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Hausarbeit Langenbucher, Uni Frankfurt/M
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lollipop85
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Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 11:03:39    Titel:

Ja, das muss man aber denk ich bei anspruch des A gegen C. weil A möchte ja nacherfüllen. Aber C doch nicht. Weil vorher die rede war, dass man dies unter ansprüche des C prüft.

Diese geht aber ja wohl dann nicht durch, weil durch den Kaufvertrag der vertrag gemäß § 142 ex tunc nichtig ist. bei C müsste man doch nur rückerstattung des Kaufpreises (in form der Anfechtung) und schadenersatz für die 100,- Euro (kommt man glaub ich auch nicht durch) prüfen.

und auch eine minderung ist ja hier nicht gewollt. also wieso wird die denn geprüft?
Moskva
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 14:32:25    Titel:

Mein Aufbau. Und ich bemerke, dass ich so einige Schwerpunkte gefunden habe.

A. C gegen A auf Erstattung des Kaufpreises gegen Herausgabe des Traktors.

I. Anspruch
1.Wirksamer Kaufvertrag
a. Stellvertretung beim Vertragsabschluss.
Diskutiere an dieser Stelle ob B auch wirklich wirksam als Vertreter des A fungierte. Dazu gibt es verschiedene Meinungen in solchen Fällen. Bejahe dies.B ist wirksam Vertreter..
b. Zwischenergebnis
2. Mangel an der Kaufsache.
a. Rechtsmängel.
b. Sachmängel.
c. Gefahrenübergang.
3. Rücktrittserklärung.
4. Nacherfüllungsfrist.
5. Entbehrlichkeit.
Diskutiere an dieser Stelle die Entbehrlichkeit nach § 440 S.1 alt2. Man kann einer anderen Meinung sein aber der Unterschied zum Fall im BGH, wo der Vertreter den Vertretenen mittäuscht ist auch klar. Ich bejahe arglistige Täuschung auch indirekt fürf den A.
6. Unerheblichkeit.
7.First
8.Rechtsfolgen des Rücktritts.
a.Privilegierung
Und gerade hier kommt ein rieeesiger Streit auf. Dafür stehen auch die Daten in der Hausarbeit drin. Sie werden gerade hier benötigt. Es geht um Privilegierung nach § 346 III S.1 Nr.3 des Käufers nach dem er von seinem Rücktrittsrecht erfuhr (Mangel gefunden) und vor dem eigentlichem Rücktritt. Ist der Käufer wertersatzpflichtig weil er von Mangel weis und die Sache sich verschlechtert oder bleibt er Privilegiert durch die Norm? Ich habe ganze drei Meinungen und vier Seiten Disskusion. Wenn das kein Schwerpunkt ist, dann weis ich auch nicht.
b. Schadensersatz.

B. C gegen A Anspruch auf Ersatz seiner Unkosten am Garten.

Auch hier habe ich gerade ein kleines Schwerpunkt entdeckt und bin am Erarbeiten. Deswegen kein Aufbau.
lollipop85
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Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 16:26:15    Titel:

das heißt du prüfst als erstes den rücktritt. Das kann man denk ich machen.ABER: NAch rücktrittsrecht erhält der käufer seinen vollen kaufpreis zurück und muss dann keinen wertersatz lesten, wenn er bei schadensverursachung die eigenübliche sorgfalt beachtet hat. das rücktrittsrecht berücksichtigt also nicht die arglistige täuschung des verkäufers, sondern nur das verhalten des käufers.

im falle einer arglistigen täuschung des verkäufers führt dies doch zur anfechtung i.S.d. § 123....

und dies wiederum bedeutet kein Rechtsgrund. das heißt die prüfung führt zum bereicherungsrecht.denn ohne vertrag kommt man nur mit den §§ 812 bei einer prüfung weiter.

also als erstes würde ich einen Anspruch auf rückzahlung des kaufpreises gemäß §§ 812 I 1 Alt.1, 818 I i.V.m §§ 123,142 prüfen.
hier prüft ich dann stellvertretung und anfechtung.im ergebnis hat er einen anspruch auf rückzahlung, weil kein rechtsgrund besteht durch § 142 I.
Moskva
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 16:45:21    Titel:

Habe es kurz überflogen. So geht das auch. Aber mein Beitrag vorhin war die Reaktion darauf, dass jemand hier im Forum meinte es gäbe keinen richtigen Schwerpunkt. Meine Lösung stößt auf einige Probleme. Vor allem auf das Problem der Privilegierung aus § 346 III S1. Nr.3. Hier spielt es eine wichtige Rolle wann der Käufer von dem Mangel erfuhr und wann der Schaden entstanden ist. Dafür, meine logische Schlussfolgerung, sind die Daten auch in der Arbeit angegeben worden.
Oder übersehe ich etwas bei dir und du kommst auch zu einem entsprechendem Streit? Denn normalerweise ist NICHTS in einem Sachverhalt überflüssig. Vor allem nicht die Angaben zu den Daten.
lollipop85
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Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 17:14:48    Titel:

beim anspruch des A gegen C auf wertersatz gibt es auch bei mir einen kleinen streit. ich prüfe hier dann nach der saldotheorie. hier muss man auch diskutieren. unter anderem werden auch die §§ 254 und 346 III Nr. 3 erwähnt.

ich habe bei einem ähnlichen fall mal eine auseinandersetzung gefunden, ob man einen rücktritt prüfen soll oder nach dem bereicherungsrecht gehen soll. ich denke beides ist nicht falsch, allerdings ist zu beachten, dass es für den C günstiger wäre seinen anspruch aus dem bereicherungsrecht geltend zu machen.
Moskva
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 17:17:32    Titel:

Question Wieso günstiger? Auf was beziehst du dich dabei genau? Ist reines Interesse. Ich werde kaum noch etwas an meiner Arbeit ändern.
HerbstFan
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 18:38:05    Titel:

Hat jemand, so kurz vor der Abgabe eine komplette Gliederung die er reinstellen könnte ?!

Mir ist hier leider immer noch nichts schlüssig.

Ist die Fristsetzung beim Rücktritt nun auf Grund der arglistigen Täuschung entbehrlich oder nicht ?

Wenn man diese bejaht, kann man anschliessend dennoch die Anfechtung auf Grund arglistiger Täuschung prüfen oder schließt sich das aus ?

Liebe Grüße
Moskva
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 18:48:52    Titel:

Ich verweise nach oben. Da stehe paar, fast komplette, Gliederungen drin. Die letzte und schönste ist meine. Hehe Cool
lollipop85
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Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 18:52:51    Titel:

Günstiger, weil beim rücktrittsrecht nicht nicht fair aufgerechnet wird. deshalb wurde die saldotheorie entwickelt, bei der § 818 III auf beiden seiten angewendet wird, so dass fair aufgerechnet wird. und hier würde man dann acuh nochmal zu einem meinungsstreit kommen. wie es sich nämlich auswirkt, dass arglistig getäuscht wurde. dann ist die saldotheorie nämlich eingeschränkt. Durch das Mitverschulden des C jedoch ist es doch anwendbar.

allerdings denk ich kan man es so oder so prüfen.für mich kam der rücktritt als erstesr prüfungspunkt jedoch nicht in frage, weil es ja laut sacherhalt sehr offensichtlich um arglistige täuschung geht. deshalb prüf ich die anfechtung als erstes.
HerbstFan
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 19:13:16    Titel:

@ lollipopp

Möglich dass das SV an die Anfechtung ausgelegt ist, aber wie schon erwähnt wurde, um noch mehr Komplikationen zu vermeiden, gehe ich nach der Fragestellung ( hier: erstattung des Kaufpreises --> somit Rücktritt ) ... Danach erst wende ich mich anderen Anspruchsgrundlagen zu.

@ Moskva

Hehe, die Ausführung des Rücktritts ist dir gut gelungen aber was ist mit anderen Anspruchsgrundlagen ? Was genau erörterst du unter dem Punkt Schadensersatz ? Nur den Umfang und Höhe des Rücktritts oder andere mit inbegriffen ?

Das kann doch nicht alles sein Smile
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