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Chancen auf Unikarriere
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Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3978

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2008 - 02:12:36    Titel:

Zitat:
Also zumindest was Krankenhausärzte angeht, kann ich dich beruhigen:

Mich beruhigen ? Ich misgönne doch anderen ihren Verdienst nicht.. allenfalls, wenn es (ungerechtfertigt) in Relation zu anderen sehr differiert.
Zitat:

Nur weiß ich da, dass die finanzielle Last gerade zu Beginn (Praxis einrichten u.ä.) mit hohen Schulden (im 6-stelligen Bereich) verbunden sind. Die ersten Jahre leben die also auch nicht auf großem Fuß...

naja.. aber Ärzte haben ja auch nicht so ein finanzielles Risiko. Banken werden da wohl großzügig Kredite vergeben und krank sind die Menschen "immer" und aufgrund unseres Gesundheitssystems sind die Einnahmen auch relativ flexibel.

Wo kann man als Informatiker, Ingenieur, Mathematiker, Chemiker oder sonstwer schon alleine einen rentablen Laden schmeißen ? Wohl eher im Gegenteil. Man ist ja vielmehr "gebunden" konstruktiv im Betrieb zu wirken, d.h. Produkte/Verfahren entwickeln usw. während andere Berufsgruppen (ich möchte es nicht wieder nennen) dies "lediglich" anwenden.

aber was soll`s... ich denke, auch mit diesem Gehalt wird man da drüber stehen können und mehr als das Materielle sehen.
Mir fällt das halt nur gerade am "Beginn" auf und vergleiche daher viel untereinander. Aber die geistigen Koryphäen waren ja auch selten überdurchschnittliche Verdiener.. irgendwie ein Paradoxon bestehenden/gewesenen "Vergütungssystems".
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2008 - 02:14:48    Titel:

Ich habe doch noch was zu niedergelassenen Ärzten gefunden!

Zitat:
Das persönliche Einkommen, das die niedergelassenen Ärzte aus ihrem jeweiligen Praxis-umsatz erwirtschaften, ist wie folgt: 11 % verdienen weniger als 25 000 Euro im Jahr; 11,8 % weniger als 50 000 Euro. Die Gehaltsgruppe 50 000 bis 125 000 Euro ist mit 46,9 % am häufigsten vertreten. Etwas über ein Fünftel der Ärzte verdient jährlich mehr als 150 000 Euro.
Das gewichtete durchschnittliche Bruttojahreseinkommen der befragten Ärzte in Deutschland liegt bei 117 500 Euro, wobei Ärztinnen mit durchschnittlich 78 200 Euro deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen (128 700 Euro).


Aber:
Zitat:

Der jährliche Praxisumsatz variiert stark: Die Spanne reicht von weniger als 50 000 Euro bis mehr als fünf Millionen. 35,8 % der niedergelassenen Ärzte erzielen zwischen 100 000 und 250 000 Euro pro Jahr – in der vorliegenden Staffelung die größte Einzelgruppe.


Es gibt also hohe Schwankungen...

http://www.aerzteblatt.de/V4/archiv/ao.asp?id=54271
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3978

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2008 - 02:36:12    Titel:

Zitat:
ist wie folgt: 11 % verdienen weniger als 25 000 Euro im Jahr

das ist natürlich schon nicht ohne..
lässt sich sowas überwiegend auf regionale Ursachen zurückführen oder gibt es da situationsabhängige Gründe, weshalb Menschen mal (mehr oder minder) krank sind ? Oder alles Zufall.. ?

Zitat:
Die Gehaltsgruppe 50 000 bis 125 000 Euro ist mit 46,9 % am häufigsten vertreten. Etwas über ein Fünftel der Ärzte verdient jährlich mehr als 150 000 Euro.

Aber die Statistik tilgt Zweifel ja wohl eigentlich.. ich behaupte mal, dass wenn man sich vorher "überlegt" seine Praxis einrichtet, man eigentlich ganz gut fahren kann.

Aber trotzdem: Wo/wann werden (finanziell) mal die Zugpferde der Industrie gewürdigt ? Aus den Natur-/Ingenieurswissenschaften lese ich allenfalls mal, wenn ein herausragender Student einen Preis von 2500€ verliehen bekommt.. wenn man in diesem Bereich beruflich erfolgreich ist, bekommt man vlt. eine leitende Stelle mit 10000-15000 mehr aber dafür mit mehr Aufwand/Verantwortung. Und da kann das Produkt noch so nützlich, originell, notwendig sein..
In Asien haben diese Fachbereiche ein viel höheres Ansehen als hier, was man auch an den Absolventenzahlen ablesen kann. China bildet glaube 180000 Ingenieure jedes Jahr aus, wir gerade mal 15000.. (natürlich bei ungleich mehr Bevölkerung ;p)
dabei ist doch Mathe/Natur,-ingenieurswissenschaft die Grundlage unseres (materiellen) Standards
HoLa
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2008 - 15:17:50    Titel:

Zitat:
mich würde mal interessieren, wie gut die Möglichkeiten sind im Fach Physik an der Uni Karriere zu machen, also auch später dann Prof. zu werden.
Man könnte ja meinen, dass bei den geringen Absolventenzahlen und den guten Jobangeboten aus der Wirtschaft die Chance vergleichsweise gut aussehen, oder?

Laughing Nö. Die Tatsache, dass fast jeder promoviert (kommt mir so vor), sorgt dafür, dass es mehr als genug potentielle Bewerber gibt. Du musst gut promovieren und viel publizieren und in der Postdoczeit danach (wo und wie auch immer) sehr viel publizieren. Währenddessen Kontakte pflegen und knüpfen. Habilitation macht heute praktisch niemand mehr, nach den Noten der Abschlüsse fragt auch niemand.
Zitat:
Wenn noch jemand sagen könnte, wieviel man so ca. verdient wäre das auch nett.

http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/
Man darf - und tut oft auch - noch was dazu verdienen. Außerdem sorgt der Beamtenstatus für eine bequeme Lebensplanung.
TheHornedGod
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 827

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2008 - 15:30:06    Titel:

HoLa hat folgendes geschrieben:
nach den Noten der Abschlüsse fragt auch niemand.

Meinst du damit Schulische- (Abi, etc..) oder Universitätsabschlüsse (Bachelor/Master)?
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2008 - 15:46:29    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Ein Gymnasiallehrer (A13) steigt ein bei 2880€/Monat brutto.



Wie ist das als Lehrer wenn man ledig ist ? Was bleibt da netto übrig, ich hab da keine Ahnung wie das im Staatsdienst ist, gehen da auch wie im angestellten Verhältnis Steuer und Sozialabgaben weg ?
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3978

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2008 - 15:52:10    Titel:

Zitat:
bei 2880€/Monat brutto.

ich möchte ja nicht vorlaut sein aber wenn Beamte keine Steuern zahlen müssten, wäre die Erwähnung "brutto" hinfällig..
aber vlt. sagt man ja auch netto = brutto ?
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3978

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2008 - 16:14:47    Titel:

Zitat:
http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuerprogression/beamte-im-vorteil_aid_24955.html


dieser Seite nachzugehen, zahlen Beamte zwar Steuern aber weniger und erhalten auch diverse "Vorzüge".
astrophys
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Anmeldungsdatum: 02.10.2006
Beiträge: 164

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2008 - 16:22:23    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Also zumindest was Krankenhausärzte angeht, kann ich dich beruhigen: Die verdienen auch nicht übermäßig viel (im Vergleich zu Professoren, ähnliche Zahlen):

Ein Arzt steigt mit 3600€/Monat brutto ein, und steigert sich nach 5 Jahren dann auf 4500€/Monat brutto.

Ein Facharzt erhält 4750-5500€/Monat brutto, ein Oberarzt rund 6000€/Monat brutto.


Damit verdient ein Oberarzt schon mehr als ein W3 Professor. Zudem muss man beim Arzt noch Dienste und Poolbeteiligungen dazurechnen, womit nochmal 10-30000 Euro pro Jahr dazukommen. Professoren an der Uni sind im Vergleich schon ziemlich mies bezahlt und der Weg dorthin ist deutlich steiniger als der zum Oberarzt.
HoLa
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2008 - 16:52:46    Titel:

Es gibt Beratertätigkeiten, Gremiendienste,.. man kann schon noch was dazu verdienen. Verarmen tut da niemand. Außerdem darf man nicht vergessen, dass man bei der Arbeit extrem viele Vorteile genießt. Unkündbarkeit, hohe Reputation, viele Freiheiten, d.h. selbstbestimmtes Arbeiten in (Fach-)Bereichen die einen interessieren..

TheHornedGod hat folgendes geschrieben:
Meinst du damit Schulische- (Abi, etc..) oder Universitätsabschlüsse (Bachelor/Master)?
Natürlich Bachelor, Master usw. Das interessiert in den Berufungskommissionen niemand.
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