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Hausarbeit im Zivilrecht für Fortgeschrittene Uni Gießen
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bell0808
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Anmeldungsdatum: 20.09.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2008 - 18:42:05    Titel:

@königdede
und was hat das für Auswirkungen, dass die Bank nicht auf die Forderung verrechnen darf? Stell ich das nur fest, diskutier das mehr oder weniger kurz und sag dann "also zahlt S wie gewollt auf die Grundschuld" oder ergeben sich daraus weitere Komplikationen? Wär für eine Antwort auf diese Frage sehr sehr dankbar!
Observer
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Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 24
Wohnort: Giessen

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2008 - 15:55:40    Titel: Die Uhr tickt :)

1. Das S auf die Darlehensschuld B-V leistet, halte ich für schwer haltbar, da er die Zwangsvollstreckung in SEIN Grundstück abwenden will und damit eher auf die Grundschuld zahlt.
Wie sich das auf eine mögliche Erfüllung der Hauptschuld B-S auswirkt, will ich hier nicht schreiben (dazu findet man schon etwas Exclamation ).
Ausführungen zum Uralt-Streit, ob und wann und unter welchen Voraussetzungen es eine Tilgungsbestimmung gibt, würde ich extrem kurz halten. (passend hierzu: Flume ist übrigens vorgestern vor zwei Wochen 100 Jahre alt geworden. Surprised )

2. Eine Anfechtung zu prüfen, ist konsequent, wenn man eine für S nachteilige (konkludente) Tilgungsbestimmung annimmt. Jedoch würde ich mir das nochmal gut überlegen ... Rolling Eyes

3. Die beiden Klauseln müssen wohl AGB-rechtlich überprüft werden, sonst würden sie nicht genannt sein.
Klasuel 1: "tricky" Wink
Klausel 2: zugunsten der Bank prüfen, dann aber verwerfen
(gibt ja wie schon gesagt zu beiden Klauseln BGH-Entscheidungen)

4. Vor dem Anspruch B-V aus 765 muss NICHT ein Anspruch B-S geprüft werden, da eine selbstschuldnerische Bürgschaft vorliegt. Idea

5. Wo kann man hier gegen das Abstraktionsprinzip verstoßen Question
Und das Schuldprinzip gab es bis zum Jahre 1977 im Familienrecht. Momentan gibt es das nur noch im Strafrecht. Was hat das mit der Hausarbeit zu tun Question Question
königdede
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Anmeldungsdatum: 11.09.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2008 - 13:22:21    Titel:

jad das mit dem schuldprinzip war beschissen formuliert, damit wollte ich nur darauf aufmersam machen, dass ihr auf schuldrechtliche und auf die dingliche trennung achten müsst.
bzgl AGB prüfung , ich denke dass es ne fall ist, denn die agb bleibt schuldrechtlich und S haftet gegenüber der B nur dinglich,( sciherungsgrundschuld ist nicht akzessorisch) d.h. agb könnte nur rechtliche wirkung erzielen wenn S sozusagen in den sicherungsvertrag " eingestiegen" wäre, is er aber nicht, somit würde wenn überhaupt die anrechnung nur für den V gelten

also um dei zwangsvollstreckung abzuweherem hat der eigentümer eines Grundstücks generell die zwei möglichkeiten auf das darlehen zu leisten oder auf die grundschuld, da nicht unklar bleiben darf auf was er leistet braucht man eine tilgungsbestimmung, muss nicht ausdrücklich erfolgen, so da es auch im SV nicht ausdrücklich ist, bleibt nur die auslegung, und da kann man sich dann entscheiden auf was er leistet, wobei meines erachtens wenig dafür spricht, dass er auf das darlehen B-V leisten würde, wäre für ihn rechtlich nachteilig, da aufgrund mangelnder akzessorität die grundschuld nicht mit der forderung erlischt
waha
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Anmeldungsdatum: 22.09.2008
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2008 - 15:18:59    Titel:

also der hauptfall ist mir mittlerweile relativ klar. ich denke auch dass §765 durchgeht.
probleme macht mir die abwandlung. kann man denn da annehmen dass es sich um eine schenkung handelt? oder kann man auch sagen,dass es keine schenkung ist, da es keine einigung über die unentgeltlichkeit gibt? hierfür fehlen mir allerdings argumente um eine schenkung abzulehnen:( hat da sich damit schon jemand befasst?
DeG
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Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 10:47:48    Titel:

Hallo!

Hat jemand von euch den § 366 geprüft? Falls ja, wie habt ihr das mit der Gleichartigkeit der Leistungen gelöst?

Wäre cool, wenn ihr mir helfen könntet. Bei mir hängt es da nämlich ziemlich! Crying or Very sad
miau_catzchen
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Anmeldungsdatum: 24.08.2005
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2008 - 08:58:25    Titel: AGB Kontrolle

Hallo ihr, leider bin ich auch in der misslichen Lage und schreibe die Hausarbeit mit. Ich habe ein Aufbau- Problem und habe keinen Schimmer ob und wenn ja wo ich die AGB- Kontrolle bzgl der Grundschuld einbauen kann, bzw. soll? Ich hatte es erst bei Nichtigkeit des Bürgschaftsvertrages wegen mangelnder Bestimmbarkeit erwähnt, doch dann festgestellt das sich diese Klause auf die Grundschuld bezieht. Kann mir da Jemand einen Denkanstoß geben? Question
jur08
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Anmeldungsdatum: 03.10.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2008 - 11:39:46    Titel: Grundschuld

Hallo!
Was ich nicht verstehe ist, inwieweit sich die Grundschuld auf den Fall auswirkt. Im Ausgangsfall will die Bank lediglich die 15000 € von V wegen der Bürgschaft, also § 765. Da kann ich die Grundschuld, sowie die Sicherungsabrede nicht unterbringen, oder?!?
Würde mir hier also nur noch die Abwandlung in Sinn kommen. Hier könnte man die Zahlung des S als Abwehr einer Regressforderung seitens des V nehmen, so dass man hier schaut inwieweit die Sicherungsabrede auf den S wirkt... Das ist doch die einzigste Möglichkeit, oder?
Zur "geschenkten" Bürgschaft: hier könnte man die Einrede des V wegen § 516 geltend machen, wenn eine schenkung vorliegen sollte und noch kein Vollzug gegeben ist...
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