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Strafrecht Hausarbeit
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genuine
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Anmeldungsdatum: 01.06.2008
Beiträge: 16
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2008 - 16:19:48    Titel:

Kluka hat folgendes geschrieben:

Dass es sich mit der Aussetzung genauso verhält, bezog sich auf die Überflüssigkeit Wink ob diese bei den Konkurrenzen rausfliegen würde, keine Ahnung, hab mich damit ja nicht befasst

Jeder Totschlag beinhaltet eine Körperverletzung, logisch gesehen. Leuchtet doch ein, oder? Ich kann jemanden nur töten, indem ich ihn an der Gesundheit schädige.
Das ändert aber nichts an der Überflüssigkeit, sowas in einem juristischen Gutachten zu prüfen.



Ja eben, jeder Totschlag beinhaltet §§ 223 ff. darauf wollte ich ja hinaus! Daher würde ich es auch gar nicht anprüfen... § 221 würde auch zurücktreten und würde ich daher auch nicht prüfen. Hoffe nur, dass es nicht verlangt wird, so wie es Beulke macht... aber es würde einfach zu viel Platz kosten, das Ganze Rolling Eyes Confused
Rappi
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Anmeldungsdatum: 14.08.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2008 - 19:07:03    Titel:

Ich habe bei M noch 239 geprüft, weil er sie ja festhält. Aber ich habe M 240 nicht geprüft.
@genuine: Warum prüfst du 240 bei M ?

LG
Kluka
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Anmeldungsdatum: 19.08.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2008 - 00:35:17    Titel:

Gegenfrage: Warum prüfst du eine Freiheitsberaubung wegen dem Festhalten der Arme?
eternal.rest
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Anmeldungsdatum: 22.08.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 - 11:37:08    Titel:

Kluka hat folgendes geschrieben:

P -> §343 -> schwerpunkt ^^, meinungsstreit darüber, ob es in einem Strafverfahren ist, den Streit nicht in den Vorsatz gelegt (entgegen dem LG Frankfurt, die ja vom "subjektiven Element" gesprochen haben), dann Meinungsstreit über Ausnahmen vom Folterverbot in der Gebotenheit der Notwehr


§343 wird verneint, weil es P nicht darum geht M zur belastenden Aussage zu bringen. §240 (besonders schwerer Fall) ist einschlägig.


Mein Problem ist noch der Vorsatz von M an der Verletzung der F.

Den Vorsatz zu §223 habe ich bejaht, aber wie ist das mit §224? Vorsatz muss ja bezüglich des Qualifikationsmerkmals (hier lebensgefährdende Behandlung) vorliegen.

M hätte also wissen müssen, dass das gegen die Wand stoßen eien Lebensgefahr darstellt, oder? Hat er das?

Eigentlich wollte er sie ja nicht töten..sondern ihr nur weh tun, weil sie ihm ja auch weh getan hat. Aber andererseits hat er ihren Tod einfach so hingenommen, ohne sich um Reanimation o.Ä. zu bemühen (dabei hätte er dann wohl auch festgestellt, dass F nicht tot ist).

Hmm. Wie mache ich das? Lol, bitte helft mir, ich bin verwirrt.
Rappi
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Anmeldungsdatum: 14.08.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 - 21:20:31    Titel:

@Kluka: mir ist nun klar geworden, warum 239 ungeeignet ist zu prüfen. Smile

@eternal.rest: Ich verstehe nicht dein Problem bezügl. des Vorsatzes. Zumindest kann man doch mit Eventualvorsatz begründen.

LG
Kluka
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Anmeldungsdatum: 19.08.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 24 Aug 2008 - 21:17:52    Titel:

eternal.rest hat folgendes geschrieben:
Den Vorsatz zu §223 habe ich bejaht, aber wie ist das mit §224? Vorsatz muss ja bezüglich des Qualifikationsmerkmals (hier lebensgefährdende Behandlung) vorliegen.

M hätte also wissen müssen, dass das gegen die Wand stoßen eien Lebensgefahr darstellt, oder? Hat er das?

Eigentlich wollte er sie ja nicht töten..sondern ihr nur weh tun, weil sie ihm ja auch weh getan hat. Aber andererseits hat er ihren Tod einfach so hingenommen, ohne sich um Reanimation o.Ä. zu bemühen (dabei hätte er dann wohl auch festgestellt, dass F nicht tot ist).

Hmm. Wie mache ich das? Lol, bitte helft mir, ich bin verwirrt.

dass er ihren Tod einfach so angenommen hat, sehe ich als deutlichen Hinweis darauf, dass er die Gefährlichkeit seiner Behandlung erkannt


Zitat:
§343 wird verneint, weil es P nicht darum geht M zur belastenden Aussage zu bringen. §240 (besonders schwerer Fall) ist einschlägig.

wie gesagt, §343 ist halt strittig. Ich bin der Meinung, dass es ein Strafverfahren ist, und dass er ihn dazu zur Aussage bewegte "in dem Strafverfahren" bewegte. Ob die Aussage im Strafverfahren auch benutzen möchte, ist eine Überdehnung des Wortlaugs Mr. Green
Die Trennung zwischen repressiv und präventiv ist halt eher "abstrus-gekünstelt" (Kretschmer, RuP 2003)

zu dem besonders schweren Fall der Nötigung: Das ist imo keine Qualifkation, und behandelt eher die Strafzumessung. Wir sollen aber die Strafbarkeit prüfen.


@Rappi: Ich habe §239 jetzt übrigens doch noch in einer Nacht-Aktion reingemacht. Geht ja nur eine halbe Seite und ließ sich auch problemlos von zuhause erledigen, dank BeckOK und Schönke/Schroeder, der auch bei beck-online is


PS: Da der Abgabetermin ja näher rückt, viel Glück an alle, dass alles klappt. Ich geb morgen ab und dann hat sich dieses Thema auch erledigt und es kommt wieder Rechtsphilosophie -.-
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