Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Hausarbeit Langenbucher, Uni Frankfurt/M
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 15, 16, 17, 18, 19  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Langenbucher, Uni Frankfurt/M
 
Autor Nachricht
Moskva
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 19:30:24    Titel:

Nee. Bei Schadensersatz prüfe ich bloß auf den Schaden aus der Gartenarbeit. Bei Rücktritt ist ja alles klar. Er bekommt den Kaufpreis zurück . Muss aber, so habe ich bei der entsprechenden Frage ausdiskutiert, sich für seine Fahrlässigkeit verantworten. Also auch den zusätzlichen Schaden am Traktor zahlen. Bevor man zurücktretten kann muss man ja Frist zu Nacherfüllung geben. Das ist ihm nicht zuzumuten. Also darf der A nicht nacherfüllen. Was soll ich den noch Prüfen? Habe alles.

Kaufpreis habe ich
Wertminderung habe ich
Nacherfüllung verneint.
Bleibst bloß Schadensersatz für die Unkosten
Und ich suche später noch ANsprüche des A gegen B. Esseiden Ihr sagt mir freundlicherweise welche das sein könnten.


Zuletzt bearbeitet von Moskva am 25 Sep 2008 - 19:38:26, insgesamt einmal bearbeitet
lollipop85
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 19:32:14    Titel:

@ HerbstFan:

die anfechtung wird ja grade im rahmen der kaufpreisrückerstattung geprüft. denn wenn eine wirksame anfechtung gegeben ist, so kann er den kaufpreis zurückverlangen.

was ich nur nicht verstehe ist, dass manche erst rücktritt usw. prüfen und danach eine Anfechtung. das widerspricht sich doch.denn erst sagt man, es existiert ein wirksamer kaufvertrag und danach wegen anfechtung nicht. irgendwie erscheint mir das komisch.ist es nicht logischer dann gleich mit der anfechtung zu beginnen.

ausserdem ist die arglistanfechtung nach ganz h.M. nicht durch die mängelrechte ausgeschlossen. noch ein grund um das bereicherungsrecht anzuwenden ist doch auch, weil im SV unten explizit steht: §§823-853 sind nicht zu prüfen. Daraus folgere ich, dass §§ 812ff. durchaus eine rolle spielen könnten.
HerbstFan
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 19:43:26    Titel:

Moskva hat folgendes geschrieben:
Nee. Bei Schadensersatz prüfe ich bloß auf den Schaden aus der Gartenarbeit.


Und das als Aufwendung ?

Würde dies grundsätzlich verneinen. Wurde vorhin schon sehr ausführlich erklärt. Kurz gefasst: aufwendungen werden getätigt mit dem Vertrauen darauf dass vertragsgemäß erfüllt wird. UND das trifft hier überhaupt nicht zu! Er hat die Gartenfirma angefordert nachdem er Kenntnis vom Mangel am Traktor hatte. Somit fallen mir nur Schadensansprüche aus § 280 ein ?!

Dazu noch eine Frage: sollte man die Aufwendungen dennoch anprüfen, auch wenn man rausfliegt ?
Ich weiss ist so eine typisch blöde Erstsemester Frage, aber bin noch ganz am Anfang, weiss nicht welchen Umfang die HA am Ende haben wird. Smile

Moskva hat folgendes geschrieben:

Bei Rücktritt ist ja alles klar. Er bekommt den Kaufpreis zurück . Muss aber, so habe ich bei der entsprechenden Frage ausdiskutiert, sich für seine Fahrlässigkeit verantworten. Also auch den zusätzlichen Schaden am Traktor zahlen. Bevor man zurücktretten kann muss man ja Frist zu Nacherfüllung geben. Das ist ihm nicht zuzumuten. Also darf der A nicht nacherfüllen. Was soll ich den noch Prüfen? Habe alles.


Ok, er muss sich für die Fahrlässigkeit verantworten. Somit bekommt er nicht die vollen 5000 zurück, sondern nur ( wenn mich nicht alles täuscht ) 3000 ? Auf jeden fall 5000 abzüglich des Schadens der durch den Einbruch entstanden ist ?!

Moskva hat folgendes geschrieben:

Bleibst bloß Schadensersatz für die Unkosten


Du meinst jetzt die Kosten für die Gartenarbeit ?

Oh lieber Gott, jetzt komme ich total durcheinader ...

Moskva hat folgendes geschrieben:

Und ich suche später noch ANsprüche des A gegen B. Esseiden Ihr sagt mir freundlicherweise welche das sein könnten.


Bin leider noch nicht so weit, aber wurden paar Seiten vorher schon paar Anregungen gebracht.




@ Lollipop

Genau dasselbe Problem habe ich eben auch.

Vom Rücktritt lasse ich mich nicht abhalten, den werde ich auch BEJAHEN! Somit wäre - für meinen Lösungsweg - nach deiner Erklärung ( muss zugeben habe mich in die Literatur noch nicht hineingelesen ) die Anfechtung als einzelner Prüfungspunkt quatsch ?!
Moskva
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 20:25:31    Titel:

Ihr solltet auf dem Thema Rücktritt oder Anfechtung nicht rumreiten. Beides geht. Beides wurde auch schon vom BGH, BGU und BGGU (Die letzten beiden waren ein Scherz) genommen.

Was deine Frage angeht, so prüfe ich bei Schadensersatz sicher NICHT die Aufwendungen. Es sind keine gemacht worden. ALSO LASS DIE FINGER DAVON!!! Ich prüfe auf Unkosten. Das tu ich. Es besteht eine Symbiose zwischen Rücktritt und Schadensersatz. Ließ dazu Komme. zu § 325. Wird einiges klarer.

So. Was war da noch? Abzüglich des Schadens oder nicht hängt davon ab welcher Theorie du anhängst. Waren ja in etwa drei die hier anschlägig sind. Bei mir, soviel kann ich sagen, muss er keinen Wertersatz leisten aber sich nach den Schadensersatz regeln verantworten. Man könnte natürlich auch einer anderen Theorie folgen und C wertersatzpflichtig machen. Ich hielt mich da aber an die hM.

So. ENDE
?Ratlos?
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 20:48:40    Titel:

huhu leute,

Embarassed es ist vielleicht peinlich, voll ersti-mäßig... aber kann bitte jemand mal den obersatz zum rücktritt formulieren? bitte bitte, ich bin sowas von verzweifelt! Embarassed

ich wäre euch ja so dermaßen dankbar!
Hellcat
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 21:52:47    Titel:

MOCKBA:
Ich habe nicht geschrieben, dass es keine Probleme gäbe, ich schrieb, dass ich sebst bis dato keine fand, was mich selbst beunruhigt hat. Genauer lesen hilf manchmal.
Zu der Sache mit § 346 III S. 1 Nr. 3: Klingt interessant. Das muss ich mir gleich morgen mal anschauen.

Lollipop:

Ich hatte eingangs mal die Frage gestellt, wie es denn mit "wie ist die Rechtslage?" steht. Leider hat niemand geantwortet. Deshalb hab ich mir dann selbst einige Zeit den Kopf zerbrochen.
Du hast natürlich Recht. Es steht im Sachverhalt, was die Parteien wollen. Nun meine Frage: Wieso steht dann drunter noch: "Wie ist die Rechtslage?"?

Es ist auch nicht widersinnig, Anfechtung *und* kaufrechtliche Gewährleistungsansprüche parallel zu prüfen, denn C kann sich aussuchen, was er tun will. Sagt Dir das Wort Gutachten etwas?
lollipop85
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 22:58:03    Titel:

klar kannst du es gutachterlich prüfen.aber musst du auch nicht unbedingt, wenn du bei der anfechtung oder beim rücktritt schon einen anspruch auf kaufpreisrückerstattung bejahst.

ausserdem ging es doch auch darum, was für den käufer günstiger wäre. was er also im falle eines rücktritts bzw. im falle des bereicherungsanspruch selber dann herausgeben muss.
lollipop85
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 23:00:43    Titel:

ach ja hab was vergessen.... Wie ist die rechtslage bezüglich dem was A bzw. C tatsächlich wollen. so verstehe ich das....und nicht wie ist die allgemeine rechtlage...oder?
Hellcat
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2008 - 23:41:37    Titel:

Dann hätte sich Frau Langenbucher den letzten Satz also sparen können?
Moskva
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2008 - 00:34:01    Titel:

Hellcat hat folgendes geschrieben:
Dann hätte sich Frau Langenbucher den letzten Satz also sparen können?


Oder sie dachte dabei wie eine Anwältin bzw. Juristin des Zivilrechts. Du vertritt das was die Parteien wollen. Und sie scheinen auch mir Rücktritt vom Kaufrecht zu wollen. Aber ist es nicht egal? Rolling Eyes

Besprecht lieber wichtigere Themen als das. Da sowieso so wenig Zeit bleibt.


P.S.:
Hellcat hat folgendes geschrieben:
MOCKBA:
Ich habe nicht geschrieben, dass es keine Probleme gäbe, ich schrieb, dass ich sebst bis dato keine fand, was mich selbst beunruhigt hat. Genauer lesen hilf manchmal.
Zu der Sache mit § 346 III S. 1 Nr. 3: Klingt interessant. Das muss ich mir gleich morgen mal anschauen.


Opa. Kann da jemand russisch oder hat sich für mich bemüht? Embarassed . Da werde ich ja rot. Hehe. Aber so war das net gemeint Hellcat. Besonders wollte ich dich nicht angreifen. Als ich es schrieb wusste ich nicht mehr was und bei wem ich es gelesen hatte.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Langenbucher, Uni Frankfurt/M
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 15, 16, 17, 18, 19  Weiter
Seite 6 von 19

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum