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Uni Frankfurt: Hausarbeit StrafR III (Prittwitz)
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TybaltFFM
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Anmeldungsdatum: 26.08.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 27 Aug 2008 - 20:42:24    Titel:

na weil er es billigend in kauf genommen hat, dass A entreichert wird. es hing ja com zufall ab, dass er die kohle wieder bekommt
ja, die üble nachrede sollte angesprochen werden. 187 muss die unwahre tatsache wissentlich geschehen, bei der üblen nachrede nicht mehr.
ich zumindest seh den versuch als fehlgeschlagen an. der vermögensschaden ist nicht eingetreten=versuch
Uhr
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Anmeldungsdatum: 22.08.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 27 Aug 2008 - 21:51:57    Titel:

@hopelesslyrestless,

Verleumdung würde ich nicht anprüfen, weil er offensichtlich nicht wider besseren Wissens handelt.
§ 186 erfordert dies ja gerade nicht.

Zum 2. Tatkomplex:
Meine Überlegungen
§ 263a (-)
§ 263 I (-) ich sehe schon keinen Irrtum, der Kellner erinnert sich ja, dass er den beiden etwas zu Essen gebracht hat.
§ 263 I, 22, 23 I (+) Versuch fehlgeschlagen, weil trotz Täuschung keine Irrtumserregung...
Moskva
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2008 - 10:09:23    Titel:

So. Bin aus meinem Kurzurlaub zurück. @Uhr: Ich habe mich sehr lange mit diesem Problem des Computerbetruges und Betruges beschäftigt und bin beim Betrug geblieben. Es gibt Fälle in denen eine Betrugshandlung vorliegt, auch wenn es keine direkte Kommunikation zwischen Täter und Opfer gab.

Bei mir ist §263 Versuch (-) weil zwar zu Täuschungshandlung angesetzt wurde von N (Was ja eigentlich für Versucht ausreicht) aber N minderjährig und somit auch schuldunfähig ist.
Moskva
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2008 - 14:59:18    Titel:

Irgendwie komm ich auch nicht wirklich auf Anstiftung. M plant die Tat. Er sitzt mit im Restaurant und hätte auch voraussichtlich beim Kellner bezahlt, also die Täuschung zumindest aufrecht erhalten. Meiner Ansicht nach liegt hier, wenn schon nicht Mittäterschaft, dann eben mittelbare Täterschaft. Eure Meinung?

Und darf ich überhaupt die Unterscheidung zwischen mittelbarer Täterschaft und Anstiftung in einer Prüfung ausdiskutieren oder muss ich mich schon vorher festlegen?
asianbeauty
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Anmeldungsdatum: 02.09.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2008 - 16:30:41    Titel:

Ich würde bei dem ersten Tatkomplex Urkundenfälschung prüfen. Bei der Rechnung handelt es sich unproblematisch um eine Urkunde. Allerdings weiß ich nicht, ob es sich um Alt. 1 oder Alt. 2 handelt und ob es durchgeht. Kann mir jmd den Unterschied zw. echte und unechte Urkunde erklären?
... Oder wer meint, man sollte diesen Tatbestand nicht prüfen und warum nicht???
Danke für Eure Antwort im Voraus Very Happy Very Happy Very Happy
theTB87
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Anmeldungsdatum: 03.08.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2008 - 11:54:41    Titel:

@ asianbeauty:

also, ich habe den tatbestand urkundenfälschung auch durchgeprüft
und auch bejaht. allerdings bin ich mir nicht sicher !?
Ukundenfälschung begeht, wer zur Zäuschung im Rechtsverkehr eine
unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine
unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht ...

problem ist hierbei nur: Verfälschen !!! hat A die Rechnung überhaupt
verfälscht? dazu gibt der sachverhalt nur wenig her - und außerdem, hier
handelt es sich ja um ein elektr. verbuchungssystem und A hat die
preise verändert - also er hat nicht an einer rechnung preise wegradiert
und anschließend teurere Preise gemacht... also fällt dies was er tat dann
schon unterverfälschen ???

so, falls man nicht mit dem verfälschen durchkommt - könnte man sein
handeln doch unter gebrauch einer verfälschten Urkunde subsumieren,
oder ???

so, wo schreibt ihr eigentlich nun, da das seminar geschlossen ist die
HA ??? also, woher nehm ihr das material ???
Uhr
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Anmeldungsdatum: 22.08.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2008 - 15:38:26    Titel:

@Moskva


Zitat:
Bei mir ist §263 Versuch (-) weil zwar zu Täuschungshandlung angesetzt wurde von N (Was ja eigentlich für Versucht ausreicht) aber N minderjährig und somit auch schuldunfähig ist.


Also bei N läuft ja sowieso alles auf § 19 StGB heraus.
Ansonsten würde ich - wenn man Computerbetrug verneint aber den Tatbestand des versuchten Betruges bejahen.

Im Ergebnis kann man dann dem M versuchten Betrug in mittelbarer Täterschaft oder Anstiftung anlasten.



Die Frage die ich mir noch stellen ist, ob durch die Manipulation am elektronischen Verbuchungssystem, der zum Ausdruck eines Rechnungsbon, der nicht alles enthält, was vom Kellner insgesamt eingegeben wurde, die Herstellung einer unechten Urkunde zu sehen ist...
theTB87
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Anmeldungsdatum: 03.08.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2008 - 10:03:26    Titel:

@ all:

wie habt ihr den tatbestandsaufbau zu strafbarkeit des M wegen
versuchten betruges in mittelbarer täterschaft gegliedert... ???
Moskva
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2008 - 15:00:17    Titel:

Mädels und Jungs. Habt ihr euch eigentlich überlegt, dass im dritten Tatbestandskomplex eventuell eine Erpressung vorliegt? Was meinst ihr dazu?
SüdlichesEnde
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Anmeldungsdatum: 15.07.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2008 - 19:08:26    Titel:

ja aber es liegt keine gewalt vor und er droht auch nicht(auch nicht konkludent), also da fliegst du schon aus der prüfung raus...
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