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Hausarbeit Strafrecht Mainz Prof. Zopfs
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extra_professional
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 162

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2008 - 14:52:42    Titel:

Ich frage mich gerade, beim Tatentschluss des A, zu welcher Zeitpunkt entscheident ist, denn anfänglich wollte er die Z-Disco in brandsetzten, sein Vorsatz hat sich jedoch meines erachtens während der Aktion mit der Polizei geändert.Welcher Zeitpunkt ist entscheident? Bzw ist es nicht auch denkbar, zu sagen A wollte die tat immer noch, wenn auch nur um den B zu überführen, dies würde doch zur bejahung des Tatentschlusses genügen, oder irre ich mich????gruß
mclaren
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Anmeldungsdatum: 03.09.2008
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2008 - 18:02:09    Titel:

an extra-professional:

Weil die Polizei “absprachsgemäß“ eingriff bevor das Feuer auf das Gebäude übergreifen konnte, hatte A am 7. März höchstens den Tatentschluss zum entzünden des Brandsatzes, er wollte aber nicht mehr das Gebäude in Brand setzen. Denke nicht, dass man den Tatentschluss am 6. März mit in den 7. März als Anknüpfungspunkt nehmen kann, § 8 StGB.
mclaren
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Anmeldungsdatum: 03.09.2008
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2008 - 18:07:50    Titel:

habt ihr bzgl. §§ 306 a II, 22, 23 I eine konkrete Gefährdung angenommen? Hatte mir die ganze Zeit überlegt, ob nun ne Abgrenzung Vorsatz/Fahrlässigkeit notwendig ist, wenn es aber schon an einer konkreten Gefährdung mangelt, erübrigt sich das ja. Aus dem SV geht ja nicht hervor, ob Z nun anwesend ist oder nicht?
Was meint ihr?
mclaren
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Anmeldungsdatum: 03.09.2008
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2008 - 18:31:31    Titel:

an oefre:

Wollte alle Delikte entweder gleich alle zusammen prüfen und dann spätestens über den Rücktritt nach § 31 Nr. 3 raus. Oder nur für §§ 30 II iVm. § 306 I Nr. 1 etwas ausführlicher und die anderen dann in einem Satza abarbeiten.
Hast du vorher für A alle Brandstiftungsdelikte geprüft?
oefre
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Anmeldungsdatum: 22.07.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2008 - 18:43:12    Titel:

an mclaren:

Ich hab für A den Versuch von 306 geprüft und mangels Tatentschluss verneint. Dann hab ich für A noch den Versuch von 306a geprüft und gleich am Tatentschluss scheitern lassen. Meinst du man müsste für jedes Brandstiftungsdelikt nochmal eineln sagen, dass kein Tatentschluss vorliegt? Eigentlich müsste es ja reichen, wenn man das für die Grunddelikte feststellt, oder?
mclaren
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Anmeldungsdatum: 03.09.2008
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2008 - 20:33:12    Titel:

Denke auch dass das reicht. Auch vom Platz her. Wieviel Seiten hast du bis jetzt?
Hast du beim 306a II die konkrete Gefährdung bejaht? Vielleicht über die Retter (Polizei)?
oefre
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Anmeldungsdatum: 22.07.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2008 - 10:02:59    Titel:

an mclaren:

Den § 306a II hab ich am mangelnden Vorsatz bezüglich der konkreten Gefährdung im Tatentschluss scheitern lassen. Das blöde ist, dass ich nur auf ne Strafbarkeit des B nach §§ 306 I Nr. 1, 22, 23 I. Das ausschalten der Löschanlage deutet aber irgendwie noch auf § 306b II Nr 3 hin. Da kommt man aber nur hin, wenn man § 306a irgendwo bejaht hat. Wie hasten du das?
mclaren
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Anmeldungsdatum: 03.09.2008
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2008 - 10:20:32    Titel:

an oefre:

Habe den § 306a I bejaht. Dann kommt man auch zu § 306b II Nr. 3.
Hast du ihn verneint? Wenn ja, warum?
oefre
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Anmeldungsdatum: 22.07.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2008 - 10:55:54    Titel:

an mclaren:

Ich hab § 306a I Nr. 1 verneint, weil sich der Vorsatz des A nicht auf das Inbrandsetzen einer Räumlichkeit, die zu Wohnzwecken dient, erstreckt. (Der (mind. dolus eventualis) muss auch bei gemischt-genutzten Gebäuden vorliegen)

§ 306a I Nr. 3, weil sich außerhalb der Öffnungszeiten keine Menschen in der Disco aufhalten.

Wie hast du das bei dem Vorsatz für § 306a I Nr. 1 gemacht?
extra_professional
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 162

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2008 - 11:19:13    Titel:

Also was §306a I Nr.1 angeht würde ich laut SV dolus eventualis bejahen, denn da steht, ihnen ist bekannt, dass ein Appartment angrenzt und keine Brandschutzmauer vorhanden ist, meinen aber es wird nur das Treppenhaus erreichen. Sie wollen es jedoch trotzdem anzünden. Was für mich so zu verstehen ist, sie wissen um die Gefahr, die im übrigen unberechenbar ist und handeln totzdem, wenns passiert passiert es halt. Also würd ich ihn bejahen.Wie seht ihr das!!???gruß
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