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Zivilrecht HA / Immobiliarsachenrecht / Erbrecht
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Seether
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2008 - 16:09:00    Titel: Zivilrecht HA / Immobiliarsachenrecht / Erbrecht

Hi Leute.

Hab hier ein Problem mit einer gestellten Hausarbeit. Werde mich allerdings möglichst kurz fassen mit dem Sachverhalt,
weil ich ja keine komplettlösung haben will sondern nur ein paar Denkanstöße Wink

A (Mann) und B (Frau) sind verheiratet und kaufen von C ein bebautes Grundstück. (C ist unerkannt geisteskrank und A vergißt zu unterschreiben.)
A und B sollen zu hälftigem Miteigentum erwerben. Notariell ist alles in Ordnung und Auflassung wird erklärt.
Später vereinbarten A und B Gütertrennung und ließen sich kurz danach scheiden. Aufgrund der Gütertrennung übertrug die B dem A ihren halben Miteigentumsanteil.
A wurde als Alleineigentümer im Grundbuch eingetragen. B wohnte nach der Scheidung im Haus und zahlte Miete an A.

Ok soviel zur Vorgeschichte.
Bis hierhin war ja noch alles ok .. aber nun wirds umständlicher....

A verstirbt. Im Testament sollte alles außer dem Grundstück an den Verein V gehen.
A hatte aber einen Sohn S mit dem er oft Kontakt hatte. S wendet sich an V und V überträgt dem S das Grundstück mit Gebäude.
S wird ohne zwischeneintragung des V als Eigentümer eingetragen.

Nach einem langen Urlaub kommt C zurück und läßt einen Widerspruch gegen die Eigentümerstellung des S eintragen.
Außerdem verklagt C die B auf Herausgabe nach § 985. Der Streit wird dem S verkündet und dem Anspruch wird stattgegeben (Rechtskräfitges Urteil), wegen der Krankheit
des C.


Ok.. ich habe mich jetzt so kurz wie möglich gefaßt. Der eigentlich SV ist noch deutlich länger, aber das wichtigste ist wohl drin.

Die Frage ist nun ob C Grundbuchberichtigung § 894 von S verlangen kann.
Ein Erbschein ist hier nicht vorhanden. Es geht denke ich mal darum ob der S nach § 892 gutgläubig erworben hat.
Durch Erbe kann man ja nicht gutgläubig erwerben.
Also ist wohl die Frage, ob er dadurch gutgläubig erwerben konnte, dass der Verein zwischenzeitlich (wenn auch ohne Eingetragung ins Grundbuch) das
Eigentum hatte, auch wenn der Verein nach Testament garnicht erben sollte.

Bin mir auch relativ sicher das hier der gutgläubige Erwerb (+), sein muß, weil ansonsten wäre der Hinweis darauf, dass der C einen
Widerspruch eintragen läßt, ja völlig sinnlos. Um also noch den Widerspruch anzusprechen, müßte man die gutgläubigkeit erstmal bestätigen.
--> Wäre zumindest mal eine Vermutung von mir.


Außerdem.. hat jemand eine Ahnung, was es mit der vorherigen Entscheidung auf Herausgabe gegen die B auf sich hat bzw. mit der Streitverkündung
an den S? So etwas ist mir ja gänzlich neu.

Ich würde mich freuen ob vielleicht jemand dazu eine Idee hat... auch kleinere Hinweise sind sehr willkommen.

Mfg
Seether
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