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Trend: hochschuleigene Auswahlverfahren am Bsp. TU Karlsruhe
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Trend: hochschuleigene Auswahlverfahren am Bsp. TU Karlsruhe
 
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paul reed
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Anmeldungsdatum: 03.06.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2008 - 21:38:37    Titel: Trend: hochschuleigene Auswahlverfahren am Bsp. TU Karlsruhe

Da ich meine erkannt zu haben, dass sich ein deutlicher Trend Richtung unieigener Auswahlverfahren abzeichnet, würde ich dieses Thema gerne diskutiert sehen.

Es geht in meinem Fall darum, dass ich mit einem 1,4er Abi eine Absage erhalten habe und andere Leute kenne, die mit 1,7er NCs eine Zusage bekommen haben.
Ich halte das Auswahlverfahren der TU Karlsruhe, beispielsweise für den Studiengang WING, für irrational und unzeitgemäß.
Ich sage das sehr wohl aus dem Grund, da ich nicht genommen wurde, denn: Niemand könnte mir einen (auch für Außenstehende) sofort nachvollziehbaren Grund nennen, außer natürlich, dass es "bei dem hochschuleigenen Auswahlverfahren" halt so rausgekommen ist, dass ich nicht genommen wurde. Aber:

An anderen Unis wäre das durchaus möglich. Es ist für jeden 100%ig nachvollziehbar, dass, wenn der NC bei 1,3 liegt, jemand mit 1,4 nicht genommen wird. So war es immer in der Welt. In der Wirtschaft und in der Evolution ist es heute noch so! Simpler Wettbewerb entscheidet!

Aber schwammig wird es, wenn die subjektive Bewertung von Menschen in irgendwelchen Komitees über die Zulassung entscheidet und letztendlich Menschen, die durch Einsatz aller Geistenkräfte ein gutes Abi erarbeitet haben (was durchaus NICHT üblich ist! Abis von 1,6 bis 1 fallen nicht vom Himmel und sollten nicht an Wert verlieren, nur weil so viele dieses Jahr einen guten NC haben) nicht genommen werden und andere mit schlechteren NCs (wenn ich mal auf die heutzutage anscheiend eher konservative Art, nach schulischer - ergo geistiger Leistung, hinweisen darf) nicht angenommen werden. Letztendlich wird aus der schulischen Leistung doch mehr über den Charakter bekannt, als es durch Anderes je geschehen könnte. Ein gutes Abitur ist daher, meiner Meinung nach, Auswahlkriterium genug. Ein gutes Abitur steht für: Bildung, geistige Ausdauer, die Fähigkeit, sich Wissen anzueignen und die Fähigkeit dieses Wissen anzuwenden, Engagement, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit. Ich könnte noch zig weitere Nennen, die jedoch von den Fächern abhängig sind.
Man bedenke allein, dass kein einseitiges Abitur möglich ist, also z.B. ein rein sprachliches oder rein geisteswissenschaftliches. Abiturienten beweisen also in gewisser Hinsicht, dass sie Generalisten sind.
Worüber also sollen "außerschulische Leistungen" Aussagen machen?
Soziale Kompetenz? Soziales Engagement?
Ich bezweifle, dass jemand mit einem guten Abitur, im Gegensatz zu jemandem mit einem schlechteren in dieser Hinsicht derart benachteiligt ist, dass man ihn bei einem Auswahlverfahren später oder garnicht berücksichtigen sollte.
Was sagen sportliche Leistungen, musikalische Leistungen aus?
Anders sieht es bei dem Thema Jugend Forscht aus, das durchaus rationaler Bestandteil einer Wertung sein sollte.
Aber bitte doch zu einem adäquaten Teil! Und adäquat ist nicht, zum gleichen Teil wie die schulische Leistung.

Der schulische Wettbewerb wird intransparent und ist nicht mehr nachvollziehbar, da niemand mehr sicher weiß, was zu tun ist, um letztendlich erfolgreich zu sein. Wonach sollen sich zukünftige Generationen richten, wenn sie ihr Wunschstudium anstreben?
Selbst die Zulassung zum Studiengang Medizin wird heute zu einem Großteil durch unieigene Auswahlverfahren bestimmt.
Ich fände es unangebracht, wenn das Thema Zulassung für einen bestimmten Studiengang, der vielleicht zur Zeit gefragt ist, zum reinen Glücksspiel degradiert werden würde.

Bleibt nur zu Hoffen, dass sich das in Deutschland nicht etabliert. Andernfalls kann man in einigen Jahren mit schlampigen, ungebildeten Abiturienten rechnen, die ihr Wunschstudium durch zweckmäßige Vereinseintritte und Sportbetätigungen o.Ä. erreichen, anstatt durch Aneingnung und Anwendung von Wissen.
Das mag (absichtlich) übertrieben utopisiert klingen, ist aber meiner Meinung nach ein interessanter Gedanke, den es weiterzudenken und zu diskutieren lohnt.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2008 - 21:48:41    Titel:

*g* Die Debatte hatten wir schon genügend oft. Allerdings wird da gängigerweise von Leuten mit mittelmäßigen bis mießenschulischen Leistungen gemeint, dass das Abitur doch keine Aussagekraft für das Studium hätte. Wink

Grüße,
Cyrix
paul reed
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Anmeldungsdatum: 03.06.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2008 - 22:01:26    Titel:

Ich würde mich über solche Meinungen in diesem Thema freuen, solange sie auf Grundlage von schlüssigen Argumenten, nicht nur aufgrund von "Dampfablassen wegen Erhalt von Absage" und passend zum Thema geäußert werden. Smile
-be-easy-
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2008 - 22:06:42    Titel:

Naja von nem Kumpel, der Medizin studieren will, weiß ich, dass er nur n 2,7er Abi hat, aber wirklich einfach nur Pech mit Lehrern usw. hatte... Klingt nach einer Ausrede, aber der eine hat ihm Minderleistungen gegeben, weil mein Kumpel mit seiner Freundin Schluss gemacht hatte aber der Lehrer mochte seine Freundin so sehr. So das waren schonmal 4 Minderleistungen.
Unsere Englisch LK Lehrerin war Alkoholikerin und sie konnte ihn überhaupt nicht abhaben. Fragt mich nicht warum, er hat viel gemacht (manchmal mehr als ich), hat aber Minderleistungen reingedrückt bekommen.
Naja usw.

Jedenfalls was ich damit sagen wollte: Das Abitur ist auch nicht unbedingt immer objektiv, ist zwar ein Extrembeispiel hier von mir aber wollt nur draufhinweisen dass vor allem mündliche Noten/ Prüfungen subjektiv sind. Wink

Gruß
-be-easy-
paul reed
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Anmeldungsdatum: 03.06.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2008 - 22:17:29    Titel:

Also ich denke (und hoffe!), dass dein durchaus extremes Beispiel Ausnahme ist. Wink

Zu deinem anderen Argument würde ich folgendes sagen:
Natürlich haben Lehrer - als Menschen - ihre Eigenarten, Vorlieben, Abneigungen, Stärken und Schwächen. Es ist (ich will nicht leider sagen) Tatsache, dass das Abitur also in gewissem Maße von der subjektiven Bewertung durch Lehrer abhängig ist.
Aber genauso kann man sich als Schüler, der ein gutes Abi anstrebt, eben diese Kenntnis von den Eigenarten des Lehrers zum Teil zu Nutzen, also aus dem Nach- einen Vorteil machen.
Wenn ich doch weiß, dass Lehrer A häufiges Aufzeigen und rege Teilnahme besser findet, als intellektuell angehauchte, lange Beiträge, die in seinen Augen nur den Unterricht bremsen; warum soll ich, als vielleicht durchaus intellektueller Schüler mit einem durchaus durchdachten Beitrag, nicht über meinen Schatten springen und eben "nur oft Aufzeigen, um mir meine Note zu sichern"??

Dieses Verhalten unterstreicht doch nur meine o.g. Ansicht. Es zeugt von Menschenkenntnis und spzialer Kompetenz. Ich habe den Lehrer durchschaut und "benutze" ihn, ohne dass er es merkt.
masterplan
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Anmeldungsdatum: 27.10.2007
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2008 - 22:17:54    Titel:

Mit 1,4 müsstest du doch schon mal ca. die Hälfte der geforderten 25,1 Punkte haben. Von daher kannst du noch auf das Nachrückverfahren hoffen.

Ansonsten teile ich deine Meinung, dass ein Eindruck von Willkür entsteht, wenn ein 1,4er Abi gegenüber einem 1,7er Abi das Nachsehen hat. Ich halte es für sinnvoll außerschulisches Engagement zu honorieren, doch sollte dieses Engagement dann auch entweder fachspezifisch auf einem hohen Level sein, oder sportlich usw. auf einem hervorragenden Niveau betrieben werden. Wenn man viel in etwas investiert, leidet die Schule zwangsläufig drunter.

Dadurch das in dem Karlsruher Auswahlverfahren keine klaren Kriterien für außerschulische Tätigkeiten formuliert sind, verliert es an Transparenz. Aufgrund einiger Tausend Bewerbungen ist davon auszugehen, dass verschiedene Entscheidungsträger beim Auswahlverfahren über die Punktzahl für außerschulische Leistungen ihr Urteil gegeben haben. Ich hoffe, dass hier eine Art Kriterien-Katalog für die Beurteilung vorlag.

Insgesamt bin ich für die Würdigung von außerschulischem Engagement, vor allem von fachspezifischem, denn das suggeriert Interesse an der Sache. Dabei sollte jedoch eine faire Gewichtung dieser Leistungen im Verhältnis zum Abitur stehen, sowie ein transparentes Bewertungssystem für Außenstehende praktiziert werden.
<ass_könig
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Anmeldungsdatum: 19.01.2008
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2008 - 22:24:37    Titel:

Es gibt auch differenzen in der Qualität des Abiturs, sowohl innerhalb der Länder und auch zwischen den Ländern.
Zum Beispiel wandern von unserer Schule einige Leute regelmäßig nach der 11. auf ein anderes Gymnasium, weil dort das Abitur um einiges einfacher ist.
Außerdem gibt es Fachkombinationen wie z.B. Kunst/Deutsch die wären nur bedingt für ein BWL Studium geeignet, da wäre Mathe/Englisch schon besser und deshalb sollte es sich für Selbige Leute auch positiv auswirken.
Von daher denke ich schon das so ein Unieigener Test nicht schlecht ist, aber
die Bewertungsmaßstäbe sollten Studiengangkonform sein.

Ich finde das Abitur wird sowieso viel zu überbewertet, das hat nicht mehr viel mit echter Leistung zu tun. Die mündlichen Noten gehen viel zu stark in die Gewichtung und ein und gewisse Leute können sich da einfach durchmogeln.
Zum Beispiel wenn jemand konstant auf 5 ist, in gewissen Fächern, dann wird ihm einfach immer noch ne 4 aufgrund des Mündlichen gegeben, gängige Praxis.
Zumal jeder Lehrer andere Bewertungsmaßstäbe hat was mündliche Noten angeht, es gibt Lehrer an meiner Schule bei denen gibt es kaum 4er im mündlichen Bereich.

Also wenn jemand Sozialpädagogik studieren möchte, ist es von Vorteil, wenn man Gruppenleiter bei den Pfadfindern war oder Ähnliches.
Aber natürlich nicht, wenn man Mathe studieren möchte.



Also das was jemand wirklich kann und die Motivation ist, wird mit dem Abitur nicht genügend festgestellt.
Man sollte es einfach so machen, dass jede Hochschule (fachspezifische) Eignungstests macht und die Bewerber so gefiltert werden, so wie das zum Beispiel St. Gallen macht.
Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 648

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2008 - 22:26:33    Titel:

Zitat:
Aber schwammig wird es, wenn die subjektive Bewertung von Menschen in irgendwelchen Komitees über die Zulassung entscheidet und letztendlich Menschen, die durch Einsatz aller Geistenkräfte ein gutes Abi erarbeitet haben (was durchaus NICHT üblich ist! Abis von 1,6 bis 1 fallen nicht vom Himmel und sollten nicht an Wert verlieren, nur weil so viele dieses Jahr einen guten NC haben) nicht genommen werden und andere mit schlechteren NCs (wenn ich mal auf die heutzutage anscheiend eher konservative Art, nach schulischer - ergo geistiger Leistung, hinweisen darf) nicht angenommen werden. Letztendlich wird aus der schulischen Leistung doch mehr über den Charakter bekannt, als es durch Anderes je geschehen könnte. Ein gutes Abitur ist daher, meiner Meinung nach, Auswahlkriterium genug. Ein gutes Abitur steht für: Bildung, geistige Ausdauer, die Fähigkeit, sich Wissen anzueignen und die Fähigkeit dieses Wissen anzuwenden, Engagement, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit. Ich könnte noch zig weitere Nennen, die jedoch von den Fächern abhängig sind. Aber schwammig wird es, wenn die subjektive Bewertung von Menschen in irgendwelchen Komitees über die Zulassung entscheidet und letztendlich Menschen, die durch Einsatz aller Geistenkräfte ein gutes Abi erarbeitet haben (was durchaus NICHT üblich ist! Abis von 1,6 bis 1 fallen nicht vom Himmel und sollten nicht an Wert verlieren, nur weil so viele dieses Jahr einen guten NC haben) nicht genommen werden und andere mit schlechteren NCs (wenn ich mal auf die heutzutage anscheiend eher konservative Art, nach schulischer - ergo geistiger Leistung, hinweisen darf) nicht angenommen werden. Letztendlich wird aus der schulischen Leistung doch mehr über den Charakter bekannt, als es durch Anderes je geschehen könnte. Ein gutes Abitur ist daher, meiner Meinung nach, Auswahlkriterium genug.


Schulische Leistungen haben nur allzu oft auch mit Glück, Sympathien von Lehrern bzw gutes auskommen mit lehrern, auswendig lernen (ohne zu verstehen...)gute Fähigkeiten beim schummeln etc. zu tun.
Ich sage nicht dass das immer so ist, aber nicht selten ist es so und daher kann ich in keinster Weise der folgenden Aussage zustimmen:

Zitat:
Ein gutes Abitur steht für: Bildung, geistige Ausdauer, die Fähigkeit, sich Wissen anzueignen und die Fähigkeit dieses Wissen anzuwenden, Engagement, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit


Das gilt übrigens auch in gewissem maße auch noch im Studium.

Zitat:
Worüber also sollen "außerschulische Leistungen" Aussagen machen?
Soziale Kompetenz? Soziales Engagement?
Ich bezweifle, dass jemand mit einem guten Abitur, im Gegensatz zu jemandem mit einem schlechteren in dieser Hinsicht derart benachteiligt ist, dass man ihn bei einem Auswahlverfahren später oder garnicht berücksichtigen sollte.


Gerade soziale Kompetenz ist etwas, worüber Noten sogut wie gar nichts aussagen, da kann es durchaus mal vorkommen dass ein 1,x-Abiturient diesbezüglich eine absolute null ist und so ein Manko ist schwerwiegender als hier und da mal nicht eine 1 zu haben.

Daher finde ich so unieigene Auswahlverfahren die auf mehr schaun als nur Noten gut und sogar wünschenswert, Noten sind nicht alles und wer weiß wie manche Noten in der Schule zustande kommen, der müsste sowas auch fairer finden.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2008 - 22:28:41    Titel:

there we are...

Spielt mal ohne mich weiter; ich hatte diese Diskussion schon oft genug. Smile


Cyrix
xpac
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Anmeldungsdatum: 16.07.2008
Beiträge: 112

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2008 - 22:34:33    Titel:

Hey,
bin persönlich selbst kein großer Freund von Bewertung nach Schulnoten.
Ich hab in meiner persönlichen Schullaufbahn, aber auch aus Erfahrungen einiger Freunde, einfach die feste Überzeugung gewonnen, dass Schulnoten bei vielen Lehrern ca. zu 50%-90% aus eigener Leistung bestehen, aber auch zu 10%-50% aus Willkür, total abstrusen Benotungsverfahren und irgendwelchem sonstigen Bullshit, den sich nur Leute einfallen lassen können, die von Schule über Uni zur Schule jegliche Begegnung mit der Praxis vermieden haben.
Es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass ich, trotz gleicher Leistung bei einem Lehrerwechsel mal locker 1-2 Noten hoch- oder runtergerutscht bin.

Ich glaube, diese Erfahrungen haben viele gemacht - behaupte ich mal - und die Einflussnahme auf die Noten im Abitur irgendwo begrenzt ist.

Ich hab diverse Leute erlebt, die trotz "nur" 2.x Abi unglaublich fähig sind, sich vielleicht einfach nicht mit dem System Schule anfreunden konnten, oder einfach sinnvolleres mit ihrer Zeit anzufangen wussten, die nebenbei schon ehrenamtlich oder freiberuflich gejobbt haben, und dort bereits Kompetenzen erworben haben, die manch einem 1er-Kandidat total abgingen.
Aber auch 1.x Kandidaten, die den Schnitt völlig zurecht hatten, hab ich kennengelernt, und 3.x, die diesen Schnitt selbst "erarbeitet" haben...

Daher: Als EIN Bestandteil zur Aufnahme kann dieses Kriterium gern herhalten, aber bitte nicht als alleiniges, das halte ich für reichlich blauäugig und total altmodisch.

Soziale Kompetenzen, Engagement im ehrenamtlichen Bereich sagen viel aus.
Wie es im Englischen so schön heisst: "Hire for attitude, train for skills".

Jemand mit der richtigen Einstellung und Kompetenz kann sich fast alles noch aneignen... aber einen Elfenbeinturmakrobaten mit massig Wissen, aber keinerlei Ahnung, wie dies anzuwenden ist, den kriegst du nur schwer "umerzogen", sowohl im Studium als auch im Beruf.

Daher: Pro ausgewogenes Gewichtungsverhältnis, contra stupides Notenzählen!
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