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Mathestudium
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Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3988

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 22:48:52    Titel: Mathestudium

Zitat:
Im Fach Mathematik schafft es von vier Erstsemestern an der Uni nur einer bis zum Abschluss. Die meisten scheitern im Grundstudium, weil sie auch nach intensiver Diskussion in den Übungsgruppen nur Bahnhof verstehen.

(stern.de)

Ist das wirklich so heftig ? Jeder Vierte.. das ist ne Quote, die sich sehen lässt ;p
Ich möchte den Inhalt jetzt auch nicht in Frage stellen aber gibt es das wirklich, dass jemand, obwohl er es "innigst" versucht, nichts versteht ? Ich gehe zudem mal davon aus, dass die meisten, die Mathe studieren, wissen, dass das ein steiler Berg ist, den man da erklimmen muss..

weiß nicht.. in jedem Fach gibt es ja (viele) Studienabbrecher. Liegt das vlt. auch an der "mangelhaften" Lehre seitens der Profs oder liegt es eher an den mäßig leistungswilligen Studenten ? Oder an beidem ?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 22:56:00    Titel:

Hallo!

Die Quote stimmt in etwa: In den ersten Zwei Semestern merken die meisten, die dann gehen, dass sie sich unter einem Mathe-Studium etwas falsches vorgestellt haben, und viele scheitern an dem Übergang zwischen Schule, wo sie nichts für ihre guten Noten tun mussten, zum Studium, was ne gehörige Portion an Arbeit beinhaltet.

Allerdings gilt auch: Wer nicht in den ersten Semestern gemerkt hat, dass es nichts für ihn ist, also mit Muße und elan dabei ist, der schafft auch seinen Abschluss, und zumindest in Diplom-Zeiten dies auch noch sehr gut!

Naja, ein bisschen sollte man für ein Mathe-Studium schon die Fähigkeit zu abstraktem Denken mitbringen, d.h. ich traue nicht jedem das erfolgreiche Absolvieren eines Mathe-Studiums zu (genausoweenig, wie ich mir persönlich das erfolgreiche Absolvieren eines Germanistik- oder Sportstudiums zutrauen würde, z.B.).

Allerdings ist es jetzt kein "Killer"-Fach, sondern "nur" nicht Mainstream, wie BWL, oder so. Wink Will heißen: Man muss sich schon wirklich dafür interessieren und dafür arbeiten, sonst wird man leicht abgehängt.

Grüße,
Cyrix
Pythonboy
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Anmeldungsdatum: 05.07.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 22:59:01    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Allerdings ist es jetzt kein "Killer"-Fach, sondern "nur" nicht Mainstream, wie BWL, oder so. Wink Will heißen: Man muss sich schon wirklich dafür interessieren und dafür arbeiten, sonst wird man leicht abgehängt.


Gehören nicht alle naturwissenschaftlichen Fächer zu den Killer-Fächern? Bei uns Informatikern gibt es auch eine Abbrecherquote von über 50%!
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 23:05:09    Titel:

Pythonboy hat folgendes geschrieben:
cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Allerdings ist es jetzt kein "Killer"-Fach, sondern "nur" nicht Mainstream, wie BWL, oder so. Wink Will heißen: Man muss sich schon wirklich dafür interessieren und dafür arbeiten, sonst wird man leicht abgehängt.


Gehören nicht alle naturwissenschaftlichen Fächer zu den Killer-Fächern? Bei uns Informatikern gibt es auch eine Abbrecherquote von über 50%!


Naja, dann schau dir mal die Abbrecher- oder Wechsel-quoten in anderen Studienrichtungen an. Die sind überall kaum niedriger.

Das liegt wohl auch wesentlich daran, dass viele Studenten zu Beginn ihres Studiums sich ersteinmal orientieren müssen, was genau sie denn eigentlich wollen, also ein fach ausprobieren und bei Bedarf wieder wechseln.

Das finde ich auch nicht verwerflich, sondern vollkommen ok.


Grüße,
Cyrix
TyrO
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Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 3995

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 23:13:31    Titel:

Philosophie : ca. 80% brechen ab.
Direkt danach müsste aber Physik kommen, weiß es aber auch nicht mehr genau.
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3988

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 23:30:38    Titel:

Physik hat noch humane "38%"..

Zitat:
was ne gehörige Portion an Arbeit beinhaltet

Was heißt gehörig ? ..ich musste/habe in der Oberstufe bereits viel gemacht/machen müssen.. wenn das mein Limit war, sehe ich schwarz Shocked

..mal schauen, zu welchem Anteil ich gehören werde *zitter*
Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 23:34:15    Titel:

Also 75% Abbrecherquote ist schon heftig!

Wobei bei uns (E-Technik) sind wir schon nach dem 1. Semester schon etwa 40-50% weniger gewesen...und mich dünkt, dass es nach dem 2. Semester noch weniger sein werden, die noch da sind.

Hat aber auch seine Vorteile: Mittlerweile kann man sich alle seine Kommilitonen merken und kennt alle (sind ja auch eben nicht mehr so viele) Wink


Progressive hat folgendes geschrieben:

Was heißt gehörig ? ..ich musste/habe in der Oberstufe bereits viel gemacht/machen müssen.. wenn das mein Limit war, sehe ich schwarz Shocked


Also Oberstufe war nen Scheiss gegen das was bei uns so jetzt gelaufen ist (2. Semester E-Technik).
Also ich hab für die Klausur Grundlagen E-Technik 1 mehr gelernt als für meine FHR-Prüfung oder meine Ausbildungs-Abschlussprüfung...und es wurde "nur" ne 2,3, was aber immerhin die 3. beste Klausur von 151 Leuten war.

Also ist mit Oberstufe nicht zu vergleichen...wobei ich eben nur die...ich sag mal "abgespeckte" Version der Oberstufe kennengelernt habe Wink


Zuletzt bearbeitet von Gruwe am 08 Jul 2008 - 23:38:01, insgesamt einmal bearbeitet
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 23:34:42    Titel:

Nu, die Studiengänge sind als Vollzeit-Jobs, d.h. 40h/Woche konzipiert.

Speziell in der Umstellungsphase von Schule auf Uni kann für den Einzelnen die Arbeitsbelastung aber durchaus mal ne Weile lang höher werden (man sollte auf jeden Fall vermeiden vollkommen abgehängt zu werden! Man muss nicht jeden Beweis auf Anhieb verstehen, aber man sollte wenigstens wissen, worum es geht.)

Und: Keine Angst! Smile Einfach machen. Das schlimmste, was dir passieren kann, ist, dass du feststellst, dass das Fach doch nichts für dich ist. Dass du die nötigen geistigen Fähigkeiten mitbringst, davon gehe ich aus. Jetzt musst du nur noch schauen, ob du dich wirklich durch vollkommen abstraktes Zeug durchwühlen willst. Wink

(Ich find das spannend, aber das sieht nicht jeder so. *g* )


Cyrix
Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2008 - 23:41:42    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Nu, die Studiengänge sind als Vollzeit-Jobs, d.h. 40h/Woche konzipiert.


Ja, das kommt gut hin...wobei es zu Beginn des Studiums bzw. zu Semesterende hin wenn die Prüfungen vor der Tür stehen, etwas mehr werden kann.

Also diesen Arbeitsumfang brauch ich momentan auf jeden Fall..und ich bin jetzt nicht unbedingt der Schlechteste bei uns (und das auf der FH, wobei da bei uns nen ziemlich hohes Niveau laufen soll was ich gehört hab. Hab selbst aber keine Vergleichsmöglichkeit.).

Also man muss im Studium schon was tun...aber es ist alles im Bereich des Möglichen und Machbaren!
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3988

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 00:15:47    Titel:

Zitat:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,grossbild-227855-267279,00.html

Komisch.. bei stern ist der Anteil der Mathestudenten noch bei 75%, hier nur noch 12%..

Zitat:
Jetzt musst du nur noch schauen, ob du dich wirklich durch vollkommen abstraktes Zeug durchwühlen willst.

(Ich find das spannend, aber das sieht nicht jeder so. *g* )

Neben dem Interesse mache ich meine Motivation auch sehr vom Gelingen abhängig..
ein Bekannter von mir, der in der Schule auch recht gut war, ist z.B. in Mathe 1 für E-Techniker, obwohl er jeden Tag gelernt hat, durchgefallen. Nachprüfung dann zwar bestanden aber das hat ihm jetzt irgendwie so die Motivation genommen, dass er sich bereits jetzt durch das Studium schleift.

Zitat:
wobei es zu Beginn des Studiums bzw. zu Semesterende hin wenn die Prüfungen vor der Tür stehen, etwas mehr werden kann.

An Arbeitswillen mangelt es mir nicht.. ich kriege nur irgendwann Kopfschmerzen, wenn ich zuviel lerne Sad

Zitat:
aber es ist alles im Bereich des Möglichen und Machbaren!

Was meint ihr, wie "schwer" es ist, einen Bachelor unter 3,0 zu machen ? ..zwecks Master.
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