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Hausarbeit Langenbucher, Uni Frankfurt/M
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jowohoff
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Anmeldungsdatum: 22.08.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 - 11:42:30    Titel:

Naja, weil C ja nicht zum Ausdruck bringt, dass er das Rechtsgeschäft wegen eines Willensmangels nicht gelten lassen will, sondern seinen "Kaufpreis zurückfordert". Das klingt für mich eher nach Rücktritt, bin mir da aber auch noch nicht so sicher.

Was dann allerdings die Fristsetzung angeht bin ich mir inzwischen relativ sicher: bei arglistiger Täusching ist sie entbehrlich, hierfür ist dann §440 Abs. 1, S. 1, letzte Alternative BGB auch die speziellere Norm
jowohoff
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Anmeldungsdatum: 22.08.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 - 11:53:44    Titel:

und falls tatsächlich eine Anfechtung durchgeht, kriegt er doch auch keinen SchE, Rechtsgeschäft bei Anfechtung von ANFANG AN NICHTIG §142 Abs. 1
-habana-
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Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 - 11:58:37    Titel:

@jowohoff

Das meinte ich, bei einer arglistigen Täuschung ist die fristsetzung tatsächlich entbehrlich. Gibts auch Entscheidungen dazu. eine Anfechtung ist trotzdem möglich. Bin zu faul nachzuschauen, aber habe ich irgendwo gelsenen. Ansonsten Wertersatz nach § 346 II, also A gegen C.

Prüft ihr noch Schadensersatz statt der Leistung???
gehacktes123
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2008 - 18:44:01    Titel:

hi,
was macht ihr den mit A und B, hat A irgendwelche ansprüche gegen B?
Glaub das zwischen denen ein Werkvertrag besteht... hab bis jetz in keinem der einschlägigen lehrbücher einen ähnlichen Fall gefunden, dass der Vertretene gegen seinen Stellvertreter irgendwelche Schadensersatzansprüche gelten machen kann. oder könnte es sich um einen Mißbrauch der Vertretungsmacht handeln?
Bin für alle Tipps und Anregungen dankbar Wink

bzgl. der arglistigen Täuschung: Kann als Entbehrlichkeit der Fristsetzung beim Rücktritt angesehen werden, da die "zur Nacherfüllung erforderliche Vertrauensgrundlage" zerrüttet ist.
TybaltFFM
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Anmeldungsdatum: 26.08.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 28 Aug 2008 - 22:44:42    Titel: Hi@all

also ich hab die fristsetzung wegen anfänglicher unmöglichkeit als entbehrlich entfallen lassen. was meint ihr dazu?
-habana-
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Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2008 - 08:51:52    Titel:

Hallo,


wieso bejahst du denn eine anfängliche Unmöglichkeit? Die Fristsetzung ist in diesem Fall auf jeden Fall wegen arglistigerTäuschung entbehrlich.
-habana-
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Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2008 - 08:53:57    Titel:

@gehacktes123

also mit A gegen B bin ich mir nicht sicher. Dachte auch Mißbrauch der Vertretungsmacht, aber soweit bin ich noch nicht.

Wie macht ihr das mit dem Wertersatzanspruch A gegen C? Geht der bei euch durch? Gibt ja so viele Meinungen dazu oder Schadensersatzansprüche....

Ist die 100 Euro eigentlich ein Mangelfolgeschaden???


Bin für Anregungen dankbar.
gehacktes123
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2008 - 12:49:44    Titel:

@ habana


wegen den 100 €: Handelt sich meiner Meinung keinen falls um einen Mangelfolgeschaden. Mangelfolgeschaden, meint einen Schaden, der zu einer weiteren beschädigung von Gegenständen (oder Körperverletzung) führt. Bin mir eigentlich ziemlich sicher das ein Schaden, wie wertersatz nicht als mangelfolgeschaden gewertet werden kann.
Also hab den Mißbrauch der Vertretungsmacht abgelehnt, B handelt ja eigentlich im rahmen seiner Vertretungsmacht. Hab bis jetz nix gefunden, in dem ein mißbrauch der Vertreetungsmacht erwähnt wurde. Normalerweise müsste doch in den einschlägigen Lehrbüchern stehen, das im Fall einer Täuschung des Vertreters gegenüber dem Käufer, ein mißbrauch der Vertretungsmacht vorliegt. Bitte korrigiert mich, wenn ich das Falsch sehe.
gehacktes123
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2008 - 12:51:05    Titel:

@ TybaltFFM
also anfänglich Unmöglichkeit kann eigentlich nicht vorliegen, der Schaden ist schließlich reparabel
-habana-
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Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2008 - 13:18:23    Titel:

@gehacktes123

Wie prüfst du dann die 100euro bzw unter welcher AGL?

Kriegt der A bei dir Wertersatz von C wegen dem Schaden (2000Euro) also kann er aufrechnen??? Gibt so viele Meinungen dazu? Weil wenn man § 346 III S. Nr. 3 BGB ausschliesst, dann kann er es eigentlich auch nicht durch Schadensersatz § 280 f. evtl i.V.m. § 346 kriegen, wegen der Privilegierung durch § 277BGB.

Mit der Stellvertretung bzgl. B habe ich auch nichts gefunden. Ich habe keinen Plan wie ich das machen soll, wenn man nämlich die Stellvertretung bejaht ( was ja schon unter der Rücktrittsprüfung geshcieht) und es für und gegen A wirkt, kann man nicht auf einmal sagen, er kann was von B verlangen, da er sich die Person ja selbst ausgesucht hat und ihm völlige Handlungsfreiheit gegeben hat. Das würde irgendwie zu der Prüfung nicht passen finde ich oder wie siehst du das??

Weil wenn Missbrauch der Vertretungsmacht vorliegen würde, bin mir nicht sicher habe ich irgendwo gelesen, da heisst es irgendwas von Vertrag ist schwebend undwirksam etc. das heisst das gar kein Vertrag zwischen A und C zustande gekommen wäre Rolling Eyes

Berichtigt mich, wenn ich falsch liege


Achja prüft ihr die Anfechtung noch wegen arglistiger Täuschung???
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