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Abschlussprüfung Deutsch mit 4 benotet.Was ist eure Meinung?
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gaga22333
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2008 - 17:07:54    Titel:

@phantz: Danke für eine der besten Antworten in diesem Thread ^^.Vielleicht auch die beste.
Ja ich werde das jedenfalls noch mal versuchen weil da vielleicht noch was geht, aber die Chance ist natürlich sehr klein.
Wir hatten 240 min Zeit also 4 volle Stunden. Sehr viel eigentlich.
phantz
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Anmeldungsdatum: 24.03.2006
Beiträge: 1315

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2008 - 17:38:20    Titel:

240 Minuten....das spielt Dir natürlich nicht in die Karten.
Wären es weniger (z.B. die Hälfte), so hätte die recht solide Gliederung mehr ins Gewicht fallen müssen...aber bei 240 Minuten sieht das natürlich anders aus...

Aber okay - sobald Du die Erörterung dann auch korrigiert vorliegen hast, kann man weitersehen. Wenn Du dann immer noch nicht einverstanden bist mit der Note, ist der Lehrer erstmal in der Bringeschuld und er muss belegen, dass die Note angemessen ist.

Theoretisch könntest Du ja auch Einspruch einheben gegen die Note (in jedem Bundesland ein wenig anders...), da sollte man aber eines berücksichtigen: Umso höher die Instanz, an die Du dich wendest, umso höher auch der Fall. Und gerade, wenn man berücksichtigt, dass deine Erörterung ein Plagiat ist (da gibt es keine Diskussion), kann der Schuss für dich natürlich noch komplett nach hinten los gehen.
Maich
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Anmeldungsdatum: 01.06.2008
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2008 - 21:40:02    Titel:

Hallo lieber gaga!

Auch ich habe deine Ausführungen gelesen. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man Schüler nicht bestrafen sollte, wenn ein gewisses Bemühen zu erkennen ist. Wenn ich den Sachverhalt richtig beurteile, dann hast du zahreiche Zitate auswendig gelernt oder abgeschrieben und nicht besonders viel eigenständig zu diesem Thema beigetragen. Das ist natürlich nicht zu belohnen, aber in Anbetracht dessen, dass es sich um eine Abschlussprüfung an der Realschule handelt, würde ich persönlich sehr viele Fehler verzeihen. Ich hätte kein Problem damit, dir eine drei zu geben, aber ich bin ja leider nicht für deine Benotung zuständig. Da ich aber weiß, dass die meisten Leute eine andere Einstellung als ich haben, wundert es mich nicht, dass diese Arbeit mit vier bewertet wurde (und du hättest auch eine fünf kassieren können). Ich gehe davon aus, dass der Umgang mit dem so genannten geistigem Eigentum in deinem Alter recht schwierig ist und deshalb bin ich auch nicht dafür, dir daraus keinen Strick zu drehen.

Nun ist es aber auch so, dass ich die Arbeit inhaltlich für äußerst fragwürdig halte (also da hätte ich empfohlen, sich lieber auf eine andere Quelle zu verlassen). Bespielsweise schreibst du, dass die Anzahl krimineller Jugendlicher steigt, dann heißt es aber in deiner Prämisse (so habe ich das jedenfalls verstanden), dass die Anzahl jugendlicher Gewaltverdächtiger um 50% gestiegen ist. Dies sind verschiedene Dinge und man erhält beispielsweise durch eine verstärkte Fahndung fast automatisch mehr Verdächtige. Dann geht es weiter mit der Gewalt in den Medien. Du unterstellst hier grundsätzlich negative Folgen. Leider ist dieses Thema aber längst nicht endgültig geklärt. Meiner Meinung nach ist dieser Teil pure Spekulation. Dann heißt es an einer anderen Stelle, dass der Absturz unter gewissen Bedingungen sicher wäre. Das ist mit Sicherheit nicht so (Der Umkehrschluss wäre, dass Taten nur über das Umfeld interpretiert werden können und es unmöglich ist, eigeninitiativ moralisch zu handeln.). Dann schreibst du sogar: "Ein Jugendlicher der von seinen Freunden ausgeschlossen wird, würde ohne Zweifel eine Schlägerei mit jemandem anfangen." Das geht ebenfalls zu weit (und man soll doch nicht von sich selbst auf andere schließen Wink ). Später heißt es, dass es heute einen Mangel an pägagogischem Wissen gibt (im Gegensatz zu früheren Zeiten). In diesem Zusammenhang kann ich nur empfehlen, sich mit pädagogischen Methoden der Vergangenheit auseinander zu setzten. Dann kommen die Gegenmassnahmen, die deinem Text nach klar von der Familie zu übernehmen sind. Auch hier gibt es Kontroversen. Der Erziehungauftrag liegt nicht automatisch bei der Familie. Ob es sinnvoll ist, dass Täter die Opfer pflegen, weiß ich auch nicht so genau. Ich persönlich würde es als Opfer ablehnen, von einem Gewalttäter gepflegt zu werden.

In vielen Fällen fehlen die logischen Zusammenhänge, Fehlschlüsse sind also wahrscheinlich. Interpunktion und Ausdruck erscheinen auch problematisch (identisch mit der Arbeit?).

LG
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