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Mathestudium
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Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
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BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 00:31:59    Titel:

Progressive hat folgendes geschrieben:

aber es ist alles im Bereich des Möglichen und Machbaren!

Was meint ihr, wie "schwer" es ist, einen Bachelor unter 3,0 zu machen ? ..zwecks Master.[/quote]

Schwer zu sagen...kommt immer auf die entsprechende Person an!

Ich stehe momentan auf nem Schnitt von 1,6...andere wären froh, wenn sie ihre 2,5 hätten (für den Master).

Ich behaupte, wenn man nicht unbedingt dumm ist und von Anfang an am Ball bleibt, stehen die Chancen recht gut einen entsprechenden Schnitt hinzulegen!
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3988

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 01:05:16    Titel:

1,6 hört sich gut an Cool

Zitat:
wenn man nicht unbedingt dumm ist und von Anfang an am Ball bleibt

Macht sich Intelligenz nicht alleine am Erkennen der Notwendigkeit des Lernens bemerkbar ?
Und Dummheit halt an der "Ignoranz" diesem.
In der Schule war das jedenfalls beobachtbar ;p
Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 01:12:58    Titel:

Progressive hat folgendes geschrieben:
1,6 hört sich gut an Cool


Naja, muss halt noch Mathe 1 nachschreiben (höchste Wichtung neben Mathe 2 und Programmierung im gesamten Studium), aber das hatte seine (familiären) Gründe Wink


Zitat:
wenn man nicht unbedingt dumm ist und von Anfang an am Ball bleibt

Macht sich Intelligenz nicht alleine am Erkennen der Notwendigkeit des Lernens bemerkbar ?
Und Dummheit halt an der "Ignoranz" diesem.
In der Schule war das jedenfalls beobachtbar ;p[/quote]

Ja, so könnte man es auch ausdrücken.

Ich hab mir eben in den ersten 2 Semestern folgendes System angewöhnt:

Ich wiederhole den Stoff einer jeden Vorlesung bis zur nächsten Vorlesung des selben Faches, damit ich - sofern ich Probleme oder Verständnisschwierigkeiten habe - direkt in der folgenden Vorlesung den Prof fragen kann.
Das Wiederholen muss nicht unbedingt intensiv sein, solang ich eben erkenn, dass ich etwas nicht verstanden habe.

Für mich hat sich im 2. Semester dieses System bewährt und ich denke, dass ich es im 3. und den folgenden Semestern ebenfalls so halten werde.
Damit sollte eine recht gute Note erzielbar sein.
Aber im Endeffekt muss jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln und den besten Weg für sich finden, wobei ich der Meinung bin, dass rechtzeitig lernen und am Ball bleiben bestimmt nicht verkehrt sind!

edit: Ja also wie gesagt, mit ein bisschen Einsatz ist ne gute Note auf jeden Fall machbar! Um zu zeigen, was ich mit Einsatz meine einige Einblicke in meinen Studienalltag:





Cool
math_SD
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 1166

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 02:17:36    Titel:

puh, als du von Einsatz sprachst, dachte ich schon, du meinst sowas wie "Bücher.." bääh.

Aber die Bilder motivieren mich nochmal richtig für's Studium!!
Thx !!

@progressive:
Willkommen im Club der anonymem Angst/Respekt-vor-dem-M.studium-haber.

Fange auch dieses WS an und bin mir immernoch nicht so sicher, ob's denn das richtige sein wird.
Aber ich habe mich mit dem Gedanken abgefunden, einfach anzufangen und dann auf die Klausurergebnisse nach 1 Sem. zu schauen und dann werde ich letztenendes wohl das beste Feedback kriegen und ggf. wissen, was zu tun ist.

Aber ich denke, es ist und wird machbar.
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3988

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 03:21:14    Titel:

@ gruwe:
Das hört sich ja noch machbar an ;p
Wie sind eigentlich diese gestaffelten Holzreihen so ? Als ich mal ein paar Tage im Hörsaal war, war das ne reine Tortur.. da kann man sich doch nicht konzentrieren.. ???

@math_sd:
Zitat:
Willkommen im Club der anonymem Angst/Respekt-vor-dem-M.studium-haber.

Ich werde leider nicht Mathe, sondern Physik studieren. Musste mich bzw. muss mich aber immer noch davon selbst überzeugen, dass ich mich richtig entschieden habe.
Ich befürchte halt, dass Hilbert einfach recht haben könnte:

Zitat:
Die moderne Physik ist für die Physiker viel zu schwer


..habe das "ungute" Gefühl, dass da was Wahres dran ist und man in Physik zuwenig Mathematisches behandelt.. die meisten "erfolgreichen" Physiker waren "extrem" mathematisch ausgerichtet oder sogar von Anfang an Mathematiker.

Aber in Mathe, selbst wenn man Physik als Nebenfach wählt, ist mir zuwenig Physik.. naja.. werd schon irgendwie mit klarkommen
HelfendesHirn
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Anmeldungsdatum: 04.07.2008
Beiträge: 301

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 04:20:25    Titel:

@progressive
Was die "erfolgreichen" Physiker angeht...diese vor allem in der theor./math. Physik anzutreffen zu glauben, beruht auf einem Klischee. Kannst dazu ja mal das Vorwort im Bergmann/Schäfer ExPhys 2 lesen. Man sieht halt immer Einstein, Heisenberg &Co.(die Theoretiker) und unterschlägt leider die intellektuelle Leistung der Experimentalphysiker. Denn meine Erfahrung ist die, dass im exp. Bereich einige hochgradig kreative Denker arbeiten, deren Leistungen ich klar über die vieler hochrangiger Theoretiker stelle. Denn die besten Modelle haben ohne ihre konkrete Überprüfung an der Natur wenig Wert. Insofern ist die moderne Physik gerade in den Händen der Physiker schon ganz gut aufgehoben. Very Happy
fraeuleinwunder
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 257

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 08:16:03    Titel:

Hallo! Zur Frage des Schnittes: Es ist zwar ein mehr oder weniger hoher NC für die konsekutiven Masterstudiengänge in Mathe angegeben, aber nachdem ich ein paar Mathestudenten über die Chance, diesen zu erreichen ausgeragt hatte, meinten sie eigentlich einhellig, dass diese NCs zum Großteil nur pro Forma sind. Soll heißen: Bisher ist noch jeder, der weiterkommen wollte, auch weitergekommen. Man sollte wohl auch den Teil derer, die gar keinen Master draufsetzen wollen, nicht unterschätzen.

Mir geht es aber ungeachtet dieser Informationen ähnlich - auch ich fange jetzt im WS mit Mathe/Physik als NF an und bekomme regelmässig Angstzustände, dass ich entweder gar nicht durchkomme, oder eben durchkomme und dann nen glatten 3,0er Schnitt habe oder so. Dagegen hilft: Sich die Klausuren der Erstsemester mal anschauen. Mir geht es vor allem in Physik so - ich bin noch am überlegen, ob ich Mathe mit Physik wähle oder Physik mit Mathe. Ich hatte zwar einen MatheLK, aber kein Physik (2. Bildungsweg und Fernunterricht, daher ging Physik in der Kombi nicht) und versuche gerade, Physik etwas nachzuholen, da ich früher eigentlich Physikerin werden wollte, jetzt aber nicht weiß, ob ich es mir zutraue. Was ich damit sagen will: Vor ein paar Wochen hatte ich noch keine Ahnung von den grundlegensten Dingen in Physik. Da mein Freund aber Dipl.Phys ist und noch Klausuren vorrätig hatte, hab ich mir die mal angeschaut und dort, wo ich vorher Bahnhof verstanden hatte, lichtet sich nun das Dunkel. Das ist aber in Mathe genau so! Die fangen auch nicht auf Diplomniveau an!
Versuch am besten, Dir das vor Augen zu halten - im Prinzip wird nochmal bei 0 gestartet, es geht zwar rasant voran, aber Du hast zumindest die Chance, mitzukommen (oder zumindest es bis zu den Klausuren verstanden zu haben). Vllt kannst Du Dir ja irgendwo mal einsicht in solche Klausuren verschaffen, das beruhigt wirklich ungemein! Smile

Viele Grüße!

PS: Wo fängst Du denn mit dem Studium an?
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3988

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 11:32:52    Titel:

Zitat:
Denn meine Erfahrung ist die, dass im exp. Bereich einige hochgradig kreative Denker arbeiten, deren Leistungen ich klar über die vieler hochrangiger Theoretiker stelle

Exp.-Physiker haben auf jeden Fall ihren Beitrag geleistet, das ist auch auf jeden Fall anzuerkennen. Oft war es aber halt so, dass sie "nur" das bestätigt haben, was die Theoretiker davor schon prophezeit haben. Ich finde es auch spannender, etwas "gedanklich" zu beweisen. Aber wie gesagt: Diese Physiker verdienen definitiv ihren Platz auf der Tribüne ;p

ich fange in Gießen an.. du ?
Was sagt dein Freund dazu ? Also bzgl. der Mathematik in Physik ? Reicht das ?
Klausuren aus dem ersten Semester anzugucken vermeide ich eigentlich ;p ..ich möchte jetzt erstmal mein Schulwissen aufpeppeln (hatte kein Mathe LK) und danach gucke ich nach neuen Ufern Smile
Ironiker
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 879

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 17:28:03    Titel:

ein wenig off-topic:

Progressive hat folgendes geschrieben:

Exp.-Physiker haben auf jeden Fall ihren Beitrag geleistet, das ist auch auf jeden Fall anzuerkennen. Oft war es aber halt so, dass sie "nur" das bestätigt haben, was die Theoretiker davor schon prophezeit haben.


Die andere Richtung gab es aber auch sicherlich nicht selten: Dass sie etwas gefunden haben, womit die Theoretiker gar nicht gerechnet haben (bspw. die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, Röntgenstrahlen, Radioaktivität usw.).

Zum Thema Ex-Physiker contra Theo-Physiker zitiere ich mal Emilio Segrè aus seinem Buch
"Die großen Physiker und ihre Entdeckungen
Von Röntgen bis Weinberg"

Zitat:
Wir stehen an dieser Stelle dem feinen Wechselspiel von Theorie und Experiment gegenüber, das die Physik auf dem Zick-Zack-Kurs ihres Fortschritts zwischen neuen Tatsachen und neuen Theorien voranwirbelt. Es ist das erklärte Ziel der Physik, die Natur zu beschreiben und die Erscheinungen vorherzusagen. Das von einer a priori gegebenen Theorie aus zu tun, ist nicht möglich; nach wenigen Schritten schon würden wir nicht mehr weiter wissen, und jeder neue Fehler würde die Verwirrung vegrößern und uns weiter vom richtigen Weg abbringen. Würden wir uns auf der anderen Seite allein auf das Experiment verlassen, so würden wir bald in einem undurchdringlichen Dickicht von zusammenhanglosen Fakten verloren sein, ohne jegliche Hoffnung, irgendeinen Sinn in sie zu bringen. Es ist die durch den Gebrauch der Mathematik als Sprache ermöglichte Kombination von Theorie und Experiment, der wir die überwältigenden Ergebnisse verdanken, die die Physik erzielt hat.


Zuletzt bearbeitet von Ironiker am 09 Jul 2008 - 19:17:47, insgesamt einmal bearbeitet
Haufen
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Anmeldungsdatum: 06.02.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 17:46:22    Titel:

Schau doch einfach mal in ein Lehrbuch für Erstsemester rein. Ich kann den Heuser Analysis I empfehlen, der ist verständlich. Obwohl ich nur ein 10. Klässler bin konnte ich ihn bis jetzt verstehen (Die Übungsaufgaben sind dann nochmal ein anderes Kapitel xD). Was ich damit sagen will? Ich denke, dass es wenig Sinn macht den Oberstufenstoff zu wiederholen, weil er nicht vorausgesetzt wird. Les dich doch einfach mal rein, siehst dann schon obs dir Spaß macht Smile

mfg haufen
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