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Wehrdienstproblem während Studium
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martin23
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2008 - 12:49:14    Titel: Wehrdienstproblem während Studium

Hallo Leute!
Ich habe folgendes Problem:
Im Januar wurde ich gemustert. Im März bekam ich ein Einschrieben, in dem Stand, dass ich T2 bin. Daraufhin habe ich Widerspruch eingelegt (ohne Begründung). Ich bekam dann wiederum einen Brief, in dem Stand, dass ich nicht begründet hätte weshalb ich Widerspruch einlege und es zur Zentrale weitergeht. Heute kam ein Einschrieben. Dieses wurde absichtlich nicht angenommen. Befinde mich derzeit im 1. Semester. D.h. ich muss noch bis März 09 Zeit gewinnen, weil dann bin ich im 3. Semester und kann dann einen Antrag auf Zurückstellung machen.
Doch nun meine Frage: Wie soll ich am geschicktesten weiter verfahren um möglichst viel Zeit heraus zu schinden?

Vielen vielen Dank schon mal an Euch!!
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2008 - 13:26:44    Titel:

such mal ein wenig im Forum da findet sich wirklich viel und bis märz09 sollte kein problem sein. einfach widerspruch einlegen nochmal warten bis musterungstermin, so oft verschieben wie möglich, auto kaputt, krank, mutter von der treppe gestürzt,... dann bekommst irgendwann einen dauertermin , ergebnis abwarten . wenn wieder t2 oder so einfach warten bis einberufungsbescheid kommt und am selben Tag , weil das einschreiben gilt erst am dritten tag der absendung als zugestellt! verweigerung abgeben, die aber nicht begründen , verweigerung wird nicht akzeptiert dann sollte es schon sommer 2009 sein
Hathan
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Anmeldungsdatum: 30.10.2007
Beiträge: 56

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2008 - 15:05:34    Titel:

Einfach warten bis du die Einberufung bekommst und dann innerhalb von 3 Tagen Verweigern....

Den ganzen KDV Antrag kannst du mit ein paar Tricks einige Monate hinauszögern.. ( Antrag nicht begründen, 1 Montag Frist bis der abgelehnt wird, dann Wiederspruch gegen die Ablehnung, wieder 1 Monat Frist um die Begründung nachzureichen, usw....)

Ins dritte Semester solltest du locker kommen Wink
martin23
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2008 - 19:22:26    Titel:

Hi Leute!
Erstmal vielen Dank an Euch für die schnellen Tipps!
Ich will unbedingt schauen, dass ich jetzt noch ziemlich viel Zeit gewinne, da ich den KDV-Antrag so quasi als Joker zum Schluß hin ziehen will.
Bzgl. des Einschreibens, das heute gekommen wäre, wisst ihr ob das nun eine Ablehnung auf meinen Widerspruch sein könnte oder muss ich nur in einer gewissen Frist eine Begründung abgeben? Ich denke aber, dann hätten Sie es normalen Brief verschickt, oder?
Bin gerade etwas ratlos....

Sollte es eine Ablehnung sein, dann könnte ich doch eigentlich klagen (Kosten natürlich, aber die wären es mir wert).
Dom87
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2008 - 20:07:38    Titel:

So lange du noch keinen Einberufungsbescheid hast ist die Welt noch in Ordnung... Vorerst würde meiner Meinung nach reichen, wenn du alle Einschreiben ablehnst. Wenn sich das Kwea nicht sicher ist, ob du bescheid weißt, kann es dich auch nicht einziehen. Wenn du allerdings den Einberufungsbescheid angenommen hast wirds schwer. Du hast 2 Wochen dagegen vorzugehen und Einsprüche einzulegen. Allerdings haben diese Einsprüche (auch der KDV) KEINE aufschiebende Wirkung. Heißt also wenn deine Anträge noch laufen musst du trotzdem zum befohlenen Datum in die Kaserne.
Hab das selber schon alles hinter mir. Mein "Glück" war nur, dass ich die Einberufung vor Beginn meines ersten Semesters gekriegt habe. Hatte dann noch einen Monat Zeit da irgendwie rauszukommen, aber hat alles nichts gebracht (wollte allerdings auch nicht verweigern). Mittlerweile hab ichs schon fast hinter mir und bin ganz froh einige Erfahrungen gemacht zu haben.
SaxophoneMan
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Anmeldungsdatum: 10.07.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2008 - 21:30:59    Titel:

Habe meinen Wehrdienst mittlerweile auch abgeleistet und kann nur bestätigen, was Dom87 geschrieben hat.
Es gab bei uns Fälle, die den Einberufungsbescheid am Tag des Dienstantrittes bzw. 2 Tage früher bekommen haben. Unwahrscheinlich und so auch nicht vorgesehen - klar - aber möglich ist in dem Schuppen wirklich alles. Als Vorwarnung sollte in einem so oder so ähnlich gelagerten Fall irgendwann vorher ein Schreiben kommen, in dem dir ein geplanter Einberufungstermin für ein späteres Quartal mitgeteilt wird, es aber trotzdem möglich ist, dass du früher eingezogen wirst. Beispielsweise: Einberufung für Oktober geplant, bei Ausfällen anderer könnten sie dich aber kurzfristig im Juli ziehen.

Wenn du der Einberufung in so einem Fall nicht nachkommst, wird der Fall nach 3 Tagen an die Feldjäger abgegeben und denen ist es egal, ob du einen KdV Antrag eingereicht hast. In der Kaserne wird dann weiteres geregelt und du wirst sobald wie möglich in den Zivildienst entlassen - womit Aufschiebereien irgendwelcher Art quasi unmöglich werden.

Wünsch dir auf jeden Fall viel Glück, dass es dich so nicht erwischt.
rOYAL.
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 2093
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2008 - 05:57:43    Titel:

hm da hätt ich auch noch ne kurze Frage. ich hab letzte Woche nen Einberufungsbescheid gekriegt, geh aber noch en Jahr zur Schule weswegen ich Widerspruch eingelegt habe. meinem Widerspruch wurde abgeholfen, und der Einberufungsbescheid aufgehoben (neue Rückstellung bis nächsten Sommer).

ich habe schon seit längerem vor, einen ADiA zu machen, weswegen ich ja Verweigerung brauche - kann ich denn nun überhaupt noch verweigern, nachdem ich einen ersten Einberufungsbeschein schon erhalten habe? oder eben schon, weil er aufgehoben wurde?
SaxophoneMan
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Anmeldungsdatum: 10.07.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2008 - 06:30:46    Titel:

Du kannst immer verweigern! Vor, während und wenn du willst sogar nach dem Wehrdienst. Wink
Der Einberufungsbescheid stellt absolut kein Problem dar.
martin23
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2008 - 13:59:01    Titel:

Ich denke ich werde es wie folgt machen:

Erstmal noch ein oder zweimal die zukünftig kommenden Einschreiben nicht annehmen.
Dann werde ich meinen Wohnsitzwechseln. Muss das natürlich dem KWEA melden.
Daraufhin sollte dann vll. mal eine Posturkunde bei meinem neuen Wohnsitz kommen.
Ich denke es wird dann eine Ablehnung auf meinen Widerspruch sein. Daraufhin Klage ich beim Verwaltungsgericht.
Sollte dann ein Einberufungsbescheid kommen (Einschreiben), so muss ich noch am selben Tag entweder persönlich oder per Fax meinen KDV-Antrag abgeben, natürlich ohne Begründung. Der KDV Antrag wurde dann VOR dem Einberufungsbescheid gestellt und somit wird der Einberufungsbescheid erstmal aufgehoben.
Dann muss ich natürlich die Begründung etc. nachreichen. Wobei da auch wieder jede Menge Zeit verstreicht.

So dürfte ich doch hinkommen, oder hat jemand noch bessere Tipps auf Lager?
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2008 - 14:22:24    Titel:

Zu deinem Klagevorhaben:

Wenn du ein zweites Mal die Annahme eines Widerspruchsbescheides (bei Einschreiben mit Rückschein) verweigerst (sollte es sich um einen handeln), läufst du Gefahr, dass der Zugang rückwirkend nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) auf den Zeitpunkt des ersten Anschreibens "fingiert" wird - das nennt man nämlich treuwidrige Zugangsvereitelung. D.h. du wirst so behandelt, als hättest du das Einschreiben angenommen, auch wenn du es in Wirklichkeit nicht gelesen hast...

Und dann kannst du dir sicher sein, dass die Klagefrist (für Anfechtungsklagen nach § 74 I 1 VwGO = 1 Monat) schon verstrichen ist.


Zuletzt bearbeitet von Marina85 am 12 Jul 2008 - 14:24:20, insgesamt einmal bearbeitet
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