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Große BGB-Hausarbeit Mainz / Oechsler
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Große BGB-Hausarbeit Mainz / Oechsler
 
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Nafre
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Anmeldungsdatum: 12.07.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2008 - 15:08:19    Titel:

@BlöderBenutzername: Ist es wirklich schon eine Besitzstörung, wenn einer nur die Motorhaube öffnet? Was ist dann mit den Monteuren? Willst du einmal den § 831 prüfen mit dem P als Verrichtungsgehilfen und dann nochmal den § 831 für die Monteure als Verrichtungsgehilfen? Und wenn man mehrere Verrichtungsgehilfen hat, muss man da was mit dem § 830 machen???

@timib2000: Ja, das mit dem Auffordern seh ich eigentlich genauso, aber ich habe bisher noch nirgendwo gelesen, dass man einem Verrichtungsgehilfen, der keine unerlaubte Handlung begeht (falls wir das jetzt mal annehmen) das Verhalten anderer einfach zurechnen kann...!

@Sonnenschein84: Also, ich hab im Jauernig § 831 Rdn.6 gelesen, dass auch leitende Angestellte weisungsgebunden sein können. Wo hast du dass den her, dass ein Prokurist nach außen hin nicht weisungsgebunden ist? Willst du die Monteure als Verrichtungsgehilfen des H annehmen, indem du sagst, dass der P sein Stellvertreter ist? Habe das bisher so gemacht, dass ich problematisiert habe, wer der Geschäftsherr der Monteure sein könnte...P oder H, weil ja eingentlich der P die ganze Sache leitet. Hab aber dann gesagt, dass die Moneure im Interesse des H tätig sind und ihre Pflichten ihm ggü.zu erfüllen haben und nicht P.
sonnenschein84
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Anmeldungsdatum: 10.02.2008
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2008 - 17:40:16    Titel:

also ich denke das viele übersehen das der P nicht "irgendein" leitender angestellte ist. er ist prokurist und an den sind bestimmte eigenschaften geknüpft.
im ergebnis habe ich aber genauso wie du argumentiert. p ist der stellvertreter und die monteure sind die verrichtungsgehilfen, von daher wäre zumindest dieses tatbestandsmerkmal erfüllt Wink!

das mit § 830 hab ich mir auch überlegt, gibt es dazu vllt. schon neue anregungen und überlegungen?!
bzw. in der kommenden woche ein zusammensetzen in der bib Wink?!
Nafre
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Anmeldungsdatum: 12.07.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2008 - 18:00:37    Titel:

Mit dem § 830 war auch nur so eine Idee...habe mir auch noch nicht nähere Gedanken darüber gemacht, aber ich fand das auffällig, dass im SV was von 3 Monteuren steht...hätte ja auch nur 1 sein können Wink
Weiß nur nicht, ob der Oechsler das wirklich alles so will...immerhin müsste der § 830 auch wieder inzident im § 831 geprüft werden...eigentlich wäre die ganze Hausarbeit eine einzige Inzidentprüfung dann;-)

Wo hast du denn die Infos zum Prokuristen so her? In den Lehrbüchern, die ich habe, steht nämlich gar nichts...Sad

Ist zwar jetzt schon ein wenig weiter gedacht, aber wenn die Monteure Verrichtungsgehilfen sind, wird es schwer zu begründen bei §§ 823 II i. V. m. 242 StGB, dass sie Vorsatz hatten, oder?

Ach so, auch nochmal eine generelle Frage: Wenn man den § 823 II später prüfen will, macht man das ja auch im Rahmen des § 831. Hat man später dann im Ergebnis dann einfach mehrere Ansprüche aus § 831? Oder schreibt irgendwie in die Überschrift einmal z.B. §§ 831, 823 I und einmal §§831, 823II?
MainzerJuristin
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Anmeldungsdatum: 06.08.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2008 - 18:23:04    Titel:

Hallo Leute,

habe auch endlich mit der HA angefangen und bin, ehrlich gesagt, so ziemlich ratlos. Hab bis jetzt eine grobe Lösungsskizze, aber ich komme mit den Anspruchsgrundlagen nicht weiter.
Was prüft ihr zuerst?

Meiner Meinung nach hat die B einen Schadensersatzanspruch in Höhe von (29 x 160 €) aus § 823 I BGB.
Dazu müsste sie erst ein Recht zum Besitz haben, welches sich aus dem
Mietvertrag zwischen K und B ergeben könnte. Dieser Mietvertrag wiederum ist nur wirksam, wenn K Eigentümer der Sache ist.

K könnte wirksam Eigentum erworben haben, da eine Verarbeitung gemäß §§ 947, 948 stattfand (oder?).
Wenn nicht gemäß Verarbeitung, dann zumindest gutgläubig, da
der Motor ja keine abhanden gekommene Sache ist.

Da H aber nicht selbst handelte, muss dann wohl § 831 inzident geprüft werden.
So ziemlich verschachtelt das Ganze... Confused Was meint ihr dazu?

Danke iV
timib2000
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Anmeldungsdatum: 29.08.2007
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2008 - 12:07:59    Titel:

@ Nafre: Aber P begeht doch auch eine unerlaubte Handlung. Durch das Ermöglichen (durch Öffnen der Haube) und (meinetwegen konkludente) Veranlassen des Ausbaus.

Dass es 3 und nicht 2 oder nur 1 Monteur sind macht mir keine Kopfschmerzen.

@sonnenschein84: Kann man nicht Prokurist und Verrichtungsgehilfe sein? Ich bin mir da unschlüssig...

Fragen über Fragen.....
Nafre
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Anmeldungsdatum: 12.07.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2008 - 14:04:30    Titel:

@timib2000: Für eine unerlaubte Handlung müsste doch ein Besitzentzug oder eine Besitzstörung vorliegen. Und den Besitzentzug machen doch die Montuere...und das mit dem Veranlassen stellt ja nur eine mittelbare unerlaubte Handlung da...und und sowas geht normalerweise doch nur, wenn man eine Verkehrssicherungspflicht hat, ansonsten werden unerlaubte Handlungen immer unmittelbar begangen,oder?!
Wenn dann könnte man in dem Öffnen der Motorhaube eine Besitzstörung sehen...
Zum verrückt werden mit der Hausarbeit;-)
oefre
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Anmeldungsdatum: 22.07.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2008 - 17:23:29    Titel:

@ MainzerJuristin:

Achtung! Bei dem Motor und dem einbauen musst du aufpassen, der ein- bzw. ausbau von motoren wird nicht als Verbindung oder Verarbeitung gesehen, weil Motoren "ohne weiteres wieder ausgebaut werden können" und damit nicht wesentlicher Bestandteil werden. War auch in der Vorlesung beim Oechsler so dran. Also der ET-Erwerb über Verarbeitung oder Verbindung funktioniert hier nicht. (Dieser Punkt muss jedoch problematisiert werden.

Der gutgläubig ET-Erwerb müsste hier richtig sein.
timib2000
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Anmeldungsdatum: 29.08.2007
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2008 - 16:23:01    Titel:

hallo oefre:

ich habe das (so wie du) auch über den gutgläubigen Eigentumserwerb gelöst.

leider bin ich mir mit diesem einbau-thema nicht sicher:
bezieht sich diese diskussion nun auf einen ET-Erwerb des U oder des K durch den einbau? *denWaldvorlauterBäumennichtsehnd*
Nafre
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Anmeldungsdatum: 12.07.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2008 - 16:37:40    Titel:

Hallo Leute!
Wie habt ihr das denn jetzt eigentlich mit dem P gelöst? Ist er trotz dass er Prokurost ist, Verrichtungsgehilfe des H? Ich bin mir so unschlüssig, weil er ja nach außen hin nicht weisungsgebunden ist, aber das Innenverhältnis kann ja beschränkt werden vom Geschäftsherrn...
RobdeNiro20
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 70
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2008 - 20:24:38    Titel: ...

hi leute,

ist doch im Prinzip vollkommen egal ob der Verrichtungsgehilfe ist oder nicht. Beim Prüfungspunkt Handlung beim § 823 I BGB würde ich fragen, ob P Vertretungsmacht gemäß §§ 164 ff. BGB hatte. Hier eben sagen, dass wirksamer Prokurist, dann eben Umfang der Prokura...im Endeffekt dem H zurechnen...aber beim Vorsatz scheitern lassen, dadurch kann eben H vom P Schadensersatz verlangen, aber das ist hier nicht gefragt.
Dann auf § 831 BGB. Fraglich ist, ob P Verrichtungsgehilfe des H ist. Verrichtungsgehilfe ist...Dann eben Prokuraproblematik. Ist P leitender Angesteller etc...
Was haltet ihr davon?
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