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Abschlussprüfung Deutsch mit 4 benotet.Was ist eure Meinung?
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Foren-Übersicht -> Deutsch-Forum -> Abschlussprüfung Deutsch mit 4 benotet.Was ist eure Meinung?
 
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gaga22333
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2008 - 18:35:55    Titel: Abschlussprüfung Deutsch mit 4 benotet.Was ist eure Meinung?

Hallo.
Ich hatte dieses Jahr Abschlussprüfungen, da ich auf eine Realschule in Bayern gehe. Mein Problem ist, dass mir eine Note zum FOS Schnitt fehlt und diese eine Note in der Deutschprüfung fehlt wo meiner Meinung nach 3 sein sollte, da ich den Aufsatz auswendig gelernt hab und das Thema zum Glück drankam. Da ich mich aufgeregt hab, lies ich den Aufsatz von eine Fachmitarbeiter des Ministerialbeauftragten noch mal durchgucken. Er hat die Arbeit ebenfalls mit 4 benotet. Nun stellt sich die Frage wie sowas möglich ist? Schlechter Musteraufsatz? Ich bitte um eure Hilfe bzw. eure Meinung zum folgenden Aufsatz den ich hier herein kopiere.

Thema: Gewalt bei Jugendlichen. Gründe und Gegenmaßnahmen.

Gliederung:

A. Die Anzahl jugendlicher Krimineller steigt in der Bundesrepublik von Jahr zu Jahr in einem beängstigenden Maße an.


B. Welche Ursachen gibt es für Gewaltbereitschaft der Jugendlichen und mit welchen Maßnahmen kann man diesem Problem begegnen.

I. Ursachen der zunehmenden Gewaltbereitschaft der Jugendlichen:

1. Äußerliche Einflüsse
a) Medieneinfluss
b) Negative Einflüsse im sozialen Umfeld

2. Psychische Ursachen
a) Mobbing
b) Fehlender Halt in der Familie

II. Mögliche Gegenmaßnahmen für Gewaltbereitschaft der Jugendlichen

1. Durch die Familie
a) Mehr Zeit und damit Zuwendung für Kinder und Jugendliche
b) Stabile Familienverhältnisse

2. Durch den Staat
a) Sozialdienst statt herkömmlicher Strafen
b) Gründung neuer Sportvereine und Bau neuer Sporthallen und Sportanlagen


C. Gewalt ist eine Reaktion auf familiäre und gesellschaftliche Missstände.

Ausführung:

Die Anzahl jungendlicher Krimineller steigt in der Bundesrepublik von Jahr zu Jahr in einem beängstigenden Maße an. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl jugendlicher Tatverdächtiger um 50% angestiegen. Bei einem Großteil der Straftaten Jugendlicher ist Gewalt im Spiel. Deswegen stellt die folgende Erörterung eine Frage nach den Gründen für dieses Gewalttätige Verhalten der Jugendlichen und beschäftigt sich mit den möglichen Gegenmaßnahmen für dieses Problem.


In erster Linie sind einige Gründe für das gewalttätige Verhalten zu erwähnen.
Hier sollte man die Äußerlichen Einflüsse betrachten.
Ein wichtiger Gesichtspunkt dafür ist der Einfluss der Medien.
Jungendliche suchen Vorbilder, denen sie etwas nachahmen können. In der heutigen Zeit sind häufig beide Elternteile berufstätig und nicht zu Hause. Auf diese Weise wird dann oft der Fernseher bzw. der Videofilm oder das Computerspiel zum „Erzieher“. Personen, die Macht haben und immer aus den ausweglosen Situationen herausfinden, bieten sich immer als Vorbilder an. Vom Nachmittag bis zum späten Abend lassen sich im Fernsehprogramm solche „Helden“ finden. Die Macht der Zahllosen Action-Helden beruht allerdings in den meisten Fällen auf purer Gewaltanwendung: „Nur wer schneller schießt, skrupelloser und brutaler ist, gewinnt“. Jugendliche gewöhnen sich an diesen Ablauf bei einem hohen Medienkonsum, indentifizieren sich mit der Rolle des Stärkeren und sehen Gewalt zunehmend als normalen Weg der Auseinandersetzung an. Ein Absinken der Hemmschwelle zum eigenen Gewalteinsatz ist oft genug die Folge.

Zusätzlich zum Medieneinfluss stehen viele Jugendliche unter negativen Einflüssen im sozialen Umfeld. Besonderst gilt dies für ausländische Jugendliche in Deutschland, die in der Kriminalitätsstatistik für Jugendliche jedes Jahr vorne liegen. Sie sind oft isoliert, werden von deutschen Jugendlichen verbal und oft auch physisch attackiert. Meist kommen sie dazu auch aus wirtschaftlich schlechter gestellten Familien. Deutsche Jugendliche werden oft überfordert, weil sie immer gute Leistungen in der Schule bringen sollen, da sonst ihre Chance auf einen Ausbildungsplatz sinkt. Jugendliche, die keine Lehrstelle bekommen, fühlen sich dann entsprechend überflüssig und unerwünscht, was ebenfalls zu Aggressionen führen kann. Wenn dann bei einigen noch der entsprechende Freundeskreis dazukommt, in dem häufig Alkohol konsumiert und Gewaltanwendung als normal angesehen wird, ist der Absturz sicher.

Weitaus wichtiger sind die psychischen Ursachen für die Gewalttätigkeit der Jugendlichen.
Dabei steht Mobbing an erster Stelle.
Nicht selten passiert es, dass Jugendliche von der Gruppe ausgeschlossen werden weil sie anders sind als die anderen. Es gibt zahlreiche Gründe für dieses Mobbing, jedoch wirkt es sich auf den einzelnen mit schwerwiegenden psychischen Folgen aus. Die ausgeschlossenen Jugendlichen leiden unter starken Depressionen da sie glauben, sie wären für alle anderen unwichtig, weil ihr Selbstwertgefühl durch den Ausschluss stark sinkt. Durch die Anwendung von Gewalt wollen die Opfer des Mobbings die Aufmerksamkeit auf sich lenken und Anerkennung in ihrem Freundeskreis suchen, die sie nicht auf eine normale Weise erhalten haben. Ein Jugendlicher der von seinen Freunden ausgeschlossen wird, würde ohne Zweifel eine Schlägerei mit jemandem anfangen.

Entscheidend ist jedoch auch ohne Zweifel der zunehmende Mangel an familiären Halt für viele Jugendliche. Viele Eltern sind heute mit der Erziehung ihrer Kinder offensichtlich völlig überfordert, zum einen aus Zeitmangel, wenn beide Elternteile berufstätig sind, zum anderen wohl auch aus Mangel an pädagogischem Wissen – auch was den richtigen Umgang mit den heutigen Medien anbelangt, wobei sie ja meist noch auf keine übertragbaren Erfahrungen in ihrer eigenen Jugend zurückgreifen können.
So kann es in manchen Fällen zu psychischer Orientierungslosigkeit Jugendlicher kommen, wenn diese praktisch nie einen Ansprechpartner vorfinden und sich ihr Wertesystem selbst schaffen müssen. Bei manchen Familien ist psychische und physische Gewalt ein fester Teil der Erziehung. Wenn Jugendliche Gewalt miterleben, beispielsweise weil der Vater die Mutter schlägt oder sie selbst geschlagen werden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie später selbst gewalttätig werden.



Es gibt zahlreiche Ursachen für die Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen, deswegen muss man auch die möglichen Maßnahmen untersuchen wie man diesem Problem begegnen kann.

Zunächst sind Gegenmaßnahmen zu betrachten, die durch die Familie des Jugendlichen erfolgen können.
Als Erstes ist zu erwähnen, dass die Eltern mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen sollten. Besonderst in der Pubertätsphase brauchen die Jugendlichen einen guten Halt der von ihrer Familie erfolgen sollte. Je mehr Zeit die Eltern investieren mit ihren Kindern zu verbringen, desto mehr können sie ihnen beibringen, wie man in Konfliktsituationen reagieren muss. Viele Jugendliche wissen immer noch nicht, dass Gewalt keine Lösung in einem Konflikt ist. Die Tatsache ist, dass aus diesem Grund viele Jugendliche nicht wissen, wie sie sich bei einem Konflikt verhalten sollen. Man hört oft in den Nachrichten, dass Jugendliche, während die Eltern in der Arbeit sind, den kompletten Tag draußen mit ihrer „Clique“ sind und es dabei oft zu Gewalttaten kommt.

Ähnlich ist auch, dass in der Familie Stabile Familienverhältnisse herrschen sollten.
Viele Jugendliche leiden darunter, dass sich ihre Eltern getrennt haben und sie jetzt bei einem der Elternteile wohnen oder der Vater die Mutter schlägt. Dies wirkt sich enorm auf die Psyche der Jugendlichen aus, da sie jeden Tag die gleichen „Szenen“ sehen oder sich vor Sehnsucht nach dem anderen Elternteil quälen. Deswegen wollen sie die Anerkennung durch Gewalt erhalten, die sie von ihren Eltern nicht erhalten haben. Ich habe es miterlebt als sich die Eltern meines Freundes getrennt haben, war er nicht wiederzuerkennen und hat auf alles sehr aggressiv und gestresst reagiert ohne nach Lösungen in Gesprächen zu suchen.

Weitaus stärkere Gegenmaßnahmen könnte man von unserem Staat erwarten.
Eine dieser Gegenmaßnahme könnte darin bestehen, Strafen wie Schulverweise oder Gefängnisaufenthalte durch sozialdienstliche Maßnahmen zu ersetzen. Herkömmliche Strafen schrecken im Allgemeinen vor Gewalttaten nicht genügend ab. Im Gegenteil, viele Jugendliche geben damit an, welche Strafen sie schon aufgebrummt bekommen haben, weil sie damit zeigen, wie „cool sie drauf sind“. Sozialdienstliche Maßnahmen, wie zum Beispiel die Mitarbeit in einer Klinik, in der die Opfer von Gewalttaten behandelt werden, könnten den Jugendlichen klar machen, dass die Opfer unter Gewalttaten leiden und dass Menschen keine Objekte sind, mit denen man machen kann, was man will um seine Macht zu demonstrieren.
Vielleicht entwickelt sich dadurch bei ihnen sogar Mitgefühl für andere und sie finden einen Ausweg aus ihrer Gewalttätigkeit.

Man muss den Jugendlichen Gelegenheiten geben, dauerhaft ein Ventil zum Abreagieren ihrer Aggressionen geben, da Jugendliche die gewalttätig sind, meistens Wut auf alle haben, wobei der Sport eine gute Möglichkeit dafür wäre.
Dies geht allerdings nur wenn genügend Sporthallen und Sportanlagen gebaut sind und zahlreiche Sportvereine gegründet sind die gewalttätige Jugendliche ohne weiteres begrüßen würden. Zum Beispiel in Berlin hat ein ehemaliger Karatemeister ein Dojo für straffällige Jugendliche aufgemacht, um ihnen einen besseren Umgang mit ihren Aggressionen beizubringen. Anders als vermutet ist Karate nämlich eine Sportart, bei der es auf Disziplin und Selbstbeherrschung ankommt. Dies wird den Kindern dort beigebracht, damit sie lernen, ihre Gewalttätigkeit in den Griff zu bekommen.


Schluss hab ich selbst verfasst darum ist nichts in erinnerung geblieben.


Danke schonmal für eure Meinungen.
JaSa
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Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 324
Wohnort: Eschweiler

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2008 - 19:01:39    Titel:

Hallo,

Bist du in der 10. Klasse?

LG

JaSa
gaga22333
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2008 - 08:58:50    Titel:

JaSa hat folgendes geschrieben:
Hallo,

Bist du in der 10. Klasse?

LG

JaSa


jo, realschule bayern
drunkenmunky
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Anmeldungsdatum: 21.07.2008
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2008 - 09:28:59    Titel:

vielleicht haben sie es auch spitz bekommen, dass es kein Aufsatz von dir ist. Aber dann müsste die Benotung eigentlich noch schlechter sein
gaga22333
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2008 - 11:39:06    Titel:

drunkenmunky hat folgendes geschrieben:
vielleicht haben sie es auch spitz bekommen, dass es kein Aufsatz von dir ist. Aber dann müsste die Benotung eigentlich noch schlechter sein


Die müssen nur das benoten was auf dem Papier draufsteht und nicht von wo der Aufsatz kommt. Ich hab nicht gespickt oder so.
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2008 - 14:36:42    Titel:

Ich habe nur Fragen, keine Antwort!

Du hast also für die „Abschlussprüfung 2006“ an den Realschulen in Bayern - Deutsch – analog zu den dokumentierten Aufgaben:

http://www.realschule.bayern.de/lehrer/dokumente/apr/d/2005/eroerterungen_2005.pdf
http://www.realschule.bayern.de/lehrer/dokumente/apr/d/2006/eroerterungen_2006.pdf

... selber dir das Thema als Erörterung gestellt und ausformuliert – und Glück gehabt, weil das dem Unterricht (und wohl den Andeutungen…) der Lehrerin entsprach?

Da deine zu Hause gefertigte Arbeit ja im Vergleich und im Leistungsverhältnis die Stichworte und Begriffe und Intentionen spiegeln muss und in den Voraussetzungen der anderen Arbeiten in der Klasse entsprechen muss, ist deine einzelne, isolierte Erarbeitung schwer einzuschätzen.

Wie kommt jemand als fachl. Mitarbeiter von der „Regierungsabteilung“ dazu, die Arbeit dir vergleichend zu bewerten und sich genau in der Note festzulegen? - Er kannte deine Arbeit. Kannte er auch die schriftliche Einordung und Bewertung? (Da hackt ja keine Krähe einer anderen etc...)

Entspricht wohl in etwa dein Text hier im Forum (grammatisch und rechtschreibmäßig) dem abgegebenen Prüfungspapier?

War es geübt und für die Prüfung gefordert, sozialwissenschaftliche Begriffe herzuleiten, sie zu begründen?

Wie war deine Deutschleistung im Halbjahr zuvor?

Sind in der Klasse die vorherigen Noten bestätigt worden, so durch die Bank...?

Hast du den Eindruck, dass diese offizielle „Kommunikationsplattform“ häufig benutzt wird, um sich für die Abschlussprüfung vorzubereiten:

http://www.realschule.bayern.de
gaga22333
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2008 - 20:24:15    Titel:

Zitat:
Du hast also für die „Abschlussprüfung 2006“ an den Realschulen in Bayern - Deutsch – analog zu den dokumentierten Aufgaben:

http://www.realschule.bayern.de/lehrer/dokumente/apr/d/2005/eroerterungen_2005.pdf
http://www.realschule.bayern.de/lehrer/dokumente/apr/d/2006/eroerterungen_2006.pdf

... selber dir das Thema als Erörterung gestellt und ausformuliert – und Glück gehabt, weil das dem Unterricht (und wohl den Andeutungen…) der Lehrerin entsprach?


Richtig. Ausserdem wurde hier im Deutschforum damals auch diskutiert welches Thema drankommen könnte. Ich bin nicht der einzige der sich auf so eine Weise vorbereitet. Viele Leute haben das selbe System.

Zitat:
Wie kommt jemand als fachl. Mitarbeiter von der „Regierungsabteilung“ dazu, die Arbeit dir vergleichend zu bewerten und sich genau in der Note festzulegen? - Er kannte deine Arbeit. Kannte er auch die schriftliche Einordung und Bewertung? (Da hackt ja keine Krähe einer anderen etc...)


Ja meine Prüfung wurde halt dahin geschickt und der hat es angeblich durchgeguckt. Ich glaub nicht, dass der Fachmitarbeiter der auch ein Lehrer ist gegen seinen Kollegen vorgeht und die Arbeit anderst bewertet der hat da nur zugestimmt und fertig und man kann dagegen jetzt wirklich nichts mehr machen.

Zitat:
Entspricht wohl in etwa dein Text hier im Forum (grammatisch und rechtschreibmäßig) dem abgegebenen Prüfungspapier?


Ja. Vielleicht sind paar Wörter anderst aber insgesamt genau das selbe.

Zitat:
War es geübt und für die Prüfung gefordert, sozialwissenschaftliche Begriffe herzuleiten, sie zu begründen?


Es war eigentlich eine ganz normale Erörterung gefordert mit Gründen und Gegenmaßnahmen. Aber war das ein Fehler mit den Begriffen?

Zitat:
Wie war deine Deutschleistung im Halbjahr zuvor?


Da die Lehrerin was gegen mich hat und ich es nicht beweisen kann, waren meine Leistungen schlecht und das nicht nur bei mir. Nun hab ich ein guten Aufsatz abgegeben und hab trotzdem eine schlechte Note bekommen. Die konnte mir ja auf keinen Fall eine 3 geben egal ob der Aufsatz gut ist oder nicht. Man kann das nicht beweisen. Erst recht wenn ein anderer Mensch das kontrolliert hat mit der gleichen Meinung.

Zitat:
Sind in der Klasse die vorherigen Noten bestätigt worden, so durch die Bank...?


1/3 der Klasse hat sich verschlechtert. Oder meinst du was anderes damit?
Melishe
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 277

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2008 - 20:57:57    Titel:

Auch wenn das jetzt vielleicht nicht besonders höflich klingt, aber ich finde den Musteraufsatz nicht besonders gut. Es finden sich gehäuft Fehler, sowohl die Schreibrichtigkeit als auch die Wortwahl überzeugen immer wieder nicht. Zum Beispiel:

Die Anzahl jungendlicher Krimineller steigt in der Bundesrepublik von Jahr zu Jahr in einem beängstigenden Maße an. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl jugendlicher Tatverdächtiger um 50% angestiegen. Bei einem Großteil der Straftaten Jugendlicher ist Gewalt im Spiel. Deswegen stellt die folgende Erörterung eine Frage nach den Gründen für dieses Gewalttätige Verhalten der Jugendlichen und beschäftigt sich mit den möglichen Gegenmaßnahmen für dieses Problem.

Wortwiederholung: steigt an - angestiegen, eine Frage --> die Frage, gewalttätig: klein nicht groß, für passt nicht: das heißt, dass du in vier Sätzen hier vier Fehler gemacht hast.

Es wäre vielleicht klüger gewesen, sich den Aufsatz durchschauen zu lassen, bevor du ihn gelernt hast....

Zum Thema: "eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus" - das stimmt so nicht, es werden immer wieder Noten verändert. Im Normalfall kennen sich die Lehrkraft an der Schule und der Mitarbeiter des KuMi nicht einmal, diese Mitarbeiter haben sowohl einige Dienstjahre hinter sich gebracht als auch Erfahrung als Fachschaftsleiter - es ist ihnen also nicht fremd, Kollegen und Kolleginnen zu korrigieren.

Es ist ja hier so, dass offensichtlich drei Lehrkräfte (jede Arbeit wird ohnehin von zwei Lehrkräften korrigiert, deine ging dann noch ans KuMi und wurde noch einmal nachgesehen) deine Arbeit angeschaut haben, die alle drei der Meinung waren, dass die Leistung ausreichend und nicht befriedigend ist. Möglicherweise haben die Recht? Schließlich kennen dich zwei dieser drei Lehrkräfte vermutlich nicht einmal, das heißt, sie dürften auch kaum etwas gegen dich haben.

Wieso hast du nicht die Möglichkeit der mündlichen Prüfung genutzt, um deine Noten zu verbessern?

lg
Melishe
gaga22333
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Newbie


Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2008 - 22:53:03    Titel:

danke fuer die meinung. man kann nur in die muendliche pruefung gehen wenn man sich verschlechtert. ja auf rechtschreibfehler hab ich in der pruefung geachtet also die lern ich nicht mit sondern die kompletten saetze. du hast schon recht dass es nicht so gut ist. aber is da ausser der einleitung alles andere auch schlecht oder?
Caillean
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Moderator


Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1227

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2008 - 11:15:48    Titel:

oh, Beleidigungen wenn die Argumente ausgehen, sehr kreativ Rolling Eyes
Frag nicht nach Meinungen wenn du sie nicht hören willst. Ich glaube was du wolltest war "sagt mir das mein Lehrer unfair ist und ich was besseres verdient habe" aber das stimmt nun einmal nicht.
Wo liest du denn bitte das:
Zitat:
@sm00ther: Du wünscht mir alles schlechte, dass ich nie was erreich im Leben?
aus smoothers Beitrag? Laughing
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