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Abschlussklausur BGB AT
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Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
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BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 10:49:41    Titel:

So war das von mir auch gemeint, da ich den Fall nur überflogen habe. Mir ging es also eher darum zu zeigen, dass es auf Gutachtenstil etc. ankommt und man deshalb keine Auskunft zu den "Chancen" geben kann.

Vertreter ohne Vertretungsmacht in eine Anfängerklausur einzubauen, finde ich auch echt heftig.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 11:43:48    Titel:

Naja, klar - es gibt immer völlig unvertretbare Ansichten, die dann eben auch wirklich falsch sind. Aber in den meisten Fällen gibt es so gesehen kaum ein "falsch" und "richtig", weil bei den meisten Streitständen vieles vertretbar ist - auch eine Mindermeinung darf ja bei guter Begründung an sich nicht zum Punktabzug führen, solange sie eben irgendwie noch vertretbar ist.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 11:49:45    Titel:

Genau das ist die Ansicht, die ich eben gefährlich finde. Vor allem für Anfänger. Oft ist eine Klausur so gestrickt, dass es eben doch darauf ankommt zu erkennen, in welche Richtung das Pendel schlägt. Es gibt meiner Klausurerfahrung nach (und ich hab bei Alpmann mittlerweilse die magische 50er Grenze durchbrochen Very Happy) nur selten Gelegenheiten, sich wirklich völlig frei entscheiden zu können. Oft schneidet man sich bei einer "falschen" Streitentscheidung Probleme ab, verkennt schlagende Argumente der einen oder anderen Seite oder würdigt die im Sachverhalt gegebenen Hinweise nur unzureichend.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 12:00:23    Titel:

Wenn man sich Probleme abschneiden würde, muss man halt entweder klausurtaktisch entscheiden oder aber im Hilfsgutachten weiterprüfen. Bei einem guten Korrektor sollte das eigentlich kein Problem sein.

Und ja, wenn du jetzt mit dem Einwand kommst, dass eben längst nicht alle Korrektoren gute Korrektoren sind, dann hast du in diesem Punkt sicher recht.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 14:21:03    Titel:

Hm, weiß nicht. Irgendwie sehe ich den Lerneffekt nicht immer. Aber ich denke schon, dass sich zumindest unbewusst schon einiges tut. Training schadet jedenfalls nicht.

Und das Mädel mit 8,5 Punkten hätte mit etwas Klausurpraxis sicherlich mehr rausholen können. Denn geboren wird damit leider keiner. Schade.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 14:21:38    Titel:

Hört sich irgendwie sehr so an, als wäre ich das gewesen... die Welt ist immer so klein. Wink
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 14:30:33    Titel:

Eagnai? Wink Immer diese Leute mit den anderen Namen Smile ... Diese Situation hatte ich heute schonmal. Bin übrigens "Cyrella" Wink.
Burgfräulein_Bo
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Anmeldungsdatum: 12.07.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 17:08:46    Titel:

den richter möchte ich gerne sehen, der für nachhilfe einen werkvertrag annehmen sollte!!!

es ist ein dienstvertrag!!! alles andere ist haarspalterei! was bitte schön sind prädikatsstuden?

die studis, die werkvertrag angenommen haben, werden sicherlich nicht durchfallen.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 17:25:01    Titel:

Im vorliegenden Fall bestreitet ja auch niemand, dass es sich um einen Dienstvertrag handelt. Aber sollte im Vertrag vereinbart worden sein, dass der Nachhilfeschüler eine bestimmte Note erreicht (was in der Praxis vllt. nicht vorkommt), wäre es ein Werkvertrag. Das wäre dann keine Haarspalterei, sondern Fakt. Außerdem müssen Juristen Haarspalter sein Wink .

Das Wort Prädikatsstudent hat sich der Prof für seine Klausur ausgedacht Rolling Eyes , gemeint ist damit ein Student, der im Durchschnitt bei mind. 9 P. liegt Wink (siehe Klausur-SV).
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