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Hat ein Masterstudium nur geringen Stellenwert?
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TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 11:44:17    Titel: Hat ein Masterstudium nur geringen Stellenwert?

Hallo zusammen,

zuerst mal muss ich sagen, dass ich dieser Aussage nicht zustimmen kann, da ich selbst gerne ein Masterstudium machen will. Ich hab allerdings in letzter Zeit schon öfters negative Sachen in Bezug auf den Master gehört und mich würde mal interessieren ob andere genau so denken oder ähnliches erlebt haben.

Ich habe mich beispielsweise mit einem bei mir in der Firma über das Thema unterhalten. Der meinte, dass es für mich doch eher Zeitverschwendung wäre noch einen Master zu machen, da ich ja eigentlich in meiner Diplomarbeit (habe nicht Bachelor sondern FH-Diplom studiert) schon gezeigt das ich wissenschaftlich arbeiten könne. Außerdem würde ich wahrscheinlich kaum viel dazu lernen im Vergleich zum Diplom.

Ein Personaler hat mir auch mal gesagt, dass er einen mit Master-Abschluss auch nicht bevorzugen würde gegenüber einem Bachelor- oder FH-Absolventen beispielsweise.

Insgesammt hab ich zum Thema kaum positives gehört. Hat es sich noch nicht herum gesprochen, dass was Bachelor/Master ist?
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 12:00:18    Titel:

ist leider auch meine Erfahrung. Teilweise bekommen Bachelor schon fast das selbe ( also in Ing / Inf Wissenschaften ) wie ein Diplom Absolvent.
Die Einstiegsgehälter sind beim Master wirklich nur gering höher. D.h. von den Firmen wird es kaum wertgeschätzt.

Wobei das ja auch irgenwie logisch ist. Weil die Kritik der Unternehmen an den konventionellen Studiengängen war ja, dass da zuviel Theorie gemacht wird. Daher wollen die lieber einen eher praktisch orientierten Bachelor, der dann "on the job" die weiteren Dinge lernt. Weil wenn ich mir diverse Master ansehe, bezweifle ich auch, ob man das unbedingt in der Praxis so brauchen kann. Eine gute Grundlage hat man schon mit dem Bachelor.

Ähnliches beobachtet man auch beim FH Diplom : die Einstiegsgehälter sind nahezu auf ähnlicher Höhe wie die Uni Diplom Einstiegsgehälter. Auch kommen heutzutage FHler fast bei den gleichen Unternehmen unter, wie die Uni Diplomer ( ok, Ausnahmen sind z.B. McKinsey und Co. )

D.h. die Abschlüße verschwimmen immer mehr, es zählt wo immer mehr, was die Person leitet
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 16:20:11    Titel:

Zitat:
ist leider auch meine Erfahrung. Teilweise bekommen Bachelor schon fast das selbe ( also in Ing / Inf Wissenschaften ) wie ein Diplom Absolvent.
Die Einstiegsgehälter sind beim Master wirklich nur gering höher. D.h. von den Firmen wird es kaum wertgeschätzt.


Mir ging es jetzt eigentlich nicht nur speziell darum was Firmen darüber denken, sondern wie die Meinungen dazu allgemein sind.
Ich hab da immer wieder so Sachen zu hören bekommen, dass ein Master, wenn überhaupt nur nach einem Bachelor noch sinnvoll ist, und man nach einem FH-Diplom dann eh kaum noch was dazu lernt.

Mir kommt das vor als stufen manche ein Master-Studium als nicht besonders hoch ein.
SpaceCowgirl
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Anmeldungsdatum: 03.11.2006
Beiträge: 230
Wohnort: Hier

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 16:38:41    Titel:

TK1985 hat folgendes geschrieben:


Mir kommt das vor als stufen manche ein Master-Studium als nicht besonders hoch ein.


Na sei doch froh, dann sparst du dir 2 Jahre Masterstudium und Geld! Rolling Eyes
Ens rationis ratiocinatum
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Anmeldungsdatum: 26.03.2008
Beiträge: 192
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 17:09:59    Titel:

denke, dass vor allem die ein Masterstudium absolvieren, die eine wissenschaftliche Karriere im entsprechenden Fach erreichen möchten( sprich danach Promotion etc). wer schnell einen Beruf will, kann dies ja nach dem Bachelor tun.
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 17:12:55    Titel:

Hallo,
ich stelle mir folgende Frage:

Lohnt es sich, einen Master zu machen, der min. 3 Semester dauert, damit man am Ende vielleicht 200€ mehr im Monat verdient als ein Bachelor, wenn man bedenkt, dass man dadurch bei 1,5 Jahren knapp 52k€ "Verdienstausfall" hat.

MfG
Markus22
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Anmeldungsdatum: 04.02.2007
Beiträge: 1817

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 17:43:57    Titel:

wenn du es rein monetär vergleichst und nur auf diese ebene runterbrichst (was in meinen augen falsch ist, stichwort selbstverwirklichung usw), dann mach ne kaitalwertanalsyse und dann weißt du es;-)
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2008 - 17:52:48    Titel:

Markus22 hat folgendes geschrieben:
wenn du es rein monetär vergleichst und nur auf diese ebene runterbrichst (was in meinen augen falsch ist, stichwort selbstverwirklichung usw), dann mach ne kaitalwertanalsyse und dann weißt du es;-)

Hi,
zum Thema Selbstverwirklichung gebe ich dir Recht.
Was genau beinhaltet dein usw.

Aber welchen Reiz hat man, extra einen Master ranzuhängen, wenn nicht für die Selbstverwirklichung?

Ich bin der Meinung, dass sich viele denken "Master, das muss sein. Dann verdiene ich mehr Geld und hab ne gehobenere Stellung und bin mehr Wert"

Und genau auf diesen Aspekt möchte ich hinaus
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2008 - 08:11:38    Titel:

Zitat:
Lohnt es sich, einen Master zu machen, der min. 3 Semester dauert, damit man am Ende vielleicht 200€ mehr im Monat verdient als ein Bachelor, wenn man bedenkt, dass man dadurch bei 1,5 Jahren knapp 52k€ "Verdienstausfall" hat.


Bei mir gibt es eigentlich zwei Gründe, die für mich mehr oder weniger den gleichen Stellenwert besitzen:
- Die schon angesprochene Selbstverwirklichung.
- Man hebt sich im Beruf von anderen ab, die "nur" den Bachelor haben. Bei den entsprechenden Schwerpunkten bringt man Know-how mit die einen auch für einen hoch interessanten und fachlich anspruchsvollen Job fit machen und nicht nur für eine 0815 Ingenieur-Stelle.

Als weiteren Grund sehe nich noch, sich die Option offen zu halten doch einmal zu promovieren (wenn auch nicht direkt im Anschluss des Studiums).

Ich denke aber, dass gerade diese Gründe kaum einer wirklich sieht. Besonders was die Selbstverwirklichung angeht, denken viele an sowas gar nicht, was im Prinzip wirklich schade ist.[/quote]
ALiena
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Anmeldungsdatum: 30.10.2007
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2008 - 08:19:58    Titel:

wie schon mein vorredner sagte, hält ein masterstudium einem die möglichkeit offen, doch noch zu promovieren.
außerdem würde ich den master auch dranhängen, allein um das studentenleben noch etwas länger zu genießen! danach arbeitet
man den rest seines lebens Smile
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