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Große Übung Strafrecht Heidelberg WS 2008/09
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Große Übung Strafrecht Heidelberg WS 2008/09
 
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Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2008 - 13:05:13    Titel:

P hat kenntnis von der absprache, täuscht also darüber
das führt auch zum schaden
strafbar nach §263 (wenn man irrtums unterhaltung ausreichen lässt oder S hierduch erstmal getäuscht wurde)

was anderes:
wie habt ihr die konkurenz zwischen dem fordern und sich versprechen lassen des B gemacht?
außerdem das verhältnis zur untreue
tatein- oder -mehrheit?
Suu
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Anmeldungsdatum: 17.09.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2008 - 14:01:49    Titel:

HAst Du denn einen Eingehungsbetrug des V bejaht? Denn dann würde sich die Rechnungsstellung des P doch nur als sukzessive Beihilfe zum Betrug des V darstellen (Betrug ist vollendet, aber nicht beendet- materielle Beedigung eines Eingehungsbetruges erst durch Erfüllung: Schaden wird vertieft- endgültig herbeigeführt), oder? Andererseits hatte ich auch überlegt, ob darin nicht dennoch ein eigenständiger Betrug zu sehen ist, da hierdurch ein zusätzlicher Schaden (1 000 000 Euro, der bei der Eingehung besteht ja nur in Differenz zwischen hypothetischen Wettbewerbspreis und ZUschlagspreis) entsteht. Es verunsichert mich aber, dass in allen Aufsätzen/ Diss.zum Submissionsbetrug steht, der ERfüllungsschaden sei zu prüfen, WENN nicht bereitsdurch die Eingehung ein Schaden entstanden sei.
ZU Konkurrenz fordern/ versprechen: Innerhalb des Tatbestandes der Bestechlichkeit? QWieso Konkurrenz,dann hat er doch einfach nur den Tatbestand in zwei Varianten erfüllt?
Und zur Strafbarkeit des B: Habt ihr eine Betrugsbeihilfe durch Unterlassen oder, weil er das täterschaftliche Begehungsunrecht eines Dritten nicht hindert, eine Täterschaft geprüft? Bereitet mir dann Probleme, wenn ich in der Rechnungsstellung nicht einen eigenständigen Betrug sehe, denn Täterschaft, obwohl der Tb schon vollendet ist ???
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2008 - 14:16:29    Titel:

ich hab den eingehungsbetrug abgelehnt
hab bei b nur bestechlichkeit untreue und versuchte erpressung

zur bestechung:
es ist ja nicht einfach so, als hätte er den Tb in 2 varianten erfüllt wie bei §223, sondern es sind jweils selbstständige und zeitlich getrennte handlungen, die außerdem vlt auch auf andere unrechtsvereinbaarungen zurückgehen
(beim fordern unbestimmter vorteil beim versprechen lassen konreter vorteil)
von daher könnte man es vlt schon als 2 fache bestechlichkeit in tatmehrheit sehen, aber bin mir da nicht so sicher
ich will vor allem auch das nicht 2x durchprüfen, weil der platz schon recht knapp bemessen ist
Suu
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Anmeldungsdatum: 17.09.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2008 - 16:23:22    Titel:

Danke, das hab ich total ignoriert!!
müko sagt, jede Tathandlung bilde eine selbstständige Straftat, dies gelte auch für das Verhältnis zwischen den verschiedenen Begehungsformen. Die Zusammenfassung mehrerer Taten zu einer fortgesetzten Handlung käe nicht in Betracht. TAtbestandliche Handlungseinheit nur dann,wenn es sich um die selbe Unrtechtsvereinbarung handele, also wenn einzelne Vorteile konkretisiert seien. Bei der Forderung sind die Vorteilenochnichtkonkretisiert,also Tatmehrheit?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2008 - 16:51:18    Titel:

ja, so hab ich es mir auch überlegt
aber muss man dann echt 2x alles durchprüfen?
Suu
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Anmeldungsdatum: 17.09.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 12:25:32    Titel:

Ich denke anders wird mans leider nicht machen können...
jurypa
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Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2008 - 12:33:12    Titel:

Mir fehlt langsam echt der Überblick und ich weiß überhaupt nicht mehr was ich jetzt bei wem prüfen soll!
Also, spontan würde ich bei V mal folgendes prüfen:
A) Strafbarkeit wegen Absprache
I. Eingehungsbetrug
II. Erfüllungsbetrug
B) Strafbarkeit wegen Verwendung minderwertigeren Betons
I. Betrug
C) Verletzung des H durch Einsturz der Halle
I. Körperverletzung
Strafbarkeit des P:
A) Absprache mit B
I. Vorteilsgewährung
B) Rechnungstellung
I. Betrug
Strafbarkeit des B:
A) Absprache mit P
I. Vorteilsannahme
II. Bestechlichkeit
III. Erpressung
B) Nichteinschreiten trotz Kenntnisnahme
I. Untreue

Das kann auf keinen Fall schon alles sein. Was fehlt mir denn jetzt noch so ganz offensichtlich.
Wär super, wenn ihr mir ne kleine Hilfestellung geben könntet!!!
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2008 - 13:15:05    Titel:

warum p nicht wegen bestechung?
dann noch v wegen 334,13
und 263, 25II oder 26 (rechnung)

hm, ich hab vorteilsgewährung nicht extra geprüft
wenn du noch nach tatbeständen suchst, hast du dann zu viel platz?
kann ich mir eigentlich nicht recht vorstellen xD
jurypa
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Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2008 - 13:19:56    Titel:

Von zu viel Platz kann keine Rede sein! Ich will nur nichts vergessen haben. Ich hab schon 15 Seiten ohne großartig was ausformuliert zu haben. Das wird ganz schön Arbeit bis ich das alles gekürzt hab. Dann hab ich wohl auch keine Gliederungspunkte mehr, sondern einfach nur noch Tatbestand dastehen!
Suu
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Anmeldungsdatum: 17.09.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2008 - 13:10:39    Titel:

Also ich hab Vorteilsgewährung/ nahme auch nicht extra,sondern sofort die Bestechlichkeit/ die Bestechung geprüft. Vorteilsgew. ist doch nur einschlägig,wenn es eine erlaubte Diensthandlungist, aber das Unterlassen des B ist nicht erlaubt. Bei B dachte ich außerdem an (sukzessive) Betrugsbeihilfe (und dann Abgrenzung,ob Garant, der einen anderen nicht an seiner Tat hindert, selber Täter ist) ,denn er hätte die ERfüllung (Beendigung) durch sein Einschreiten abwenden können. Außerdem habe ich bei B noch Strafvereitlung im Amt durch Unterlassen (Anzeigepflicht weil Polizeigewalt der Gem., § 44 III Gem O) , das setzt aber voraus dass Eingehungsbetrug bejaht wurde. Und zur SDtrafbarkeit des P: DA verstehe ich noch immer nicht, ob es Beihilfe (sofern bereits Eingehung als Betrug gewertet wurde) oder dennoch eine selbstständige Tat war.
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