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Hausarbeit Langenbucher, Uni Frankfurt/M
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Hellcat
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2008 - 21:36:00    Titel:

Leute, ich versteh die Welt nicht mehr.

Also entweder hab ich die ganzen Lehrbücher und Kommentare im Traum gelesen oder ich weiß auch nicht.

Die Aussage von lollipop kann ich nicht nachvollziehen.
Weder ist bei der Nacherfüllung die Frist entbehrlich, noch liegt irgendwo eine Unmöglichkeit vor, noch handelt es sich um ein relatives Fixgeschäft.
So sieht's jedenfalls bei mir aus.

- Wenn ein Mangel behebbar ist, kann die Nacherfüllung nicht wegen gem. § 275 I-III ausgeschlossen sein.
- Ein relatives Fixgeschäft liegt nicht vor, da es keine Fixabrede gibt. Es ist noch nicht mal eine Leistungszeit bestimmt!
- bei den besonderen Umständen gibt es nur zwei Möglichkeiten, die vorliegend in Betracht kommen: Saisonartikel oder Vertrauensbruch wgn arglistiger Täuschung. - Die Saison ist 1. noch nicht vorbei (auch nach erfolgter Reparatur) und 2. kann man den Traktor in den Sommern der Jahre danach auch noch verwenden - die Vertrauensgrundlage ist nicht zerstört, weil A nicht in persona getäuscht hat, sondern durch eine Hilfsperson, und die Reparatur nicht persönlich erbringen muss.

Deshalb komme ich zu keinem Rücktrittsrecht und daher auch zu keinem Wertersatz nach § 346 III. Mich würde mal interessieren, wie Ihr die oben geschilderten Tatsachen entkräftt habt...



A gegen B gibt es sicherlich einige Ansprüche.
Zumindest Herausgabe und Schadensersatz.



Zu der Diskussion "Anfechtung oder Rücktritt": Wahrscheinlich steht *genau deshalb* unten der fragliche Satz drunter.
Hellcat
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2008 - 21:43:50    Titel:

Übrigens:
Jeder, der zuerst die Anfechtung prüft, verstößt damit gegen die normale Prüfungsreihenfolge, nach der vertragliche Ansprüch zuerst geprüft werden. Oder unter was für einem Anspruch wollt Ihr die Anfechtung ganz am Anfang prüfen???

Warum man den Anspruch auf Nacherfüllung bei A gegen C prüfen soll und nicht umgekehrt, erschließt sich mir auch nicht ganz.

Bei mir wird er bejaht. MOCKBA schrieb, das Friststzungserfordernis würde gem. $ 440 entfallen.
Dmnach müsste aber die Nacherfüllung verweigert, fehlgeschlagen oder unzumutbar sein. Die ersten beiden treffen nicht zu und wieso die dritte (jedenfalls bei mir) entfällt, hab ich oben erläutert.



Ich hoffe nur, Ihr wälzt nicht irgendwelche Streitigkeiten auf Nbenkriegsschauplätzen aus. Und für mich hoffe ich, dass ich nicht völlig daneben liege. ;)
Moskva
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2008 - 22:59:51    Titel:

Bei mir ist die Fristsetzung entbehrlich weil sie unzumutbar ist. Und nur so kommt man über Rücktritt zu dem eigentlich sehr wichtigem Problem des Wertersatzes. Dafür, wiederhole ich mich gerne, stehen die ganzen Daten in der Arbeit. Ist wie ein Wink mit dem Zaunpfahl.
HerbstFan
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2008 - 23:01:59    Titel:

Sorry aber wo genau thematisiert ihr den Wertersatz ?

Noch in der Prüfung des Rücktritts oder als einzelnen Prüfungspunkt ?
Moskva
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2008 - 23:07:51    Titel:

Beim Rücktritt unter dem Punkt: Rechtsfolgen.
HerbstFan
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2008 - 23:12:04    Titel:

Mist, müsst mich da noch reinlesen ...

Und wo stellen sich für dich die Probleme ?

Lediglich in der "Rechnung" oder der Begründung ?
Hellcat
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2008 - 23:21:41    Titel:

@ MOCKBA:
Und könntest Du vielleicht auch mal kurz erläutern, wieso "sie" unzumutbar sein soll (ich nehme an, Du meinst die Nacherfüllung).


Die Zaunpfahldaten nützen nämlich gar nichts, wenn Du nicht sinnvoll und überzeugend argumentieren kannst, warum die Nacherfüllung unzumutbar sein soll.
Ich habe oben einige Gründe geschrieben, die dagegen sprechen. Ich frage noch einmal: Wie entkräftest Du die?
genuine
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Anmeldungsdatum: 01.06.2008
Beiträge: 16
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2008 - 23:28:03    Titel:

Hellcat hat folgendes geschrieben:

Zu der Diskussion "Anfechtung oder Rücktritt": Wahrscheinlich steht *genau deshalb* unten der fragliche Satz drunter.


Ja das habe ich mir auch gedacht Wink und das Problem mit der Bereicherungsrechtlichen Anspruchsgrundlage, habe ich ebenso! In der Tat prüft man diese nämlich am Schluss. Eine andere Anspruchsgrundlage als 812 für die Anfechtung ist mir aber nicht bekannt?!! Weiß hier jemand besser Bescheid als ich?
Hellcat
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2008 - 23:37:20    Titel:

Ich würde mal sagen da hast Du vollkommen Recht.
Moskva
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 97
Wohnort: Frankfurt am Main / Höchst

BeitragVerfasst am: 27 Sep 2008 - 00:36:23    Titel:

In der Regel wird bei der Unzumutbarkeit ja auf arglistige Täuschung plädiert bei unserem Sachverhalt. Wegfall des Vertrauens in die Leistung des A. Natürlich stellt sich hier die Frage ob es einen Wegfall des Vertrauens in die Leistung des A geben könnte, wenn B getäuscht hat. Das problematisiert auch fast jedes, vernünftiges Kommentar.
Zunächst sollte man bei der Diskussion nicht außer acht lassen, dass der Vertretene in der Regel für alles grade steht was der Vertreter tut. Aus dieser Sichtweise sollte es schon sehr sticht artige Argumente dafür geben, dass dies auch hier nicht so sei. Vor allem weil es ja auf die Sicht des Getäuschten abgestellt wird. Und aus seiner Sicht wurde er vom Vertreter in Namen des Vertretenen getäuscht. Was der A sich wirklich dazu gedacht weis, kann der C nicht wissen. Somit sehe ich schon mal hier keinen Grund für ein Vertrauen. Auch habe ich in meiner Diskussion die Verbindung entkräftet zu dem ähnlichem Fall in dem ein Vertreter den Kunden auch täusch. Dieser Vertreter täuschte auch den Vertretenen. Dabei schädigte er ihn ja auch. So, dass es schwer vermittelbar sei, dass der Vertretene kein Vertrauen verdient. In unserem Sachverhalt hat der A ein genau so großes Interesse an der Leistung wie der B. In Nachhinein kann man natürlich viel erzählen, wenn man aufgeflogen ist. Aber keine kann garantieren, dass der B nicht im Interesse des A handelte. Ich sehe hier keine Vertrauensgrundlage.
Hoffe, dass das so klar ist. Natürlich kann man auch anders argumentieren. (Wobei mir das schwer fallen würde) aber dann kommt man nicht zu dem Problem mit dem Wertigkeiten. Was ich als den Schwerpunkt der Arbeit ansehe.
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