Studium, Ausbildung und Beruf
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Studium, Ausbildung, Familie.. ? (vorsicht lang!)
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DeVenus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2008 - 14:14:11    Titel:

Ich gebe dir recht, manchen scheint es vielleicht so aber das sieht jeder anders.
Ich würde es nicht unbedingt planen nenne, denn NICHTS kann man planen. Aber es ist eben ein Wunsch von mir nicht erst mit 35 ein Kind zu bekommen. Ich würde auch meine Hand dafür nicht ins Feuer legen, dass es vll anders kommt.. aber ich habe es fest vor nicht ewig zu warten!
eagle05
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 2481
Wohnort: Essen [NRW]

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2008 - 15:51:02    Titel:

Krawallbiene hat folgendes geschrieben:
mal ne Frage..ist es nicht langweilig alles im Leben verplant zu haben? Naja ok nicht alles , aber Kinder etc. sind ja schon ein großer Schritt. Will man nicht erst selbst mal etwas leben?

Klar sind Ziele im Leben wichtig und es ist mir auch klar, dass diese Ziele für jeden anders sind. Aber ich könnte es mir nicht vorstellen, dass ich mir Nen Plan erstelle wo ich sagen kann zu dem und dem Zeitpunkt will ich spätestens Kinder haben etc.

Ich bin nächsten Monat fünf Jahre mit meinem freund zusammen, aber Kinder, Hochzeit etc sind da überhaupt kein thema. Könnte ich mir auch nicht vorstellen.

Ja ich weiß, jeder ist anders- das ist auch gut so. Aber mich würde s stören, wenn wirklich alles geplant ist...

da hast du recht. Sie hat als Aviater ein "Abimeter". Das nenn ich planung Wink
DeVenus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2008 - 13:58:02    Titel:

Alles ist relativ Laughing
Riotgirl88
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Anmeldungsdatum: 25.07.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2008 - 17:56:35    Titel:

Also, das Planen an sich würde ich eher als eine gesunde Lebenseinstellung sehen. Klar, man kann natürlich nicht alles planen. Vielleicht klappt das mit dem Studium nicht so, man merkt währenddessen, dass es einen doch nicht so interessiert oder dass man zu schlecht dafür ist. All das kann passieren.
Aber ich denke, dass es nicht verkehrt ist, eine gewisse Richtung einzuschlagen, auch wenn es für einige so aussehen mag als ob dies zu früh wäre.
Ich kann Venus auch sehr gut verstehen wenn sie nicht zu alt Mutter werden möchte. Mir geht es da genauso. Ich würde schon ganz gerne unter 30 Mutter werden, aber auch erst nach dem Bachelor bzw. Master. Frühestens aber erst mit 25.
Und wenn man von seinem Partner dabei unterstützt wird, ist das auch alles kein Problem, Karriere und Kind unter einen Hut zu bringen, wenn man denn will. Venus will ja, so wie ich das gehört habe, 2 Jahre daheim bleiben? Meinst du nicht, dass 2 Jahre etwas viel ist? Ich möchte das nicht kritisieren, aber gerade wenn man frisch fertig studiert hat und dann direkt ein Kind bekommt, dann wird es schwierig als junge Mutter danach nach weiteren 2 Jahren einen Job zu finden. Übrigens ist es lohnenswerter (zumindest hier in NRW) wenn der Mann Vaterschaftsurlaub nimmt. Da gibt es mehr Geld Wink
DeVenus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2008 - 09:07:06    Titel:

@Riotgirl88:

Naja, soweit sind wir noch nicht Laughing Vielleicht bleibt dann auch er daheim, mal sehen Wink

Mir geht es einfach darum dass ich nich nach 8Wochen nach der Geburt schon wieder arbeiten will. Denn deswegen hab ich kein Kind bekommen, sondern wenn dann will ich auch erstmal 24h für das Kind da sein.
Mit 2/3 Jahren kann man dann immer noch Betreuung suchen.
Aber mir ist schon klar, dass es nach 2 Jahren schwer wird wieder einzusteigen, gerade wenn man vorher schon etwas höher gearbeitet hat.
Chaoskind
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2008 - 23:21:34    Titel:

@DeVenus
Ich kann sehr gut verstehen, dass du dir so viele Gedanken zu deiner Zukunft machst (ich bin auch so). Aber ich denke, dass sich das schon irgendwie alles ergeben wird... Da sich aber niemand, der sich mit diesen Fragen beschäftigt gerne mit dieser Aussage zufrieden gibt:

Du solltest für dich entscheiden, was dir wichtig ist. Wenn du also ein Studium machen möchtest, dann tu das. Sonst könnte es sein, dass du es irgendwann bereust. Die Idee, nach dem Bachelor-Abschluss zu arbeiten, ist da doch wie auf dich zugeschnitten. Genau dafür wurde ja auf das Bachelor- und Master-System umgestellt.
Natürlich ist nach einer Pause vom Arbeitsleben der Berufseinstieg schwierig und bei Akademikern vielleicht ein bischen schwieriger, aber das Problem wird im Allgemeinen auch bei einem Ausbildungsberuf bestehen.
Außerdem hättest du dann ja vielleicht die Möglichkeit erstmal einen Job anzunehmen, der erstmal nur eine niedrigere Qualifikation verlangt und dich dann hocharbeiten.Und solltest du nach dem Bachelor-Abschluss tatsächlich schon gearbeitet haben, hättest du den Vorteil, schon ein paar Jahre Berufserfahrung vorzeigen zu können und das ist bei Arbeitgebern immer gern gesehen.

Lg,
Chaoskind
xpac
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Anmeldungsdatum: 16.07.2008
Beiträge: 112

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2008 - 00:23:45    Titel:

Bin grad mal durch den Thread geflogen, halb gelesen, und kann mich dem Grundtenor gut anschließen.
Erstens, studier! Du scheinst ja ne recht Helle zu sein, nutz es aus!
Ich komm grad aus der Ausbildung und mach an meinem ersten Studientag zehn Kreuze, wenn meine Gehirn nach 2 Jahren endlich mal wieder in Benutzung kommt unter der Woche. Gut, etwas übertrieben, und ich hab für meine spätere Studienwahl auch viel gelernt, aber nur Ausbildung wär der Untergang, und der Großteil der fähigen Mit-Azubis, die ich hatte, will auch studieren und noch was dran hängen. Als Orientierungsphase taugts allerdings ganz gut Smile

Verplan dich nicht zu früh. Grobe Ziele oder Wunschvorstellungen haben ist gut - aber du bist noch so jung, auf dich kommt noch jede Menge Veränderung zu, du wirst deine Meinung zu vielen Sachen vermutlich noch mehr als einmal ändern - genieß deine Abizeit, dann Studium oder Ausbildung, und wenn du dann immer noch mit deiner Kinderplanung so stehst wie heute, dann hast du immer noch alle Freiheiten, das zu machen. Smile

Das schöne ist doch, immer mal wieder umentscheiden und neuentdecken zu können. Ein guter Freund hat sich für 12 Jahre beim Bund verpflichtet - das ist mein persönlicher Horror, 12 Jahre festgelegt sein Smile

Viel Glück, wie auch immer du dich entscheidest Smile
fraeuleinwunder
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 257

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2008 - 10:55:16    Titel:

Hallo!

Du schreibst am Anfang, dass man ja nie wissen könne, was in 5 Jahren so ist, aber Du eben planen willst, weil Du den "Zufall" (Frisch hätte hier sicher einiges interessantes zu sagen Very Happy) nicht magst.

Kann es sein, dass Deine Familienpläne irgendwie doch eher ein Mittel sind, um Halt in einer so chaotischen Zeit wie zu Studienbeginn zu finden? Du schreibst, Du legst Dich nicht gern fest - das klingt in Kombination mit den Plänen für mich ein wenig, als würdest Du etwas Angst vor dem Unbekannten (Studium, Karriere) haben und daher Halt in bewährten Konzepten, im Bekannten wie Familie, Deiner Beziehung suchen. Vllt schätze ich das ja auch falsch ein, aber es wäre interessant zu hören, was Du dazu sagst.

Ich kenne das Problem auch, nur dass ich etwas andere Voraussetzungen habe. Ich bin jetzt 23 und fange im WS erst mit dem Studium an. Prinzipiell hätte ich auch gerne Kinder, irgendwann, nur, dass das "irgendwann" sich bei mir auf ein nicht zu großes Zeitfenster erstrecken kann, da ich nach dem Master 28 (fast 29) sein würde und im Idealfall den Dr dranhängen will (falls ich dazu fähig bin, aber so rein vom Wunsch her) - da wäre ich mindestens 31, was karrieretechnisch wohl noch ok ist, biologisch langsam kritisch wird. Im Studium will ich keine Kinder bekommen und zudem müsste man auch erstmal als Postdoc arbeiten (ganz zu schweigen vom wollen, denn das stelle ich mir spannend vor).

Gleichzeitig führe ich eine Fernbeziehung in die USA inzwischen, weil mein Holder seine Karriere als Doktorand vorantreibt und hab insofern gar keine Chance, zu schauen, ob die Konstellation "alltags- und familienbezogen" passt.
Andererseits habe ich (und deshalb schreib ich das) manchmal auch leichte Ambitionen, vllt doch einfach was "leichteres" zu machen und Familie einen größeren Stellenwert einzuräumen - das war aber bisher immer nur der Fall, wenn ich von der Verantwortung, die ich gerade für mein Leben übernehmen muss, etwas Angst bekomme habe, denn eigentlich ist mein Ziel seit ich mich zurückentsinnen kann Wissenschaft.

Ich denke, es ist wichtig, dass Du Dich insofern mal fragst, was Du von der Familie abgesehen so in Deinem Leben erreichen willst. Für mich liegt die Gewichtung da stärker auf Karriere (zur Not eben auch ohne Kinder und Familie, aber man kanns nie planen und einem interessanten Forschungsprojekt würd ich Vorrang einräumen), aber für mich klingen Deine Ausführungen noch so ein bißchen unsicher, als würdest Du auch noch gar nicht wissen, was Dich genau interessiert. Du schreibst auch oft, alle sagen, Du solltest studieren - aber was willst Du, wenn Du mal Deinen Freund und alles ausblendest?

Was würdest Du tun, wenn eure Beziehung die Studienphase nicht übersteht? Nicht, dass ich euch das wünsche, im Gegenteil, aber Du solltest auch diese Möglichkeit mal durchgehen und Dich fragen, was Du dann tun würdest bzw ob Du nicht enttäuscht wärest, wenn Du Dich in Wahl des Studienfachs und -orts zu sehr gebunden oder abhängig gemacht hättest. Man weiß halt nie, was klappt und was nicht, daher würd ich empfehlen, dass ihr euch beiden die Chance gebt, euch "eigenständig" zu entwickeln und selbstständig zu werden - wenn es dann immer noch passt, könnt ihr doch immernoch Heiraten, Familie planen etc, aber erstmal solltet ihr eure eigenen Leben auf euch zukommen lassen.

Viele Grüße!
Midlife
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2008 - 13:18:35    Titel:

muemmel_0811 hat folgendes geschrieben:
ich schließe mich Paul an: mach Dir nicht so viele Gedanken über Sachen, die man beim besten Willen nicht planen kann ...


Frauen denken da anders. Die wollen regelmäßig das gesamte Leben durchplanen. Bei der einen setzt dieser Zwang schon mit 18 ein, bei den anderen erst mit knapp über 30.
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2008 - 13:23:03    Titel:

bei einem 3,8 schnitt sollte man wohl eher an eine ausbildung denken, da das risiko des abbruchs an einer FH doch immens wäre.

Ausnahme, wenn du genau weist, dass es nur an der Faulheit lag und dir sicher bist, diese überwinden zu können.
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