angestiftet worden sein könnte. Der subjektive Tatbestand ist auch erfüllt, da sowohl Vorsatz als auch Schuld klar bejaht werden können.

Strafbarkeit des K:
Hier wird es mE etwas komplizierter. Allgemein handelt es sich imho um eine Untreue nach §266 StGB. K hatte die Befugnis, das Vermögen des A (die Erträge des Restaurants) während dessen Abwesenheit zu verwalten. Bei besagten 500€ handelt es sich um fremdes Vermögen, da das Geld zwar im Besitz von K war, nicht jedoch in dessen Eigentum. Das Geld war daher Fremd im Sinne des §266 StGB. Der Verleih des Geldes war laut Fall sicher nicht im Interesse des A, weshalb eine Verletzung des Vermögensinteresses zu bejahen ist. Die Frage ist nun aber, ob der K dem A durch das Verleihen des Geldes einen Nachteil zugefügt hat? Das ist mE nicht gegeben, da das Geld ja letztlich noch zurückkam, bevor A überhaupt etwas vom Verleih des Geldes bemerkt hat. Kein Nachteil, keine Untreue, daher keine Straftat für K... ich bitte um Berichtigung wenn ich mich hier irre Smile

Strafbarkeit des F:
Na, hier gehts wohl um §§186 und 187 StGB... Da §187 StGB den Vorsatz der Verbreitung von Lügen fordert ("wider besseren Wissens"), fällt der flach. Bleibt §186 StGB. Der Vorwurf der Geldwäscherei ist gemäßg Fallkonstruktion eine klare Behauptung unwahrer Tatsachen. Diese eignen sich generell zur Schädigung des Rufes eines Geschäftes wie etwa eines Restaurants. Der Vorsatz zur üblen Nachrede ist Vorhanden, da er sie bewusst als Druckmittel gegen K einsetzt. Das impliziert auch, dass er sich der Verwerflichkeit seines Treibens bewusst ist - die Schuld ist also auch zu bejahren. F macht sich also Strafbar nach §186 StGB...
marinap83
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 13:33:23    Titel:

DennisK.

Deine Überlegungen finde ich gar nicht so schlecht Very Happy
1. Du hast dich vertippt: § 19 Schuldunfähigkeit, nicht § 13

2. Allerdings bin ich mir nicht sicher, dass M den N zur Tat angestiftet hat.

"M bestärkte N in seinem vorsätzlichen Unterfangen, den Computer zu manipulieren"

Das hört sich für mich so an, als ob sich N schon zur Computermanipulation entschlossen hat und M ihn nur darin bestärkte
Rolling Eyes Vielmehr war dies die Idee des M, der N genau erklärte,was zu tun ist.

Ferner denke ich, dass dieser Prüfungspunkt der erste Schwerpunkt der HA ist.
Bei der Prüfung der Strafbarkeit des M müsste man sich, meiner Meinung nach, mit dem Problem: mittelbate Täterschaft oder Anstiftung bei Minderjährigen? befassen.

Stellt man auf die Minderjährigkeit des N ab, könnte man denken, dass M den N als bloßes Werkzeug einsetzt.Für die Annahme mittelbarer Täterschaft des M könnte sprechen :"kann N gebrauchen", seine Idee, "erklärt genau, was zu tun ist".

Andererseits steht im Sachverhalt nicht umsonst: "für sein Alter ungewönlich reif", "weiß, dass es falsch ist....." usw. Geht man von der Einsichtsfähigkeit des N, dann Anstiftung

Habe dazu was gefunden. Natürlich ist es nicht unser Fall. Denke aber, es könnte weiterhelfen:http://www.juraforum.de/forum/t247985/s.html

Was meint ihr?Rolling Eyes


An alle

Wacht endlich auf!!!!!! Confused
Zimt_Stern
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 10.02.2008
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 16:03:17    Titel:

Im Schönke/Schröder und im Kindhäuser z.B. ist der Meinungsstreit dazu dargestellt Smile Ich tendiere im Moment zu mittelbare Täterschaft abzulehnen, aber ich bin mir nicht wirklich sicher Confused

Welche Tatbestände prüft ihr denn im zweiten und dritten Teil der HA?
SüdlichesEnde
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 15.07.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2008 - 20:48:42    Titel:

Was meint ihr, sollte man im ersten Teil(As Strafbarkeit) Urkundenfälschung prüfen?, bin mir da unsicher!
Lg
H
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Uni Frankfurt: Hausarbeit StrafR III (Prittwitz)
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13  Weiter
Seite 1 von 13

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum