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Große Übung Strafrecht Heidelberg WS 2008/09
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Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2008 - 14:14:23    Titel:

begeht er die strafvereitelung nicht evtl zur selbstbegünstigung?
kommt drauf an, wann es vollende ist

hmm
sind es bei fordern und versprechen lassen wirklich 2 verschiedene unrechtsvereinbarungen, so dass es tatmehrheit wäre?
weil immerhin beziehen sie sich auf dieselbe diensthandlung
es ist lediglich ein anderes entgelt
aber das ist ja vlt nicht ungewöhlnich in einer verhandlungssituation
ich fordere 10, er bietet 8 ich nehme an
das gehört ja doch irgendwie zusammen, weil es eben um dieselbe diensthandlung geht

und woraus ergibt sich eig genau der vorsatz des B bezüglich des vermögensschadens seiner untreue?
er muss ja nicht unbedingt den vertrag gekannt haben
bei p als prokurist würd ichs noch einfach so annehmen
aber ohne angaben im SV find ich das beim bürgermeister schon fraglich
der kennt ja nicht alle verträge und hat evtl auch keine genauere vorstellung wie es so bei den ausschreibungen abgeht

dass er sich an p wendet, ist kein eindeutiges indiz
dass solche absprachen nicht ok sind dürfte klar sein, dass der gemeinde daraus ein schaden in höhe von 1 mio erwachsen kann hingegen nicht
jurypa
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Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 09:40:44    Titel:

Habt ihr eigentlich bei der Bestechung durch P irgendwie mal erwähnt, dass er das Angebot eigentlich gar nicht ernst gemeint hat?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 11:59:12    Titel:

beim vorsatz
glados
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Anmeldungsdatum: 03.10.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2008 - 11:03:31    Titel:

und bei veruchter Erpressung auch noch ein bisschen (wenn er das Zeugs bekommen hätte wärs ja vollendet.....
Nochmal zu der Untreue wegen dem Ausgleichzahlungen ich bin einbisschen irrietiert in den Falllösungen die ich zum Submissionsbetrug hab (Bsp. JuS 1999 ,160,JuS 2001 886,und auch in den BGH Urteilen zu den Submissionsabsprachen (hypothetischer Marktwert...) find ich nix dazu. bei dem Fall 1 Wirtschaftsrafrecht (s.o) liegt ja der Sachverhalt schon anderes als da wirklich ein Bestechungs versuch UNternommen worden ist.---
ALIGATOR21
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Anmeldungsdatum: 08.10.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2008 - 08:31:08    Titel:

Ich Danke dir vielmals!!!))) 3003, 305 sind zwar schön ... aber passen eh nicht mehr .. von daher (^_^)

Aber ... Wink ... ich würde gerne noch mal nachhaken:

Die einzigen Personen der Stabilitas, die von der Preisabsprache wussten, waren laut SV P und V ... ich kann ja noch nachvollziehen, dass man bezüglich der 300.000 Euro an die Konkurenten hier nicht von § 246 Unterschlagung (bzw. Veruntreuung) sprechen kann, da der Sachverhalt nicht eindeutig aussagt, ob die anderen 4 VV von der Preisabsprache wussten .. und somit Unterschlagung (Abs. II) gegenüber der Stabilitas nicht unbedingt vorliegen muss bzw. ich da was "reininterpretieren" müsste
.. aber im Bezug auf die Gemeinde ... Durch die Rechnungstellung durch R und durch die Anweisung durch V ... haben die sich nichet nach 246 - der eine wegen 246 II ... der andere wegen Anstiftung bzw. Mittäterschaft strafbar gemacht ... sie wussten doch das sie bei wettbewerbsbeschränkenden Preisabsprachen lediglich 6000000 in Rechnung stellen durften .. sie haben also ne Million der der Gemeinde "unterschlagen" ... oder bin kommplett falsch?!?

Danke dir auf jeden Fall für Deine Hilfe Ronnan! Und sag mir, wenn du dat hier noch siehst, was du davon hällst?!?!!!

)))
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2008 - 12:59:48    Titel:

also das seh ich nicht als unterschlagung
ne unterschlagung ist ja mehr oder wenieger ein diebstahl ohne gewahrsamsbruch

aber sie nehmen sich das geld ja nicht, sondern alsses es sich geben
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