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Hausarbeit Langenbucher, Uni Frankfurt/M
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Rhyn
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Anmeldungsdatum: 25.07.2008
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2008 - 13:45:07    Titel: Hausarbeit Langenbucher, Uni Frankfurt/M

Hiho,

so das Thema fehlt hier. Very Happy

Ich fange jetzt an, habe mir gestern mal den SV näher durchgelesen und habe da so gewisse Probleme, wie ich denn zu bestimmten Prüfungen kommen soll.
Da wäre z.B. der Fall mit dem Rücktritt. C möchte das Geld zurückhaben ggf gegen Rückgabe des Traktors, aber wie soll das geschehen, wenn er dem A nicht mal eine Frist zur Nacherfüllung gesetzt hat? Dh konkret der A kann erstma nacherfüllen, d.h. den Motor reparieren lassen und wo bleibt dann hier der Raum für Rücktritt oder SE? (mal abgesehen von den 100 Euro für das Gartenunternehmen).

Und C hat doch gegen B keinerlei Ansprüche, weil dieser doch für A nach § 611 I i.V.m. § 164 I als Erfüllungsgehilfe handelt und A demnach für dessen Handeln wie für eigenes nach § 278 haftet.

Fragen über Fragen, schreibt mal eure Probleme evtl sogar Anregungen rein. Ideen sind immer gut. Very Happy
chai_latte
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2008 - 01:42:20    Titel:

hi!! Very Happy schade dass hier niemand antwortet. Haben wohl noch nicht begonnen???!!!
ich muss die HA endlich auch mal mitschreiben..aber habe so gar keinen Plan..wenn ich mehr infos habe schreibe ich 100%rein! bis bald Rolling Eyes
Hellcat
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2008 - 11:02:35    Titel:

Hi Rhyn,

ich beschäftige mich schon seit einigen Wochen (zugegeben etwas sporadisch) mit der Hausarbeit.

Ich habe dabei irgendwie das Problem, dass ich bisher noch nichts gefunden habe, was wirklich problematisch zu sein scheint. Es gibt viele Dinge, die man prüfen kann - einige Ansprüche gehen wohl durch, viele aber auch nicht. Aber ich habe echt ein Problem, mein Literaturverzeichnis vollzukriegen. Die hypothetische Kausalität ist das Einzige, von dem ich im Moment weiß, dass man das ein bisschen auswälzen muss und da ein paar Entscheidungen und Meinungen zitiert werden müssen. Aber wirklich tricky ist das auch nicht. Eine Hausarbeit sollte doch aber immer irgendwas exotisch-problematisches-so-noch-nicht-da-gewesenes beinhalten, oder?

Zu Deinen Anmerkungen:
Weder Rücktritt noch Minderung gehen, weil eben C keine Frist gesetzt hat. Dafür aber Anfechtung nach § 123, damit bekäme er das Geld zurück. Zu beachten: Entweder Anfechtung nach AT und Rückabwicklung _oder_ Ansprüche nach Kaufrecht (§§ 434ff.) möglich.

Ob der C gegen B irgendwelche Regressansprüche hat weiß ich noch nicht, allerdings denke ich nicht, dass er Erfüllungsgehilfe, sondern Stellvertreter des A ist. Er erfüllt ja nicht lediglich eine Verbindlichkeit des B, sondern vertritt ihn komplett innerhalb dieses Rechtsgeschäfts (Verkauf des Traktors).

OK, dann hoffe ich mal, dass wir hier ne gute Diskussion und dann auch jeder ne ordentliche Lösung hinkriegen. ;)
Hellcat
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2008 - 11:08:06    Titel:

Nachtrag:
Ich bin der Meinung, dass es sich zwischen A und B eher um einen Werkvertrag handelt, nicht um einen Dienstvertrag. Aber das ich wahrscheinlich weniger der Schwerpunkt des HA, zumal die Abgrenzung ja durchaus schwierig sein kann.

Noch hinzufügen möchte ich, dass es sich bei allem von mir Genannten um meine (momentane) Ansicht bzw. Recherche-Lage handelt. Bei solchen Threads kommt bei manchen Leuten immer ganz schnell Panik auf, wenn jemand was anders gemacht hat als man selbst...

Also, let's discuss!
Rhyn
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Anmeldungsdatum: 25.07.2008
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2008 - 11:52:18    Titel:

Das mit dem keine richtigen Probleme finden können ist mir eben auch aufgefallen, bei solchen Hausarbeiten muss man darum immer lieber doppelt und dreifach nachlesen, weil diese scheinbar "klaren" Hausarbeiten stellen sich gut und gerne als böse Überraschungen heraus. Also Vorscht is geboten.

Ok Anfechtung klingt ganz gut, daran habe ich auch schon gedacht, aber nicht so recht gewagt da näher darüber nachzudenken, weil es ja AT ist.
Anfechtung wegen arglistiger Täuschung, § 123 undin Abs. 2 steht ja auch was über Dritte und die Vorussetzungen scheinen auch gegeben zu sein.
Die Anfechtung ist ja auch eine Einrede, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Zitat:

Zu beachten: Entweder Anfechtung nach AT und Rückabwicklung _oder_ Ansprüche nach Kaufrecht (§§ 434ff.) möglich.

Naja die Frage lautet, wie ist die Rechtslage, ich denke schon, dass wir alles, was geht, aufschreiben sollen. Aber das ist klar, wenn er anficht, kann er nicht auch noch Reparatur verlangen. Die beiden streiten halt darum, dem Willen des C entspricht die Anfechtung, dem des A die Nacherfüllung.
Zitat:

Ob der C gegen B irgendwelche Regressansprüche hat weiß ich noch nicht, allerdings denke ich nicht, dass er Erfüllungsgehilfe, sondern Stellvertreter des A ist. Er erfüllt ja nicht lediglich eine Verbindlichkeit des B, sondern vertritt ihn komplett innerhalb dieses Rechtsgeschäfts (Verkauf des Traktors).

Ich denke C hat gegen B keine Ansprüche, sehr wohl aber A gegen B, so zB wenn A die 100 Euro SE zahlen muss. Aber was genau das sein könnte weiß ich noch nicht, aber deswegen ist es wichtig, dass zwischen A und B auch ein Vertragsverhältnis bsteht, woraus dann der A seine evtl Asprüche gegen den B geltend machen kann.
Zu der Sache mti dem Erfüllungsgehilfen, ich weiß nicht, vielleicht verstehe auch ich das falsch, aber Erfüllungsgehilfe schließt ja nicht aus, dass B Stellvertreter ist, vielmehr ist man doch als Stellvertreter ein möglicher Erfüllungsgehilfe iSv § 278, oder?
-habana-
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Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2008 - 13:13:44    Titel:

Wie weit seit ihr alle??? Mal ne Frage: Wie lange braucht man denn die HA zu schreiben ungefähr??? Und benutzt ihr irgendwelche vorlesungsmaterialien??? Wenn ja, welche???
-habana-
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Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2008 - 23:55:09    Titel:

hallo,

zuu der rücktrittssache von c. warum soll das nicht gehen? eine fristsetzung ist bei sachmängeln, und dabei handelt es sich ja hier, entbehrlich. also ist doch rücktritt vom vertrag nicht ausgeschlossen.

prüft ihr zum schluss nochmal a gegen c auf die 2000euro oder was macht ihr da?
jowohoff
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Anmeldungsdatum: 22.08.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2008 - 13:28:32    Titel:

@ habana: Wie kommst du darauf, dass bei Sachmängeln die Fristsetzung entbehrlich ist? Hab ich da was verpasst? Wo steht das?

An alle: könnte die arglistige Täuschung evtl ein "besonderer Umstand" i.S.d. § 323 Abs. 2 Nr. 2 sein?

(denn soweit ich das verstanden habe liegt zwar arglistige Täuschung, aber keine Anfechtungserklärung vor, die Erklärung bezieht sich eher auf den Rücktritt, der damit noch möglich wäre)

WICHTIG: Sollte ein Rücktritt tatsächlich wegen fehlender Fristsetzung nicht gehen finde ich das komisch, denn so kommt man ja auch nicht zu einem Anspruch A gegen C auf Wertersatz und damit zur Disskussion der Haftungspriveligierung (§ 346 Abs. 3 Nr. 3) des C. Aber im SV wird doch nicht umsonst stehen, dass C die Tür "wie üblich" nicht abgeschlossen hat?!
Hellcat
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 - 01:48:35    Titel:

@ jowohoff:

Warum sollte sich die Erklärung von C auf Rücktritt beziehen, aber nicht auf Anfechtung?

Das mit dem "wie üblich nicht abgeschlossen" bezieht sich dachte ich eigentlich nur auf Mitverschulden.

Belehrt mich eines besseren...
Rhyn
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Anmeldungsdatum: 25.07.2008
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 - 10:35:08    Titel:

In der Tat, man achte nur auf § 133. Seine Erklärung kann genausogut eine Anfechtungserklärung sein.
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