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Aufbaufrage Strafrecht
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alexis4170
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 10:31:23    Titel: Aufbaufrage Strafrecht

Hallo,

habe schon lange nichts mehr im Strafrecht gemacht und mal folgende Aufbaufragen:

- Muss ich für ein Versuchsdelikt vorher das vollendete Delikt anprüfen und dann logischerweise irgendwo rausfliegen? Oder reicht es, wenn ich direkt mit dem Versuchsdelikte anfange und gleich als erstes feststelle, daß ein Element des OT nicht erfüllt wurde - mir das praktisch rausuche und die Prüfung der anderen Elemente überspringe?

- Wie baut man dann in diesem Fall noch am besten eine Abgrenzung zwischen zwei Tatbeständen mit ein? Im konkreten Fall geht es um Betrug und Computerbetrug... erst einen Oberpunkt setzen mit der Abgrenzung?

Vielen Dank
delponte
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 10:46:14    Titel:

Zur Abgrenzung: Die sprichst du an der Stelle an, wo sich beide Delikte unterscheiden (bei Betrug-Diebstahl also, je nachdem, was du zuerst prüfst, innerhalb der Wegnahme oder innerhalb der Vermögensverfügung).

Zum Aufbau: Ob du erst ein vollendetes Delikt ablehnst, hängt davon ab, wie offensichtlich die Vollendung ausscheidet. Wenn der Erfolg z.B. bei einer versuchten Tötung ausbleibt, kann man auch gleich mit dem Versuch anfängen. Wenn es erst an der Kausalität scheitert und daher nicht so offensichtlich ist, erst Vollendung prüfuen. Hängt also stark vom jeweiligen Fall ab.
alexis4170
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 10:49:09    Titel:

Hi Marina, danke für deine schnelle Antwort!

Was ich nicht genau verstehe, ist wie man das am besten bei einem Versuchsdelikt die Tatbestände abgrenzt voneinander. Einen objektiven Tatbestand gibt es ja sozusagen nicht in diesem Fall (außer dem unmittelbar Ansetzen)...
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2008 - 10:55:07    Titel:

Das kommt ja darauf an, worin sich beide Tatbestände unterscheiden. Bei Diebstahl und Betrug z.B. Wegnahme/Verfügung. Hier würde ich im unmittelbaren Ansetzen abgrenzen (u.A. zur Wegnahme oder zur Verfügung?).
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