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Jurastudium mit Fachhochschulreife (schulischer Teil)?
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Obstsalat
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Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2008 - 22:38:45    Titel: Jurastudium mit Fachhochschulreife (schulischer Teil)?

Ist es moeglich mit Fachhochschulreife, schulischer Teil, also Fachabi ein Jurastudium zu beginnen?

Ich habe vor zwei Jahren an einer Höheren Handelsschule mein Fachabitur absolviert und danach eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten begonnen mit der ich im Januar fertig bin.

Ich weiß, dass ich mit meinem Schulabschluss zwar studieren kann, sobald ich ein x-monatiges Praktikum in der einer studienverwandten Richtung absolviert habe (wobei hier ja meine Ausbildung meines Wissens das Praktikum ersetzen wuerde), allerdings weiß ich nicht ob ich nur an einer FH oder dann auch an einer Universitaet studieren kann. Oder waere es fuer mich grundsaetzlich nur moeglich mein Abitur nachzuholen und dann Jura zu studieren?

Ich habe auch gelesen das mittlerweile einige FHs in Deutschland ein Jura Studium anbieten. Ist jemanden eine in NRW bekannt?

Danke im Voraus. Smile
Kara Aslan
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Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2008 - 23:55:20    Titel:

Rechtswissenschaften kann man an einigen FH'S - welche genau das jetzt sind, weiß ich leider nicht - studieren. Jedoch erwirbt man den Bachelor of Laws (LL.B.) und ist somit nicht zum Richteramt befähigt, was wiederum heißt, dass du den Beruf des Richters, des Staatsanwaltes und des Rechtsanwaltes nicht ausüben kannst.
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3817

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2008 - 01:08:53    Titel:

was gibt es dann noch Juristisches ?
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3817

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2008 - 14:16:21    Titel:

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DennisK.
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Anmeldungsdatum: 12.07.2008
Beiträge: 144

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2008 - 02:58:01    Titel:

Da hab ich mich damals auch erkundigt... An FHs hab ich nur Wirtschaftsrechts-Studiengänge (Bachelor of Law) gefunden... wie gesagt, nur ein Bachelor-Studiengang, also ist man danach kein Volljurist. Man kann damit in der Rechtsabteilung der großen Unternehmen arbeiten...

Die Einführung solcher Studiengänge stellt für mich einen typischen Trend der modernenen Hochschullandschaft dar. Die Zweistufung zwischen Fachhochschule und Universität nimmt weiter zu, die Fachhochschulen verkommen zu besseren Ausbildungsstätten, statt zu Standorten für wissenschaftliche Ausbildungen zu werden. Der Bachelor of Laws liefert der Wirtschaft genau das, was sie verlangt - günstige, weil weniger umfassend ausgebildete - Firmenjursiten. Pro Wirtschaft, contra Humboldt - traurig aber wahr.
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2008 - 13:44:05    Titel:

so siehts aus. nicht sofort verzweckbares Hintergrundwissen wird weggeschnitten und dann ist man eben erst 23 und hat schon zwei, drei englischklingende Abschlüsse in der Tasche. Ist eben der Erfolg des Studenten als Kunden der Lernfabrik.

Das das ganze negative Folgen für alle Beteiligten (Hochschule verkommt zur Paukanstalt, den AGern fällt zusätzliche Personalerarbeit an um das ganze Zeug einzuordnen, die Studis fallen unter höheren Leistungsdruck und erlangen gleichzeitig Abschlüsse, mit denen sie erstmal nur kritisch beäugt werden) interessiert ja keine Sau. Hauptsache, es klingt gut und die Statistiken stimmen.


Zitat:

Der Bachelor of Laws liefert der Wirtschaft genau das, was sie verlangt - günstige, weil weniger umfassend ausgebildete - Firmenjursiten.


Ich würde sie nicht aus schlecht ausgebildete Juristen, sondern als gut ausgebildete Sachbearbeiter bezeichnen. Dafür besteht sicher Bedarf. Nur ob die erstrebte Karriere was wird, darf man bezweifeln. Ich habe erst neulich mit einem Freund gesprochen, der mir erzählte, das bei ihm die Angestellten dasselbe bekommen wie die Bachelor-Leute, und es teilweise sogar kuschliger hätten, da weniger Verantwortung etc.
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