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Trend: hochschuleigene Auswahlverfahren am Bsp. TU Karlsruhe
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drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2226

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2008 - 09:20:08    Titel:

also_sprach_zarathustra hat folgendes geschrieben:
Warum war ich im Abi nicht besser? Ganz einfach, weil ich mich parallel zur Abiturvorbereitung um - in meinen Augen - wichtigere Dinge gekümmert habe, die auch getan werden mussten:
- Permanentes Engagement im Bereich der Computerverwaltung, Veranstaltungstechnik und Bücherverwaltung in der Schule.
- Meine Computerfirma, die aus meinem Hobby heraus entstanden ist, und die ich vorletztes Jahr (in der K12) zur GmbH gewandelt habe
- Mein Engagement bei Rotaract
- Die Vorbereitung und Durchführung der meisten Abiturfeierlichkeiten (Parties, Shirts, Abizeitung,....)

Da war alles dabei, von 12h- bis zu 24h-Tagen

Und wer wollte Abi-Shirts am schnellsten? Und wer wollte die Abizeitung so toll wie möglich haben? Genau die Leute, die sich in keinster Weise in die ganzen Prozesse eingebracht haben.

Hätte ich in dieser Hinsicht keinen Finger gerührt, hätte ich jetzt vielleicht 1,2 statt 2,1, weil mir irgendwann so langweilig geworden wäre, dass ich das Lernen angefangen hätte....



Glückwunsch zu deinen tollen Leistungen in / während der Schullaufbahn. Ich habe mich in der Schule nicht überdurschnittlich engagiert (wahrscheinlich eher unterdurchschnittlich) und dafür lieber ein 1,0er-Abi gemacht. Ich glaube, ich zähle zu dieser Gruppe hier:
"die Leute, die sich in keinster Weise in die ganzen Prozesse eingebracht haben"

Ehrlich gesagt, finde ich deinen Beitrag sehr lustig - nein wirklich, echt amüsant (der Abi-Shirt-Abschnitt ist noch das Highlight, gewissermaßen die Pointe). Warum? Bei uns an der Schule laufen auch so Leute herum, bei denen man den Eindruck gewinnt, sie engagieren sich des Engagements wegen. Das sind unsere Helden des Alltags.

Selbstverständlich hättest du ein 1,2er- oder gar besseres Abi gemacht, wenn du nicht 23 Stunden Abitur-T-Shirts verkauft und die übrige Stunde Parties geplant hättest.

Doch du brauchst hier gar nicht erst die Leute mit besserem Abi (z.B. meinen WG-Partner Gottesschaf oder die Lilly) angreifen und ihnen mangelnde analytische Fähigkeiten vorwerfen. Das hast du nicht nötig. In deinen zahlreichen sozialen Engagements solltest du ausreichend social skills gesammelt haben dürfen, um ein gewisses Konfliktverhalten beherrschen zu können. Der schlaue, belehrende Ton von oben steht dir nicht, nicht einem Abiturienten.
Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2211

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2008 - 09:55:05    Titel:

also_sprach_zarathustra hat folgendes geschrieben:
Gottesschaf hat folgendes geschrieben:
Habe 1,6 mit dem selben Lernaufwand wie du [...]

[Dein Beitrag] [k]lingt wie eine ellenlange Ausrede.


Lily84 hat folgendes geschrieben:
Also sorry, aber dein Text liest sich wie eine einzige lange Ausrede.


Ihr beide seid der beste Beweis dafür, dass die Abinote rein gar nichts über Studierfähigkeit, in eurem Fall analytisches Denken, aussagt.
Wieso sollte ich mir eine "Ausrede" für etwas einfallen lassen, das ich (a) in meinen Augen absolut richtig gemacht habe, und immer wieder so tun würde, und (b) nur gegenüber mir allein - und sonst niemandem - zu verantworten habe?

Irgendwie habt ihr den Sinn meines Postings im Kontext dieses Threads nicht verstanden (Vorsicht: Wieder ein Faktor für Studierfähigkeit: Teiles eines Textes in einem größeren Kontext betrachten): Ich wollte nicht meinen - in den Augen von euch 1,X-Abiturienten vielleicht schlechten - Abi-Schnitt (ich bin stolz auf denselben) rechtfertigen, sondern nur aufzeigen, dass es auch Beispiele gibt, die durch das viel zu kurz greifende NC-Bewertungsschema zu unrecht fallen können, da sie das angestrebte Studium trotzdem - schon allein durch ihre persönliche Einstellung - schaffen würden.

Zitat:
Und es gibt sicher Leute die ein besseres Abi hinkriegen, ohne dafür zu lernen.

Selbstverständlich. Wer hat das je bezweifelt? Ich war es sicher nicht.

Zitat:
Ja, du solltest für dein freiwilliges Engagement bestraft werden.

Und damit lieferst du wieder einen Beweis dafür, dass die Abiturnote rein gar nichts über Faktoren für späteren Erfolg im Leben, in diesem Fall soziale Kompetenz, aussagt. Wer solche Sätze äußert, disqualifiziert sich wohl von selbst in dieser Diskussion und ist ebenso als Mitglied einer offenen, hilfsbereiten und freundlichen Gesellschaft durchgefallen. Da hilft auch keinem ein 1,0-Abi.

Aber ich kann dich beruhigen: Immerhin bist du noch Durchschnitt, schließlich passt du damit perfekt in die heutige Gesellschaft in Deutschland, in der es mit der Unverschämtheit da losgeht, sich nicht für das Aufhalten einer Türe zu bedanken, und die auch bei solchen Sätzen wie den deinigen nicht aufhört.

Viele Grüße
also_sprach_zarathustra
Ich trete im realen Leben sicherlich weniger vorwurfsvoll auf, aber dein Beitrag ist im Großen und Ganzen Unsinn, angefangen mit der Begründung "Wenn ich nicht dies und das und jenes machen würde, wäre ich ohne Zweifel der Beste".

Wenn du alles richtig gemacht hast, warum listest du jede einzelne Tätigkeit deinerseits haargenau auf um aufzuzeigen wie lebenswert das Leben ist, wenn man im Abitur nicht so gut wie andere abgeschnitten hat? Ich bin auf meinen Schnitt ebenso wenig stolz, ich weiß aber, dass er für das Wenige was ich getan habe angemessen ist.

Hier geht es um die leistungsbezogene Auswahl der Neustudenten und Tatsache ist, dass der Abiturschnitt oft auch Rückschlüsse zulassen KANN, warum sonst nehmen die besten Unis im Ausland (OxBridge beispielsweise) ausschließlich 1er-Abiturienten sowie Besten der Jahrgänge, wenn man ja auch Engagement beurteilen könnte?

Und ich bleibe dabei: Du willst einen Ausgleich für dein Engagement, um deinen Wunschstudiengang zu erreichen. Ich frage mal bewusst: Wofür?
Die Leute, die es so sehen wissen ganz genau, welche Qualifikationen sie für ihren Studiengang brauchen und nehmen bewusst in Kauf, diese Qualifikationen nicht zu erreichen, nur um sich für Sachen zu engagieren, die keinen nachhaltigen Wert haben?

Wenn die Leute gut genug sind schaffen sie es auch trotz massivem Engagements ein gutes Abitur zu erreichen und haben ergo den Platz auch verdient.

Ich habe es bewusst überspitzt formuliert, um dir auf deine rhetorische Frage eine ehrliche Antwort zu geben. Du weißt was dich erwartet und beklagst dich über die Folgen, verkehrte Welt?

Übrigens: Ich bedanke mich für das Aufhalten von Türen genauso, wie ich anderen Menschen die Türe aufhalte oder den Sitzplatz im ÖPNV anbiete Wink
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1863
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BeitragVerfasst am: 08 Aug 2008 - 11:03:31    Titel:

Soziales Engagement ist für zukünftige Arbeitgeber zwar ein Muss, so erachte ich es aber für unieigene Auswahlverfahren für nicht brauchbar. Genauso unbrauchbar wie das plumpe Heranziehen des Abiturdurchschnitts. Aber das ist ja ein Kampf gegen Windmühlen. Rolling Eyes

Es zählen nunmal mehr Faktoren dazu.

Was soll das denn? "Seid doch mal sozial", mir kommt mein Frühstück wieder hoch. Ist das jetzt das neue universale Totschlagargument? "Sozial" ist genauso subjektiv und inhaltsleer gestrickt wie "gerecht" und "liebenswürdig".

Gruß
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3860

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2008 - 11:23:00    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:
"Seid doch mal sozial", mir kommt mein Frühstück wieder hoch. Ist das jetzt das neue universale Totschlagargument?

Natürlich ist das ein Totschlagargument.
Besonders in Deutschland.
In der Politik und so...
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